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Romane

Der Schneesturm

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Über das Buch

Alexander Puschkin, Lew Tolstoi, Michail Bulgakow und andere – immer wieder taucht in der russischen Literatur das Motiv des Schneesturms auf. Es ist eines der eindringlichsten Bilder für die Ohnmacht und Verlorenheit des Menschen angesichts der Gewalt der Natur, der Zeit oder der Umstände. Und dann noch seine Blödheit! Eine glückliche oder unglückliche Liebe, Leichtsinn, Trotz und Sturheit, irgendetwas furchtbar-wichtiges waren immer schon ausgezeichnete Gründe, in ein aussichtsloses Unternehmen, in eine Katastrophe zu stolpern oder – zu schlittern. Manchmal geht es gut aus – bis auf ein paar erfrorene Finger – manchmal nicht. Und da sich diese Erzählungen über die Jahrhunderte wiederholen, lernen wir: Niemals, niemals wird der Mensch etwas aus seinen Fehlern lernen. Immer wieder wird er übereilt und leichtsinnig gerne auch in einen alles verschlingenden Schneesturm aufbrechen – und dabei seinen Untergang riskieren und den seiner Gefährten. Na und? „Der Schneesturm“ von Alexander Puschkin, Lew Tolstoi und Michail Bulgakow, nacherzählt und übertragen in Einfache Sprache.

Editionen (1)

ISBN9783945653388
VerlagPassanten Verlag
Erscheinungsdatum11.12.23
Seitenzahl36

Autorin / Autor

Über Lew Tolstoi

Lew Nikolajewitsch Tolstoi wird am 9. September 1828 geboren. Die Familie Tolstoi gehört zu den alten und wohlhabenden Familien im russischen Zarenreich. Lew Tolstoi studiert zunächst orientalische Sprachen, dann wechselt er zur juristischen Fakultät. Bald schon bricht er sein Studium ab und kehrt zurück auf das Gut der Familie in Jasnaja Poljana. Hier will er Landreformen durchsetzen und die Lage der armen Bauern und der Leibeigenen verbessern. 1851 ist Tolstoi Fähnrich der zaristischen Armee. Er erlebt den Krieg im Kaukasus, später den Krimkrieg mit schrecklich vielen Toten und Verwundeten. Tolstoi weiß also, worüber er später in seinem großen Roman Krieg und Frieden schreibt. Zusammen mit dem Roman Anna Karenina wird er damit zu einem der berühmtesten russischen Schriftsteller. Doch Tolstoi erlebt auch immer wieder das Elend der Arbeiter und Bauern. Er möchte helfen und die Verhältnisse ändern. Er wendet sich gegen die herrschende Kirche und besucht Kriegsdienstverweigerer im Gefängnis. Er fordert Nächstenliebe und absolute Gewaltlosigkeit. Auf einer letzten Reise in den Süden Russlands erkrankt Tolstoi an einer Lungenentzündung. Er stirbt am 20. November 1910 im Haus eines Bahnhofsvorstehers.

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