Der Tod ist in der Stadt

Der Tod ist in der Stadt

Taschenbuch
2.36
OpferPolizistPolizeiMord

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Beschreibung

Hamburg. Ein Frauenmörder geht um in der Stadt, und er führt minutiös Buch über seine Verbrechen. Kommissar Brunner nimmt die Fährte des Mörders auf. Was Brunner nicht ahnen kann: Seine Tochter stand schon einmal kurzzeitig auf der tödlichen Liste, und er täte gut daran, den Mörder nicht daran zu erinnern.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
14.80 €

Beiträge

1
Alle
1.5

Erzähltechnik fesselnd, der Rest kann nicht überzeugen.

Über weite Teile ist der Roman aus Sicht des krankhaften namenlosen Serienkillers geschrieben, zwischendurch erhält man Einblick in die Perspektive der Ermittler und des Nachbarn, der als Psychologe arbeitet. Tagebuchartige Einträge wechseln sich mit Rückblenden und Nebensträngen ab. Insgesamt weitgehend gelungene Erzähltechnik. Das ist aber auch schon alles, was ich positiv erwähnen kann. Der Klappentext ist irreführend. Dem Roman fehlt inhaltlich der rote Faden, die Figuren sind flach und unsympathisch. Deren Haltung, v.a. gegenüber Frauen, ist fragwürdig und sicher auch zur Zeit der Entstehung des Romans nicht mehr zeitgemäß. Mehrere Handlungsstränge bleiben offen, viele Passagen erscheinen überflüssig. Es scheint, als habe die Autorin eine spontane Idee in zu kurzer Zeit umgesetzt. Ich habe das Buch nur deshalb nicht abgebrochen, weil es mir empfohlen wurde und mich die Erzähltechnik dazu motiviert hat, herauszufinden, ob der Täter letztlich geschnappt werden wird und Marie wieder ihre Stimme findet. Das Ende fand ich gehetzt, lückenhaft und wenig überzeugend.

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