Der Tag, an dem Barbara starb
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Beschreibung
Den Schlüssel zum Rätsel hat nur sie. Doch wo hat sie ihn hingelegt?
Margaret ist 89 und eine Institution in dem kleinen nordenglischen Dorf, in dem sie fast ihr gesamtes Leben verbracht hat. Einzig auf ihr ehemals gutes Gedächtnis ist in letzter Zeit wenig Verlass. Als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei nicht vorankommt, nimmt die resolute Margaret die Dinge selbst in die Hand. An ihrer Seite: ihr cleverer Enkel James, 15, der ihrem Gedächtnis immer wieder auf die Sprünge hilft. Denn Margaret weiß: Barbara hat ihr kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Wenn sie sich nur erinnern könnte …
Ein charmanter Cosy Crime und eine herzerwärmende Familiengeschichte mit viel Humor und einem Schuss Melancholie
Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte
»Eine originelle Perspektive, einfühlsam erzählt.« Susanne Goga
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Richard Hooton hat Englische Literatur studiert und als Journalist gearbeitet, bevor er in die PR wechselte. Für seine Kurzgeschichten hat er schon zahlreiche Preise erhalten, zudem stand er auf der Shortlist für den Bridport Prize und den Cambridge Prize. Er lebt in der Nähe von Manchester. Sein Debütroman ›Der Tag, an dem Barbara starb‹ ist von der Beziehung zu seiner eigenen Großmutter inspiriert, die an Alzheimer starb, als Richard ein Teenager war.
Beiträge
Hätte mehr erwartet…
Der Klappentext und das Cover haben mich sofort angesprochen, britischer Cozy Crime geht immer! Die Geschichte folgt der 89-jährigen Margaret, die in einem kleinen englischen Dorf lebt. Als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei nicht vorankommt, beginnt sie selbst zu ermitteln. Unterstützt von ihrem Enkel James versucht sie herauszufinden, was Barbara ihr kurz vor ihrem Tod noch sagen wollte – besonders herausfordernd für sie, da Margaret zunehmend mit ihrem Gedächtnis kämpft. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die häufigen gedanklichen Gespräche mit Margarets verstorbenem Mann Albert. Sie haben mich nicht gestört, hätten aber auch weniger sein können. Auch die Spannung blieb für meinen Geschmack über längere Strecken zu gering. Trotzdem wollte ich wissen, wer hinter Barbaras Tod steckt und habe das Buch nicht lange liegen lassen. Insgesamt ein nettes, aber nicht herausragendes Buch für zwischendurch.
Margarete wohnt alleine in ihrem Haus und hält innere Dialoge mit ihrem verstorben Mann Alfred. Eines Tages wird ihre Nachbarin Barbara ermordet und ihr fällt beim besten Willen nicht mehr ein, was ihr ihre Freundin vor ihrem Tod anvertraut hat. Also begibt sie sich mit ihrem Enkel James in guter alter Miss Marpel-Manier auf die Suche nach dem Täter. Hinderlich ist nur ihr nachlassende Gedächtnis.
Für mich hat weniger ein Krimi, eher ein Buch aus der Sicht einer Person, die an Demenz erkrankt ist und hilflos zusehen muss, wie ihr nachlassendes Gedächtnis immer mehr ihren Alltag beeinflusst.
Halb Krimi, halb Auseinandersetzung mit dem Alter
Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen. Dieses Duo wollte ich unbedingt näher kennenlernen. Es klang spritzig und witzig. Eigentlich habe ich das Buch ja gerne gelesen. Doch in meinen Augen betrifft nur zirka die Hälfte davon den Mord und dessen Aufklärung. Im Rest beschäftigt sich Margaret mit der Tatsache, dass ihr Gedächtnis sie langsam verlässt. Richard Hooton hat diese langsame Erkenntnis, die aufwallenden Gefühle, die Verzweiflung, auch die zeitweilige Resignation hervorragend beschreiben und in Worte fassen können. Es kommt Gefühl und Emotion beim Lesen rüber. Das habe ich als positiv empfunden und bewertet. Dennoch sollte „Der Tag, an dem Barbara starb“ eigentlich ein Krimi sein. Für einen richtig guten Krimi hat mir dieser hier zuwenig Seiten, die sich mit dem Mord und seiner Aufklärung beschäftigen. Gefallen haben mir die verschiedenen falschen Fährten im Mordfall, die Ideen von James, sein Einfühlungsvermögen und der leicht lesbare Schreibstil des Autors. Auch die emotionale Seite war, wie gesagt, ausgefeilt und eindrucksvoll. Doch das Gesamtpaket ist für mich ein Halbwesen zwischen Krimi und Selbsterkenntnis einer alten Frau. Gut, aber der Kurzbeschreibung nicht ganz entsprechend.
Für mich war es kein Krimi
Inhalt: Margaret ist sehr traurig, als sie von dem Mord an ihrer Nachbarin Barbara erfährt. Margaret selbst ist bereits 89 Jahre alt und leidet an beginnender Demenz. Barbara hat ihr bei ihrem letzten Treffen etwas gesagt, was sie nicht vergessen sollte, doch leider kann Margaret sich nicht mehr an ihre Worte erinnern. Die Polizei scheint in dem Fall auch noch nicht wirklich voranzukommen, also entschließt Margaret zusammen mit ihrem 15-jährigen Enkel James Ermittlungen in dem Fall anzustellen. Schon bald geschehen merkwürdige Dinge in ihrem Haus und Margaret ist sich sicher, dass ihr jemand etwas antun will. Stellt sie also die richtigen Fragen? Meinung: Sowohl das Cover, als auch der Klappentext haben mir beide sehr gut gefallen. Ich bin dich den angenehmen Schreibstil des Autors auch gut ins Buch gestartet. Die Spannung war direkt im ersten Kapitel deutlich spürbar, doch dann hat sie genauso schlagartig nachgelassen. Das Thema Demenz hat die Hauptrolle in dem Krimi übernommenen, da hat die Spannung und die Geschichte an sich leider deutlich drunter gelitten. Margaret und James waren mir beide zwar sehr sympathisch, aber bedauerlicherweise auch sehr eintönig. Ich habe mich mehr oder weniger eher durch das Buch gekämpft und auch das Ende hat es für mich nicht mehr rausgerissen. Ich kann für diesen angedachten Cozy-Crime enttäuschenderweise keine Empfehlung aussprechen.

Nicht ganz überzeugt
Der Tag an dem Barbara starb von Richard Hooton war ein Buch was mich leider nicht ganz überzeugen konnte. Ich war sehr gespannt auf die Thematik und vor allem auch sehr gespannt darauf wie in dem Buch mit der Diagnose Alzheimer umgegangen wird. Der Schreibstil war für mich nicht mitreißend und sehr gewöhnungsbedürftig. Es hat sich bei mir auch keinerlei Spannung aufgebaut, zwischendurch habe ich das Buch auch eine Woche zur Seite gelegt weil es mich einfach nicht mitgezogen hat. Ich hatte immer wieder Momente in Abschnitten wo ich mir dachte okay warum ist das jetzt wichtig und was trägt das zur Geschichte bei? Am Ende hat das ganze dann doch Sinn gemacht aber es hat mich alles im allem nicht komplett überzeugen können. Der Umschwung von Margaret akzeptiert nicht das sie Alzheimer hat und sie nimmt die Diagnose an kam mir dann auch zu plötzlich. Ich denke ich war auch einfach nicht die Zielgruppe für dieses Buch, ich habe auch mit mehr Humor gerechnet. Ich denke für einige kann das Buch dennoch etwas sein.

Spannender Krimi, allerdings nicht cozy 🙏🏻
Ich habe mich die Worte Cozy Crime natürlich wieder voll angezogen und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Ich muss aber sagen, cozy ist die Geschichte und das Thema, dass hier behandelt wird nicht. Alles andere als das 🙏🏻 Margaret hat beginnende Demenz. Sie ist 89 Jahre und noch ziemlich rüstig für ihr Alter. Allerdings will ihr Kopf nicht mehr so. Sie vergisst Gespräch, verlegt ihre Schlüssel und findet nach dem Einkauf nicht mehr zurück zu ihrem Haus. Ihr macht das Angst und ihre Familie sorgt sich. Nein, cozy ist das nicht 💔 Ich fand es allerdings gut, wie das Thema aufgearbeitet wurde. Wie es in die Krimigeschichte ungebunden wurde und generell wie ihr Enkel James sie unterstützt und für sie da ist. Es war sehr spannend die Beiden bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Denn Margaret muss herausfinden wer ihre Nachbarin, Barbara umgebracht hat. Denn diese hatte ihr ein paar Tage vor ihrem Tod noch so einen wichtigen Hinweis gegeben. Leider kann sie sich nicht mehr an das Gespräch erinnern 🙏🏻 Wir erfahren auch viel über Margarets Vergangenheit und auch über die Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann. Ja, ich hatte oft Tränen in den Augen. Sehr berührend 💔 Von daher kein Cozy Crime für mich aber ein gut gemachter Krimi mit einer klugen Hauptprotagonisten und ihrem gewitzten Enkel.

Der lange Atem des Richard Hooton
Wow. Selten habe ich ein so langatmiges Buch gelesen. Das gesamte Buch über passiert wie in einer Endlosschleife immer wieder dasselbe, die ältere Protagonistin ist zunehmend verwirrt, kann Gegenwart, Vergangenheit, Realität und Einbildung nicht mehr voneinander unterscheiden und hält immerzu Zwiesprache mit ihrem verstorbenen Mann. Auf den letzten 10 Seiten wird dann so ein hanebüchenes Ende konstruiert, wo ich einfach nur noch den Kopf schütteln konnte und froh war, dass es endlich geschafft und vorbei war!
Die 89-jährige Margaret, eine angesehene Dorfbewohnerin mit nachlassendem Gedächtnis, wird in einen Mordfall verwickelt, als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird. Gemeinsam mit ihrem klugen Enkel James versucht sie, sich an ein wichtiges Geheimnis zu erinnern, das Barbara ihr kurz vor ihrem Tod anvertraut hat. Die Geschichte verbindet Spannung, Humor und Herzenswärme zu einem charmanten Cosy Crime mit familiärem Tiefgang. Im ersten Moment musste ich bei älteren Herrschaften die in einem Mord ermitteln natürlich sofort an den Donnerstagsmordclub denken. 'Der Tag an dem Barbara starb' ist jedoch ernster, mit mehr Tiefgang und weniger Gangstern. Ich fand das Buch schön zu lesen, lebhaft und vor allem lebensnah (Margeret setzt sich auch mit den negativen Seiten des Alterns auseinander). Ein toller Cozy-Crime für die dunkle (und britische?) Jahreszeit.
Cozy Krimi mit einer Prise Humor
Die Geschichte rund um Margaret und ihre Familie hat mir sehr gut gefallen. Diese hatte eine gute Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen. Denn Margarets Nachbarin Barbara wurde ermordert und hat Margaret kurz vor ihrem Tod noch etwas wichtiges anvertraut. Doch diese kann sich daran nicht mehr erinnern, da sie unter einer beginnenden Demenz leider und immer mehr durcheinander bringt. Ich fand vor allem die Charakterzeichnung sehr beeindruckend. Die Geschichte ist aus der Sicht von Margaret erzählt, die immer wieder in die Vergangenheit zurückversetzt wird und sich daran super erinnern kann. Doch in der Gegenwart hat sie immer auffälligere Probleme mit den Erinnerungen. Dabei ist ihre Gefühlslage sehr schön beschrieben, denn auf der einen Seite will sie niemandem zur Last fallen, aber sie kann auch nicht mehr für sich selbst sorgen. Sie fühlt sich immer wieder eingesperrt und vor allem von ihrer Tochter Shirley sehr bevormundet. Dennoch kommt auch ihre Verzweiflung sehr gut heraus, denn sie zweifelt selbst stark an sich und ihrem Gedächtnis. Die Kombination während der Ermittlung mit ihrem Enkel James hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Insgesamt war die Geschichte auch immer wieder von einer Prise Humor begleitet. Das fand ich beim Lesen sehr angenehm, genauso wie den Schreibstil und die kurzen Kapitel. Fazit: Dieses Buch ist für alle, die gerne cozy Krimis lesen, ungewöhnliche Charaktere mögen und sich auch für die Gefühlswelt von älteren Menschen interessieren.
𝘌𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳𝘩𝘢𝘭𝘵𝘴𝘢𝘮𝘦𝘳 𝘊𝘰𝘴𝘺 𝘊𝘳𝘪𝘮𝘦 𝘮𝘪𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘧ü𝘳 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘦𝘶𝘦𝘯 𝘌𝘳𝘮𝘪𝘵𝘵𝘭𝘦𝘳 𝘋𝘶𝘰 - 𝘎𝘳𝘰ß𝘮𝘶𝘵𝘵𝘦𝘳 & 𝘌𝘯𝘬𝘦𝘭𝘴𝘰𝘩𝘯 😊.
Das Buch konnte ich schnell durchlesen, da die Handlung zügig voranschritt & der Schreibstil für mich flüssig war. Es kamen immer wieder Kleinere oder Größe Infos für den Fall oder die Charaktere betreffend hinzu, weswegen es kaum mal „Leerlauf“ Kapitel gab. Der Fall als solcher war spannend gestaltet, obwohl er vermeintlich einfach beginnt. Und wie hier die Nachbarschaft in der Straße als Verdächtige herhält, hatte für mich wirklich was 😀. Das Ermittler Duo aus Großmutter Margaret & Enkel James hat mir gut gefallen, da es für mich auch mal was Neues war. Gerade den Enkel fand ich sehr sympathisch & er hat der Story Pepp gegeben - als Teenager hat er eine andere Sicht auf die Dinge & hat hier auch die ein oder andere Dummheit angestellt 🙉. Aber vorallem fand ich ihn toll, weil er so süß zu seiner Oma war & sich für sie einsetzt 🥹. Margaret als FMC war eine nette alte Dame, die durchaus ihre positiven Seiten hat. Jedoch hat sich das Buch wegen Margaret oft zu melancholisch gelesen , anstatt den Fokus auf dem Cosy Crime zu haben 🥲. Das lag hauptsächlich an der Erzählweise der Story - denn wir lesen aus Margarets POV & sie richtet ihr Wort nicht an uns Leser, sondern an ihren verstorbenen Ehemann. Und der wird permanent angesprochen 👀. Das hat mir leider garnicht gefallen, da die Story dadurch sehr wehmütig wirkte. Auch Margarets Gesundheitlicher Zustand wurde mir hier zu viel in den Vordergrund geschoben. Natürlich werden alte Leute tatteriger, haben Gelenkschmerzen & das Gedächtnis ist auch nicht mehr, was es einmal war. Aber das so aus der Ich Perspektive zu lesen & aufgebauscht zu bekommen, hat für mich nicht in einen Cosy Crime gehört 🙈. Das Ende war trotz allem aber gut geschrieben & hat das Buch für mich zu eibem befriedigenden Abschluss gebracht 😊.

Beschreibung
Den Schlüssel zum Rätsel hat nur sie. Doch wo hat sie ihn hingelegt?
Margaret ist 89 und eine Institution in dem kleinen nordenglischen Dorf, in dem sie fast ihr gesamtes Leben verbracht hat. Einzig auf ihr ehemals gutes Gedächtnis ist in letzter Zeit wenig Verlass. Als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei nicht vorankommt, nimmt die resolute Margaret die Dinge selbst in die Hand. An ihrer Seite: ihr cleverer Enkel James, 15, der ihrem Gedächtnis immer wieder auf die Sprünge hilft. Denn Margaret weiß: Barbara hat ihr kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Wenn sie sich nur erinnern könnte …
Ein charmanter Cosy Crime und eine herzerwärmende Familiengeschichte mit viel Humor und einem Schuss Melancholie
Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte
»Eine originelle Perspektive, einfühlsam erzählt.« Susanne Goga
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Richard Hooton hat Englische Literatur studiert und als Journalist gearbeitet, bevor er in die PR wechselte. Für seine Kurzgeschichten hat er schon zahlreiche Preise erhalten, zudem stand er auf der Shortlist für den Bridport Prize und den Cambridge Prize. Er lebt in der Nähe von Manchester. Sein Debütroman ›Der Tag, an dem Barbara starb‹ ist von der Beziehung zu seiner eigenen Großmutter inspiriert, die an Alzheimer starb, als Richard ein Teenager war.
Beiträge
Hätte mehr erwartet…
Der Klappentext und das Cover haben mich sofort angesprochen, britischer Cozy Crime geht immer! Die Geschichte folgt der 89-jährigen Margaret, die in einem kleinen englischen Dorf lebt. Als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei nicht vorankommt, beginnt sie selbst zu ermitteln. Unterstützt von ihrem Enkel James versucht sie herauszufinden, was Barbara ihr kurz vor ihrem Tod noch sagen wollte – besonders herausfordernd für sie, da Margaret zunehmend mit ihrem Gedächtnis kämpft. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die häufigen gedanklichen Gespräche mit Margarets verstorbenem Mann Albert. Sie haben mich nicht gestört, hätten aber auch weniger sein können. Auch die Spannung blieb für meinen Geschmack über längere Strecken zu gering. Trotzdem wollte ich wissen, wer hinter Barbaras Tod steckt und habe das Buch nicht lange liegen lassen. Insgesamt ein nettes, aber nicht herausragendes Buch für zwischendurch.
Margarete wohnt alleine in ihrem Haus und hält innere Dialoge mit ihrem verstorben Mann Alfred. Eines Tages wird ihre Nachbarin Barbara ermordet und ihr fällt beim besten Willen nicht mehr ein, was ihr ihre Freundin vor ihrem Tod anvertraut hat. Also begibt sie sich mit ihrem Enkel James in guter alter Miss Marpel-Manier auf die Suche nach dem Täter. Hinderlich ist nur ihr nachlassende Gedächtnis.
Für mich hat weniger ein Krimi, eher ein Buch aus der Sicht einer Person, die an Demenz erkrankt ist und hilflos zusehen muss, wie ihr nachlassendes Gedächtnis immer mehr ihren Alltag beeinflusst.
Halb Krimi, halb Auseinandersetzung mit dem Alter
Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen. Dieses Duo wollte ich unbedingt näher kennenlernen. Es klang spritzig und witzig. Eigentlich habe ich das Buch ja gerne gelesen. Doch in meinen Augen betrifft nur zirka die Hälfte davon den Mord und dessen Aufklärung. Im Rest beschäftigt sich Margaret mit der Tatsache, dass ihr Gedächtnis sie langsam verlässt. Richard Hooton hat diese langsame Erkenntnis, die aufwallenden Gefühle, die Verzweiflung, auch die zeitweilige Resignation hervorragend beschreiben und in Worte fassen können. Es kommt Gefühl und Emotion beim Lesen rüber. Das habe ich als positiv empfunden und bewertet. Dennoch sollte „Der Tag, an dem Barbara starb“ eigentlich ein Krimi sein. Für einen richtig guten Krimi hat mir dieser hier zuwenig Seiten, die sich mit dem Mord und seiner Aufklärung beschäftigen. Gefallen haben mir die verschiedenen falschen Fährten im Mordfall, die Ideen von James, sein Einfühlungsvermögen und der leicht lesbare Schreibstil des Autors. Auch die emotionale Seite war, wie gesagt, ausgefeilt und eindrucksvoll. Doch das Gesamtpaket ist für mich ein Halbwesen zwischen Krimi und Selbsterkenntnis einer alten Frau. Gut, aber der Kurzbeschreibung nicht ganz entsprechend.
Für mich war es kein Krimi
Inhalt: Margaret ist sehr traurig, als sie von dem Mord an ihrer Nachbarin Barbara erfährt. Margaret selbst ist bereits 89 Jahre alt und leidet an beginnender Demenz. Barbara hat ihr bei ihrem letzten Treffen etwas gesagt, was sie nicht vergessen sollte, doch leider kann Margaret sich nicht mehr an ihre Worte erinnern. Die Polizei scheint in dem Fall auch noch nicht wirklich voranzukommen, also entschließt Margaret zusammen mit ihrem 15-jährigen Enkel James Ermittlungen in dem Fall anzustellen. Schon bald geschehen merkwürdige Dinge in ihrem Haus und Margaret ist sich sicher, dass ihr jemand etwas antun will. Stellt sie also die richtigen Fragen? Meinung: Sowohl das Cover, als auch der Klappentext haben mir beide sehr gut gefallen. Ich bin dich den angenehmen Schreibstil des Autors auch gut ins Buch gestartet. Die Spannung war direkt im ersten Kapitel deutlich spürbar, doch dann hat sie genauso schlagartig nachgelassen. Das Thema Demenz hat die Hauptrolle in dem Krimi übernommenen, da hat die Spannung und die Geschichte an sich leider deutlich drunter gelitten. Margaret und James waren mir beide zwar sehr sympathisch, aber bedauerlicherweise auch sehr eintönig. Ich habe mich mehr oder weniger eher durch das Buch gekämpft und auch das Ende hat es für mich nicht mehr rausgerissen. Ich kann für diesen angedachten Cozy-Crime enttäuschenderweise keine Empfehlung aussprechen.

Nicht ganz überzeugt
Der Tag an dem Barbara starb von Richard Hooton war ein Buch was mich leider nicht ganz überzeugen konnte. Ich war sehr gespannt auf die Thematik und vor allem auch sehr gespannt darauf wie in dem Buch mit der Diagnose Alzheimer umgegangen wird. Der Schreibstil war für mich nicht mitreißend und sehr gewöhnungsbedürftig. Es hat sich bei mir auch keinerlei Spannung aufgebaut, zwischendurch habe ich das Buch auch eine Woche zur Seite gelegt weil es mich einfach nicht mitgezogen hat. Ich hatte immer wieder Momente in Abschnitten wo ich mir dachte okay warum ist das jetzt wichtig und was trägt das zur Geschichte bei? Am Ende hat das ganze dann doch Sinn gemacht aber es hat mich alles im allem nicht komplett überzeugen können. Der Umschwung von Margaret akzeptiert nicht das sie Alzheimer hat und sie nimmt die Diagnose an kam mir dann auch zu plötzlich. Ich denke ich war auch einfach nicht die Zielgruppe für dieses Buch, ich habe auch mit mehr Humor gerechnet. Ich denke für einige kann das Buch dennoch etwas sein.

Spannender Krimi, allerdings nicht cozy 🙏🏻
Ich habe mich die Worte Cozy Crime natürlich wieder voll angezogen und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Ich muss aber sagen, cozy ist die Geschichte und das Thema, dass hier behandelt wird nicht. Alles andere als das 🙏🏻 Margaret hat beginnende Demenz. Sie ist 89 Jahre und noch ziemlich rüstig für ihr Alter. Allerdings will ihr Kopf nicht mehr so. Sie vergisst Gespräch, verlegt ihre Schlüssel und findet nach dem Einkauf nicht mehr zurück zu ihrem Haus. Ihr macht das Angst und ihre Familie sorgt sich. Nein, cozy ist das nicht 💔 Ich fand es allerdings gut, wie das Thema aufgearbeitet wurde. Wie es in die Krimigeschichte ungebunden wurde und generell wie ihr Enkel James sie unterstützt und für sie da ist. Es war sehr spannend die Beiden bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Denn Margaret muss herausfinden wer ihre Nachbarin, Barbara umgebracht hat. Denn diese hatte ihr ein paar Tage vor ihrem Tod noch so einen wichtigen Hinweis gegeben. Leider kann sie sich nicht mehr an das Gespräch erinnern 🙏🏻 Wir erfahren auch viel über Margarets Vergangenheit und auch über die Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann. Ja, ich hatte oft Tränen in den Augen. Sehr berührend 💔 Von daher kein Cozy Crime für mich aber ein gut gemachter Krimi mit einer klugen Hauptprotagonisten und ihrem gewitzten Enkel.

Der lange Atem des Richard Hooton
Wow. Selten habe ich ein so langatmiges Buch gelesen. Das gesamte Buch über passiert wie in einer Endlosschleife immer wieder dasselbe, die ältere Protagonistin ist zunehmend verwirrt, kann Gegenwart, Vergangenheit, Realität und Einbildung nicht mehr voneinander unterscheiden und hält immerzu Zwiesprache mit ihrem verstorbenen Mann. Auf den letzten 10 Seiten wird dann so ein hanebüchenes Ende konstruiert, wo ich einfach nur noch den Kopf schütteln konnte und froh war, dass es endlich geschafft und vorbei war!
Die 89-jährige Margaret, eine angesehene Dorfbewohnerin mit nachlassendem Gedächtnis, wird in einen Mordfall verwickelt, als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird. Gemeinsam mit ihrem klugen Enkel James versucht sie, sich an ein wichtiges Geheimnis zu erinnern, das Barbara ihr kurz vor ihrem Tod anvertraut hat. Die Geschichte verbindet Spannung, Humor und Herzenswärme zu einem charmanten Cosy Crime mit familiärem Tiefgang. Im ersten Moment musste ich bei älteren Herrschaften die in einem Mord ermitteln natürlich sofort an den Donnerstagsmordclub denken. 'Der Tag an dem Barbara starb' ist jedoch ernster, mit mehr Tiefgang und weniger Gangstern. Ich fand das Buch schön zu lesen, lebhaft und vor allem lebensnah (Margeret setzt sich auch mit den negativen Seiten des Alterns auseinander). Ein toller Cozy-Crime für die dunkle (und britische?) Jahreszeit.
Cozy Krimi mit einer Prise Humor
Die Geschichte rund um Margaret und ihre Familie hat mir sehr gut gefallen. Diese hatte eine gute Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen. Denn Margarets Nachbarin Barbara wurde ermordert und hat Margaret kurz vor ihrem Tod noch etwas wichtiges anvertraut. Doch diese kann sich daran nicht mehr erinnern, da sie unter einer beginnenden Demenz leider und immer mehr durcheinander bringt. Ich fand vor allem die Charakterzeichnung sehr beeindruckend. Die Geschichte ist aus der Sicht von Margaret erzählt, die immer wieder in die Vergangenheit zurückversetzt wird und sich daran super erinnern kann. Doch in der Gegenwart hat sie immer auffälligere Probleme mit den Erinnerungen. Dabei ist ihre Gefühlslage sehr schön beschrieben, denn auf der einen Seite will sie niemandem zur Last fallen, aber sie kann auch nicht mehr für sich selbst sorgen. Sie fühlt sich immer wieder eingesperrt und vor allem von ihrer Tochter Shirley sehr bevormundet. Dennoch kommt auch ihre Verzweiflung sehr gut heraus, denn sie zweifelt selbst stark an sich und ihrem Gedächtnis. Die Kombination während der Ermittlung mit ihrem Enkel James hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Insgesamt war die Geschichte auch immer wieder von einer Prise Humor begleitet. Das fand ich beim Lesen sehr angenehm, genauso wie den Schreibstil und die kurzen Kapitel. Fazit: Dieses Buch ist für alle, die gerne cozy Krimis lesen, ungewöhnliche Charaktere mögen und sich auch für die Gefühlswelt von älteren Menschen interessieren.
𝘌𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳𝘩𝘢𝘭𝘵𝘴𝘢𝘮𝘦𝘳 𝘊𝘰𝘴𝘺 𝘊𝘳𝘪𝘮𝘦 𝘮𝘪𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘧ü𝘳 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘦𝘶𝘦𝘯 𝘌𝘳𝘮𝘪𝘵𝘵𝘭𝘦𝘳 𝘋𝘶𝘰 - 𝘎𝘳𝘰ß𝘮𝘶𝘵𝘵𝘦𝘳 & 𝘌𝘯𝘬𝘦𝘭𝘴𝘰𝘩𝘯 😊.
Das Buch konnte ich schnell durchlesen, da die Handlung zügig voranschritt & der Schreibstil für mich flüssig war. Es kamen immer wieder Kleinere oder Größe Infos für den Fall oder die Charaktere betreffend hinzu, weswegen es kaum mal „Leerlauf“ Kapitel gab. Der Fall als solcher war spannend gestaltet, obwohl er vermeintlich einfach beginnt. Und wie hier die Nachbarschaft in der Straße als Verdächtige herhält, hatte für mich wirklich was 😀. Das Ermittler Duo aus Großmutter Margaret & Enkel James hat mir gut gefallen, da es für mich auch mal was Neues war. Gerade den Enkel fand ich sehr sympathisch & er hat der Story Pepp gegeben - als Teenager hat er eine andere Sicht auf die Dinge & hat hier auch die ein oder andere Dummheit angestellt 🙉. Aber vorallem fand ich ihn toll, weil er so süß zu seiner Oma war & sich für sie einsetzt 🥹. Margaret als FMC war eine nette alte Dame, die durchaus ihre positiven Seiten hat. Jedoch hat sich das Buch wegen Margaret oft zu melancholisch gelesen , anstatt den Fokus auf dem Cosy Crime zu haben 🥲. Das lag hauptsächlich an der Erzählweise der Story - denn wir lesen aus Margarets POV & sie richtet ihr Wort nicht an uns Leser, sondern an ihren verstorbenen Ehemann. Und der wird permanent angesprochen 👀. Das hat mir leider garnicht gefallen, da die Story dadurch sehr wehmütig wirkte. Auch Margarets Gesundheitlicher Zustand wurde mir hier zu viel in den Vordergrund geschoben. Natürlich werden alte Leute tatteriger, haben Gelenkschmerzen & das Gedächtnis ist auch nicht mehr, was es einmal war. Aber das so aus der Ich Perspektive zu lesen & aufgebauscht zu bekommen, hat für mich nicht in einen Cosy Crime gehört 🙈. Das Ende war trotz allem aber gut geschrieben & hat das Buch für mich zu eibem befriedigenden Abschluss gebracht 😊.

















