Der Schrei des toten Vogels

Der Schrei des toten Vogels

von Barry Eisler·Buch 1 von 3
Taschenbuch
4.117
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Beschreibung

Die unnahbare Livia Lone ist Detective bei der Polizei von Seattle. Und sie ist gut. Richtig gut. Spezialisiert auf Sexualdelikte, mit einem unbestechlichen Blick für die schrecklichen Begierden der Täter. Was niemand von ihren Kollegen weiß: Als Kind wurde sie mit ihrer kleinen Schwester Nason von den Eltern verkauft und strandete in Amerika, missbraucht von den Menschenhändlern, die sie ins Land schmuggelten. Seit die Schwestern getrennt wurden, ist es Livias Mission, Nason zu finden. Nie, nie, nie vergisst sie dieses eine höchste Ziel, während sie als Polizistin Täter hinter Gitter bringt. Oder direkt unter die Erde …

Als sie endlich eine Spur hat, die sie zu den Männern führen könnte, die Nason und sie in ihrer Gewalt hatten, muss sie feststellen, dass sie es mit einem mächtigen Gegner zu tun hat. Sie hat keine andere Wahl: Wenn sie es mit ihm aufnehmen will, muss sie sich den Schrecken ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Roman Noir
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
418
Preis
12.40 €

Beiträge

5
Alle
4

Kindle prime reading Fund

Man wird vorgewarnt und ich muss sagen, ich fand das Buch auch heftig! Triggerwarnungen vorausgesetzt! Aber es war spannend und genau von der Sorte, die mich sprachlos zurück lässt.

4.5

Absolut schockierend und spannend bis zum Ende.

4

Der erste Teil der Livia Lone-Reihe, die von Barry Eisler später in die Killer Kollektiv-Serie (mit John Rain, Delilah, Dox und anderen Protagonisten) überführt wurde. Livia ist für die Polizei in Seattle tätig. Gebürtig stammt sie aus Thailand und wurde als Kind - gemeinsam mit ihrer Schwester - von ihren Eltern an einen Mädchenhändlerring verscherbelt. Anders als ihre Schwester konnte Livia bei einer Polizeirazzia befreit werden - jedoch wurde sie dann von einem pädophilen Unternehmer adoptiert, der sie jahrelang sexuell missbraucht hat. Mittlerweile ist ihr "Vater" tot, doch Livia hat die traumatischen Erfahrungen noch nicht verarbeitet und sucht zudem ihre Schwester. Dabei schreckt Livia auch vor drastischen, illegalen Methoden und Selbstjustiz nicht zurück, um die Welt von anderen Sexgangstern und Vergewaltigern zu "befreien". Barry Eisler präsentiert hier harte Kost, wenngleich mittlerweile solche Stories mit Pädophilen und Selbstjustiz in Krimis häufig eingesetzt werden und daher die kreative Note fehlt. Zudem ist die Sichtweise, dass Selbstjustiz effizienter als Polizeiarbeit sei, recht fragwürdig, denn wer hat das Recht, eigenmächtig zu richten? Zudem wirkt die Beschreibung der grazilen, aber gleichzeitig kampfversierten Polizeiamazone etwas überzeichnet. Trotzdem aufgrund der flotten und spannend erzählten Geschichte 3,5 (=4) von 5 Sternen ****

3.5

Ein sehr intensives Buch, das unter die Haut geht.

Ein sehr gutes und wie ich fürchte, recht realistisches Buch. Zumindest, was die Erfahrung der Protagonistin in der Vergangenheit betrifft. Ein halber Stern Abzug dafür, dass sie auf den letzten Seiten eine Charakterwandlung erlebt hat; von gründlich vorbereitet zu schlampig und übereilt handelnd. Auch wenn ich es vom Kopf her nachvollziehen kann, warum es so geschrieben wurde, wurde es mir nicht gut genug erklärt und war nicht ganz stimmig. Ich hatte das Gefühl, dass das nur für die Spannung so geschrieben wurde, das ist schade.

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