Der Todesbote

Der Todesbote

Taschenbuch
3.03
Serienmord

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Beschreibung

Anatolij Onoprienko reiste drei Jahre lang quer durch die Ukraine und tötete dabei auf abscheuliche Weise 52 Menschen. Seine Motive bleiben bis heute im Dunkeln.Jaques Buval, Experte für Serienmord, rekonstruiert das Leben und die Taten des skrupellosen Mörders.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Wirtschaft & Industrie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
320
Preis
8.20 €

Beiträge

2
Alle
3

Das Buch war für mich okay, aber ich hatte mir deutlich mehr davon versprochen. Vor einigen Jahren habe ich Nur für Schokolade vom selben Autor gelesen, das ich als sehr interessant und gut recherchiert in Erinnerung habe. Der Todesbote bleibt dagegen eher an der Oberfläche. Die Taten werden zwar geschildert, über die Psyche oder die Hintergründe des Täters erfährt man jedoch nur wenig. Auch Aufbau und Sprache des Buches konnten mich nicht überzeugen. Insgesamt solide, hat mich aber nicht wirklich gepackt.

2

Ich lese gerne über wahre Begebenheiten, True Crime etc. Aber bei diesem Buch hat mir einfach zu viel gefehlt. Der Schreibstil war mittelmäßig, aber okay. Die zeitliche Abfolge war etwas verwirrend, ist oft vor und zurück gesprungen, aber auch darüber könnte ich hinweg sehen. Was mich am meisten an dem Buch gestört hat, war der Fokus der Erzählung. Es wurde einiges ausgelassen: Sergej Rogozin, der bei Onoprienkos ersten Morden als Komplize dabei war. Oder der Überlebende, der eine genaue Beschreibung des Täters abgeben konnte. Die Zeit, die er in der Armee verbracht hat und welchen Einfluss das auf ihn hatte, fehlte ebenfalls. Es wird auch nicht erwähnt, dass kurz vor seiner Verhaftung ein Verdächtiger unschuldig zu Tode gefoltert wurde. Stattdessen wird viel über seine vergeblichen Asylanträge in verschiedenen Ländern berichtet und es wird gefühlt 20 mal erwähnt, dass er nur 1,60m groß war. Interessant waren natürlich die Auszüge aus Interviews und die Beschreibungen seiner Taten und seines Verhaltens, aber ansonsten bietet das Buch leider nicht viel Gutes. Ich empfehle stattdessen lieber eine Doku über den Fall zu schauen.

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