Der Tiergartenmörder
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Susan Carner ist das Pseudonym einer in Graz, Österreich, geborenen Autorin, die es genießt, im deutschen Berlin zu leben, ihrem Heimatland Österreich sehr verbunden ist und sich trotzdem in der ganzen Welt zu Hause fühlt. Seit sie lesen kann, liebt sie Krimis. Angefangen bei Erich Kästners »Emil und die Detektive« und Enid Blytons »Fünf Freunde« über Agatha Christie, deren gesammeltes Werk beinahe komplett in ihrem Bücherregal stehen, bis hin zu den Krimiautoren unserer Zeit. Doch nicht einmal in ihren wildesten Zukunftsträumen war ihr je eingefallen, einen Krimi zu schreiben. Bis sie eines Sonntagmorgens im August des Jahres 2016 mit dem Plot zu »Mord am Campus« im Kopf aufwachte, sich an den Schreibtisch setzte und ihn niederschrieb. Es bereitet ihr unheimlich viel Freude, Geschichten zu entwerfen. Mit einem Satz im Kopf am Morgen aufzuwachen, sich an den Computer zu setzen und zu sehen, was sich aus dem Satz ergibt. Sie weiß selbst nicht, wie sich eine Geschichte entwickeln wird, ist genauso gespannt wie die geneigte Leserschaft. Und oft verwundert, wohin sie ihre Figuren so führen ...
Beiträge
„Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung
Inhalt: Die Ermittlerin hat mit ihrem gewalttätigen Ehemann gerade eigentlich genug Stress vor Weihnachten, als im Tiergarten die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Rund um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin bekommt die Berliner Polizei um die erfahrene Ermittlerin Rebecca Winter und ihre Kollegen alle Hände voll zu tun, um die Fälle aufzulösen. Hängen der Anschlag und der Mord an der Studentin zusammen oder standen sich Täter und Opfer näher als zu Beginn gedacht? Eine abwechslungsreiche Ermittlung quer durch verschiedene Berliner Schichten beginnt. „Langsam begann sie sich zu entspannen, trotz der eigenartigen Unruhe in sich, die sie nicht greifen konnte. Oder kam die daher, dass sie sich ein bisschen vor Weihnachten fürchtete? Vor dem Alleinsein mit Eric? Plötzlich lies der schrille Ton ihres Smartphones sie hochschrecken. Der Kater sprang verschreckt auf den Couchtisch. Verdammt! Dieser Sirenenton war der Einsatzzentrale zugeordnet, ärgerte sie sich und meldete sich mürrisch mit „Rebecca Winter“. (Aus „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner, S. 13) Im Prolog wird der Leser mitten in die Verfolgungsjagd im Tiergarten und damit mitten in die Handlung hineingeworfen. Im Anschluss daran wird die meiste Zeit die Mordermittlung aus der Sicht der Ermittlerin Rebecca Winter und ihrem Kollegen Tom Krüger erzählt und es geht wesentlich ruhiger als im Prolog zu. Insgesamt mochte ich die Stimmung, da sich die Spannung langsam aufbaut, ich hätte mir aber zwischendurch Abwechslung durch mehr Spannung, wie im Prolog gewünscht. In einem zweiten Erzählstrang lernt man das Privatleben von Rebecca Winter kennen. Das Privatleben der Ermittlerin hat es ganz schön in sich und Susan Carner lässt ihre Protagonistin zwischendurch sehr leiden. Es werden Themen wie häusliche Gewalt angesprochen, die teilweise nur schwer auszuhalten sind und sicher nicht für jeden Leser geeignet sind. Auch wenn man dadurch die Ermittlerin besser kennenlernt, ging mir dabei leider auch Spannung verloren. Die Handlung zog sich für mich leider teilweise etwas. Zumal auch die Ermittlung nur schleppend vorankommt und viele Verhöre beschrieben wurden. Die Verbindung des Falls mit realen Ereignissen rund um den Anschlag am Breitscheidplatz und dass ich als Berliner einige reale Plätze an denen die Handlung spielt, kenne, hat mir gut gefallen. Hier hat die Autorin die Stimmung in Berlin gut eingefangen und eine spannende Atmosphäre beim Lesen geschaffen. Wie die Autorin ihre Protagonisten mit einigen schwierigen Themen wie häusliche Gewalt, Vorurteile in der Polizei umgehen lässt war für mich teilweise aber schwer auszuhalten, auch wenn es meist sehr real wirkt. Die Auflösung des Falls ist dann aber wieder spannend und sehr plausibel und hat mir gut gefallen Fazit: „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung

„Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung
Das Buch habe ich bei einem Besuch der Buch Berlin vor einigen Jahren von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten. Ich danke der Autorin für das Rezensionsexemplar, das hat meine Meinung, die ihr hier lesen könnt, natürlich nicht beeinflusst. Inhalt: Die Ermittlerin hat mit ihrem gewalttätigen Ehemann gerade eigentlich genug Stress vor Weihnachten, als im Tiergarten die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Rund um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin bekommt die Berliner Polizei um die erfahrene Ermittlerin Rebecca Winter und ihre Kollegen alle Hände voll zu tun, um die Fälle aufzulösen. Hängen der Anschlag und der Mord an der Studentin zusammen oder standen sich Täter und Opfer näher als zu Beginn gedacht? Eine abwechslungsreiche Ermittlung quer durch verschiedene Berliner Schichten beginnt. „Langsam begann sie sich zu entspannen, trotz der eigenartigen Unruhe in sich, die sie nicht greifen konnte. Oder kam die daher, dass sie sich ein bisschen vor Weihnachten fürchtete? Vor dem Alleinsein mit Eric? Plötzlich lies der schrille Ton ihres Smartphones sie hochschrecken. Der Kater sprang verschreckt auf den Couchtisch. Verdammt! Dieser Sirenenton war der Einsatzzentrale zugeordnet, ärgerte sie sich und meldete sich mürrisch mit „Rebecca Winter“. (Aus „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner, S. 13) Im Prolog wird der Leser mitten in die Verfolgungsjagd im Tiergarten und damit mitten in die Handlung hineingeworfen. Im Anschluss daran wird die meiste Zeit die Mordermittlung aus der Sicht der Ermittlerin Rebecca Winter und ihrem Kollegen Tom Krüger erzählt und es geht wesentlich ruhiger als im Prolog zu. Insgesamt mochte ich die Stimmung, da sich die Spannung langsam aufbaut, ich hätte mir aber zwischendurch Abwechslung durch mehr Spannung, wie im Prolog gewünscht. In einem zweiten Erzählstrang lernt man das Privatleben von Rebecca Winter kennen. Das Privatleben der Ermittlerin hat es ganz schön in sich und Susan Carner lässt ihre Protagonistin zwischendurch sehr leiden. Es werden Themen wie häusliche Gewalt angesprochen, die teilweise nur schwer auszuhalten sind und sicher nicht für jeden Leser geeignet sind. Auch wenn man dadurch die Ermittlerin besser kennenlernt, ging mir dabei leider auch Spannung verloren. Die Handlung zog sich für mich leider teilweise etwas. Zumal auch die Ermittlung nur schleppend vorankommt und viele Verhöre beschrieben wurden. Die Verbindung des Falls mit realen Ereignissen rund um den Anschlag am Breitscheidplatz und dass ich als Berliner einige reale Plätze an denen die Handlung spielt, kenne, hat mir gut gefallen. Hier hat die Autorin die Stimmung in Berlin gut eingefangen und eine spannende Atmosphäre beim Lesen geschaffen. Wie die Autorin ihre Protagonisten mit einigen schwierigen Themen wie häusliche Gewalt, Vorurteile in der Polizei umgehen lässt war für mich teilweise aber schwer auszuhalten, auch wenn es meist sehr real wirkt. Die Auflösung des Falls ist dann aber wieder spannend und sehr plausibel und hat mir gut gefallen Fazit: „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung

Beschreibung
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Autorenbeschreibung
Susan Carner ist das Pseudonym einer in Graz, Österreich, geborenen Autorin, die es genießt, im deutschen Berlin zu leben, ihrem Heimatland Österreich sehr verbunden ist und sich trotzdem in der ganzen Welt zu Hause fühlt. Seit sie lesen kann, liebt sie Krimis. Angefangen bei Erich Kästners »Emil und die Detektive« und Enid Blytons »Fünf Freunde« über Agatha Christie, deren gesammeltes Werk beinahe komplett in ihrem Bücherregal stehen, bis hin zu den Krimiautoren unserer Zeit. Doch nicht einmal in ihren wildesten Zukunftsträumen war ihr je eingefallen, einen Krimi zu schreiben. Bis sie eines Sonntagmorgens im August des Jahres 2016 mit dem Plot zu »Mord am Campus« im Kopf aufwachte, sich an den Schreibtisch setzte und ihn niederschrieb. Es bereitet ihr unheimlich viel Freude, Geschichten zu entwerfen. Mit einem Satz im Kopf am Morgen aufzuwachen, sich an den Computer zu setzen und zu sehen, was sich aus dem Satz ergibt. Sie weiß selbst nicht, wie sich eine Geschichte entwickeln wird, ist genauso gespannt wie die geneigte Leserschaft. Und oft verwundert, wohin sie ihre Figuren so führen ...
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„Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung
Inhalt: Die Ermittlerin hat mit ihrem gewalttätigen Ehemann gerade eigentlich genug Stress vor Weihnachten, als im Tiergarten die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Rund um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin bekommt die Berliner Polizei um die erfahrene Ermittlerin Rebecca Winter und ihre Kollegen alle Hände voll zu tun, um die Fälle aufzulösen. Hängen der Anschlag und der Mord an der Studentin zusammen oder standen sich Täter und Opfer näher als zu Beginn gedacht? Eine abwechslungsreiche Ermittlung quer durch verschiedene Berliner Schichten beginnt. „Langsam begann sie sich zu entspannen, trotz der eigenartigen Unruhe in sich, die sie nicht greifen konnte. Oder kam die daher, dass sie sich ein bisschen vor Weihnachten fürchtete? Vor dem Alleinsein mit Eric? Plötzlich lies der schrille Ton ihres Smartphones sie hochschrecken. Der Kater sprang verschreckt auf den Couchtisch. Verdammt! Dieser Sirenenton war der Einsatzzentrale zugeordnet, ärgerte sie sich und meldete sich mürrisch mit „Rebecca Winter“. (Aus „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner, S. 13) Im Prolog wird der Leser mitten in die Verfolgungsjagd im Tiergarten und damit mitten in die Handlung hineingeworfen. Im Anschluss daran wird die meiste Zeit die Mordermittlung aus der Sicht der Ermittlerin Rebecca Winter und ihrem Kollegen Tom Krüger erzählt und es geht wesentlich ruhiger als im Prolog zu. Insgesamt mochte ich die Stimmung, da sich die Spannung langsam aufbaut, ich hätte mir aber zwischendurch Abwechslung durch mehr Spannung, wie im Prolog gewünscht. In einem zweiten Erzählstrang lernt man das Privatleben von Rebecca Winter kennen. Das Privatleben der Ermittlerin hat es ganz schön in sich und Susan Carner lässt ihre Protagonistin zwischendurch sehr leiden. Es werden Themen wie häusliche Gewalt angesprochen, die teilweise nur schwer auszuhalten sind und sicher nicht für jeden Leser geeignet sind. Auch wenn man dadurch die Ermittlerin besser kennenlernt, ging mir dabei leider auch Spannung verloren. Die Handlung zog sich für mich leider teilweise etwas. Zumal auch die Ermittlung nur schleppend vorankommt und viele Verhöre beschrieben wurden. Die Verbindung des Falls mit realen Ereignissen rund um den Anschlag am Breitscheidplatz und dass ich als Berliner einige reale Plätze an denen die Handlung spielt, kenne, hat mir gut gefallen. Hier hat die Autorin die Stimmung in Berlin gut eingefangen und eine spannende Atmosphäre beim Lesen geschaffen. Wie die Autorin ihre Protagonisten mit einigen schwierigen Themen wie häusliche Gewalt, Vorurteile in der Polizei umgehen lässt war für mich teilweise aber schwer auszuhalten, auch wenn es meist sehr real wirkt. Die Auflösung des Falls ist dann aber wieder spannend und sehr plausibel und hat mir gut gefallen Fazit: „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung

„Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung
Das Buch habe ich bei einem Besuch der Buch Berlin vor einigen Jahren von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten. Ich danke der Autorin für das Rezensionsexemplar, das hat meine Meinung, die ihr hier lesen könnt, natürlich nicht beeinflusst. Inhalt: Die Ermittlerin hat mit ihrem gewalttätigen Ehemann gerade eigentlich genug Stress vor Weihnachten, als im Tiergarten die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Rund um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin bekommt die Berliner Polizei um die erfahrene Ermittlerin Rebecca Winter und ihre Kollegen alle Hände voll zu tun, um die Fälle aufzulösen. Hängen der Anschlag und der Mord an der Studentin zusammen oder standen sich Täter und Opfer näher als zu Beginn gedacht? Eine abwechslungsreiche Ermittlung quer durch verschiedene Berliner Schichten beginnt. „Langsam begann sie sich zu entspannen, trotz der eigenartigen Unruhe in sich, die sie nicht greifen konnte. Oder kam die daher, dass sie sich ein bisschen vor Weihnachten fürchtete? Vor dem Alleinsein mit Eric? Plötzlich lies der schrille Ton ihres Smartphones sie hochschrecken. Der Kater sprang verschreckt auf den Couchtisch. Verdammt! Dieser Sirenenton war der Einsatzzentrale zugeordnet, ärgerte sie sich und meldete sich mürrisch mit „Rebecca Winter“. (Aus „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner, S. 13) Im Prolog wird der Leser mitten in die Verfolgungsjagd im Tiergarten und damit mitten in die Handlung hineingeworfen. Im Anschluss daran wird die meiste Zeit die Mordermittlung aus der Sicht der Ermittlerin Rebecca Winter und ihrem Kollegen Tom Krüger erzählt und es geht wesentlich ruhiger als im Prolog zu. Insgesamt mochte ich die Stimmung, da sich die Spannung langsam aufbaut, ich hätte mir aber zwischendurch Abwechslung durch mehr Spannung, wie im Prolog gewünscht. In einem zweiten Erzählstrang lernt man das Privatleben von Rebecca Winter kennen. Das Privatleben der Ermittlerin hat es ganz schön in sich und Susan Carner lässt ihre Protagonistin zwischendurch sehr leiden. Es werden Themen wie häusliche Gewalt angesprochen, die teilweise nur schwer auszuhalten sind und sicher nicht für jeden Leser geeignet sind. Auch wenn man dadurch die Ermittlerin besser kennenlernt, ging mir dabei leider auch Spannung verloren. Die Handlung zog sich für mich leider teilweise etwas. Zumal auch die Ermittlung nur schleppend vorankommt und viele Verhöre beschrieben wurden. Die Verbindung des Falls mit realen Ereignissen rund um den Anschlag am Breitscheidplatz und dass ich als Berliner einige reale Plätze an denen die Handlung spielt, kenne, hat mir gut gefallen. Hier hat die Autorin die Stimmung in Berlin gut eingefangen und eine spannende Atmosphäre beim Lesen geschaffen. Wie die Autorin ihre Protagonisten mit einigen schwierigen Themen wie häusliche Gewalt, Vorurteile in der Polizei umgehen lässt war für mich teilweise aber schwer auszuhalten, auch wenn es meist sehr real wirkt. Die Auflösung des Falls ist dann aber wieder spannend und sehr plausibel und hat mir gut gefallen Fazit: „Der Tiergartenmörder“ von Susan Carner ist für mich ein interessanter Berlin-Krimi mit viel Lokalkolorit, der aber auch einige schwierige Themen aufgreift und sehr nah an realen Ereignissen ist. Dadurch geht zeitweise leider etwas Spannung verloren. Insgesamt ist „Der Tiergartenmörder“ aber ein solider Krimi für zwischendurch, der sich schnell weglesen lässt und gut unterhält. Die Themen die die Autorin dabei anspricht, haben bei mir noch lange nachgewirkt. Ich vergebe eine Leseempfehlung





