Der Teufel von Mailand

Der Teufel von Mailand

Hardcover
3.6138
PsychothrillerScheidungAlptraumSynästhesie

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Beschreibung

Nach ihrer Scheidung von Frédérique Forster, einem Banker aus gutem Haus, möchte Sonia nur eines: einen Alptraum vergessen und ihren Seelenfrieden wiederfinden. Doch zunächst kommt es noch schlimmer: Nach einem unfreiwilligen LSD-Trip in einer Diskothek verrutscht ihr auch noch die Wirklichkeit. Sonia kann auf einmal Geräusche sehen, Farben fühlen, Formen schmecken. Tief verstört beschließt sie, für eine Weile aus der Stadt zu verschwinden. In Val Grisch im Unterengadin steht ein kurioses Wellness-Hotel vor der Neueröffnung, und so undurchsichtig seine finanziellen Voraussetzungen auch erscheinen: Die junge Besitzerin ist Sonia sympathisch und muß sie nicht lange überreden, dort ihren Beruf als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen. So landet Sonia in einem Dorf, das dem Tourismus bislang verschlossen blieb – und dies auch bleiben möchte. Doch bis sie das begreift, müssen sich Dinge ereignen, die auf Anhieb keinen Sinn ergeben. Erst als sie auf eine alte Engadiner Sage stößt, ist sie in der Lage, die Zeichen zu deuten – und für sich und ihre nächste Umgebung das Schlimmste zu befürchten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
304
Preis
20.50 €

Beiträge

13
Alle
5

Martin Suter erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich in ein abgelegenes Hotel in den Bergen zurückzieht, um Ruhe zu finden – und dort zunehmend in eine beunruhigende Dynamik aus Abhängigkeit, Manipulation und psychologischer Spannung gerät. Es wirkt zunächst wie ein stilles Setting, entwickelt sich aber schrittweise zu einer beklemmenden Geschichte, in der nichts so harmlos ist, wie es scheint. Mich hat der Roman von Anfang an gefesselt. Suter beherrscht diese leise, elegante Art des Erzählens perfekt: ruhig, präzise und mit einem unterschwelligen Sog, der mich immer tiefer in die Geschichte gezogen hat. Die Spannung entsteht nicht durch Action, sondern durch Atmosphäre, Andeutungen und das feine Spiel mit Macht und Vertrauen. Für mich wieder ein typischer Suter – und genau deshalb eine sehr schöne Geschichte.

4

Ich bin etwas verwirrt.

Martin Suter gefällt mir sehr gut. Ich mag seinen Schreibstil und die Geschichten, die er erzählt. Aber mit dieser Geschichte bin ich nicht warm geworden. Sie war interessant. Aber irgendwie machte es dieses Mal nicht „Klick“. Ich habe das Buch trotzdem zu Ende gelesen und bereue es nicht.

3

Ich fand die Geschichte wirklich spannend und war bis zum Schluss interessiert dabei. Ich glaube beim Schreibstil von Suter gehe die Meinungen allerdings auseinander. Leider empfinde ich ihn als wenig elegant. Mit seinen kurzen Hauptsätzen und der schlichten Schreibweise wirkt alles sehr oberflächlich und nüchtern. Die Geschichte gewinnt nie an Tiefe. Mit seiner journalistischen Vorgeschichte ist das wahrscheinlich einfach so seine Art, mit welcher ich mich bisher allerdings nicht wirklich anfreunden konnte. Das war dann auch der Grund, weshalb ich diesem Buch keine bessere Bewertung als 3/5 Sternen geben konnte.

3.5

"Anna Bruhin stand in der Ladentür und wartete, daß etwas passierte. Irgend etwas was dieser Monotonie ein Ende macht" S. 286/287 Diese zwei Sätze gegen Ende fassen das Buch gut zusammen und dennoch war es auf stille Weise fesselnd. Ein Buch was mich irritierend zurück lässt. Mit Sicherheit nicht das Beste vom Autor.

4.5

4,5

Mein erster Suter, höchstwahrscheinlich aber nicht der Letzte. Dieser teilweise schon surreal anmutende (ja, was eigentlich) „Krimi“ hat mich in seinen Bann gezogen und jegliche Erwartungen ausgedribbelt und 180 Grad weiter dann doch noch übertroffen.

2

Ein schneller Einstieg in die Geschichte, wo ich aber auch nach 200 Seiten keinen wirklichen Sinn erkennen konnte. Der Anfang hat mir doch Spaß gemacht da es schnell geht und von Erklärungen oder auch Beschreibungen weitestgehend abgesehen wird. Zack Zack so zu sagen, aber ab 50/60 Seiten wird es nur noch wirr ohne roten Faden. Die Story plätschert so vor sich hin und hat sehr oft sehr kurze abgehackte Sätze sowie Szenen. Auch oft verlaufen diese ins nichts. Gegen Mitte / Ende verlauft die Story eher in einen langweiligen Krimi mit einem sehr langweiligen, abrupten Ende wo ich mich danach noch immer gefragt habe „was hab ich jetzt gelesen? Was war der Sinn? Um was ging es eigentlich?“ Ich weiß es nicht.

3

Für Suter-Fans ein muss, aber wahrscheinlich eine seiner schwächeren Geschichten.

5

Spannend bis zum Schluss, etwas mystisch und unheimlich. Gute Unterhaltung bis zum letzten Satz! Es ist unbedingt lesenswert.

5

Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich erwartet, weil ich bisher nichts von Suter gelesen hatte. Wie leicht es sich las, wie schnell man sich an den irgendwie außergewöhnlichen Stil gewöhnt und wie tief man in die Szenerie eintaucht, überraschte mich dennoch. Ich kann nicht genau sagen, warum, aber ich mochte "Der Teufel von Mailand" sehr gern.

4

Ein seltsames Hotel in Mailand.

Es ist spannend, man kann etwas Angst empfinden. Es ist echt gut geschrieben. Ich weiss nicht mehr, was mich 2012? abhielt sehr begeistert zu sein. Irgendetwas erschien mir in der Handlung etwas unwahrscheinlich.

1.5

Eigentlich ein guter Autor aber dieses Buch war einfach langweilig.

4

Kurzweiliger Krimi, der erfolgreich darauf verzichtet zu überdreht die Geschichte voran zu treiben.

3

Eins der schwächeren Suter Bücher 2-3 Sterne. Angenehm zu lesen, aber am Ende eher "okay".

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