Blick ins Buch

Thriller

Der Schwimmer

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Über das Buch

Bei einem Bombenattentat in Damaskus verliert ein amerikanischer Agent seine Frau - die neugeborene Tochter überlebt. In Beirut, Afghanistan und Irak versucht der Agent das Geschehene zu vergessen. Doch dreißig Jahre später holt ihn seine Vergangenheit ein: Gemeinsam mit Kollegen wird er auf die junge schwedische EU-Referentin Klara Walldéen angesetzt. Klara und ihr Ex-Freund Mahmoud haben brisante Informationen, die ihren Tod bedeuten können. Und nur einer kann sie retten - der amerikanische Agent. Ein Mann, der lediglich an einem Ort Ruhe findet. Im Wasser, beim Schwimmen.

Editionen (3)

ISBN9783899647891
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum02.09.14

Rezensionen & Bewertungen

35 Bewertungen

5 Rezensionen

3,4

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  • read.and.create
    read.and.create

    205 Follower

    3,0

    "Die Bombe war für mich bestimmt." ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Der Klappentext dieses Buches hat mir leider falsche Hoffnungen gemacht. Ich habe einen Agententhriller erwartet, aber einen Polit-/Wirtschaftsthriller bekommen. Diese Art von Buch ist nicht mein Fall, daher werde ich auch nicht weiter auf das Buch eingehen. Wer gerne einen Polit-/Wirtschaftsthriller liest, für den ist dieses Buch, meines Erachtens, gut geeignet. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Trotz allem ist der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Auch die 3 Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten spielen sind super ausgearbeitet und haben die Spannung aufgebaut.

    8. Sept. 2022

  • dr_juergen
    dr_juergen

    11 Follower

    5,0

    Komplex ausgearbeiteter Thriller, der durchgehend ein hohes Niveau hält und eine Reihe von Überraschungen für den Leser bereit hält.

    20. Nov. 2022

  • keksisbaby
    keksisbaby

    97 Follower

    4,0

    Mahmoud bekommt geheimnisvolle Mails, in denen er gewarnt wird, dass er beobachtet und verfolgt wird. Aber warum sollte man ihn einen einfachen Politologen, der sich ganz gut eingelebt hat, bespitzeln. Eine Tagung führt ihn nach Brüssel, wo auch seine alte Jugendliebe Klara im EU-Parlament arbeitet. Dort soll er auch seinen geheimnisvollen Informanten treffen. Doch alles läuft furchtbar schief. Der Informant wird getötet und Mahmoud plötzlich als gefährlicher Terrorist Europaweit gesucht. Er weiß nicht mehr weiter und wendet sich an Klara. Je weiter die beiden nachforschen, desto tiefer tauchen sie ein in einen Sumpf aus Spionage, Gewalt, Terror und Machtspielen. Bis ein ganz berüchtigter Spion sich einklinkt, um Klara da rauszuholen, dem Leser nur bekannt als „Der Schwimmer“. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Spionagethrillern. Zu verworren ist mir meist das Intrigen und Lügennetz und nie ist jemand der, der er zu sein vorgibt. Aber diese Geschichte hat mich überzeugt. Eingeteilt in Kapitel die sich nur über wenige Seiten erstrecken, lässt es sich leicht lesen, auch wenn die Zeit- und Ortsprünge, manchmal das Ganze etwas holprig gestalten. Doch der Schreibstil von Joakim Zander nimmt einen bei der Hand und führt lässig durch den Morast aus Terror, Verrat und Folter. Das erste Drittel habe ich mich noch gelangweilt und mich gefragt, wohin die Reise eigentlich gehen soll. So richtig sympathisch war mir dabei eigentlich nur Mahmoud. Dann im Verlauf der Story wendet sich das Blatt. Da bekommt man einen gehörigen Respekt vor Klara und möchte sie fast in eine Schublade mit Lizbeth Salander stecken. Aber nur fast. Auch George, der als kleiner Lobbyist in die Mühlen des Geheimdienstes gerät, erfährt zum Ende hin eine Wandlung, die der Leser ihm so niemals zugetraut hätte. Gerade die Überwindung seiner Angst und seiner Opferrolle, verleihen diesem Protagonist Authentizität. Als Leser hoffte ich nur der Plot möge nur eine Ausgeburt eines Autorenhirns sein und die Folterungen politisch Gefangener jeglicher reeller Grundlage entbehren. Doch das wäre wohl zu viel erhofft. Erschreckend wozu Menschen fähig sind. Aber wie sagte schon Titus Maccius Plautus: homo homini lupus (Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen). Obwohl also so gar nicht mein Genre, wurde ich doch gut unterhalten und sogar einmal blätterte ich verzweifelt vor und zurück, weil ich nicht glauben konnte, welche Wendung die Handlung an dieser Stelle nahm. Auch als Nicht-Spionagethrillerfan, kann man dieses Buch zur Hand nehmen ohne mit politischen Ränkespielen gelangweilt zu werden.

    20. Okt. 2022

3 von 5 Rezensionen

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