Der rote Faden

Der rote Faden

Hardcover
3.49
FreundschaftDebütromanEnglischer RomanMissbrauch

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Beschreibung

Max und Kate sind Freunde. NUR Freunde. Die Nähe, die sie teilen, ist unwahrscheinlich – Max ist aus gutem Hause und beliebt, Kate viel lieber für sich – aber intensiv. Max nimmt Kate häufig mit zu seiner Familie, auf ihre Anwesen und Feste. Besonders Zara, Max‘ Mutter, hat es Kate angetan. Zara ist Regisseurin, und das möchte Kate auch werden. Dann passiert etwas furchtbares Auf einer Sommerparty der Familie wird Kate von Lewis, Max’ Cousin, vergewaltigt. Monate vergehen, bis sie sich mitteilen kann. Eine der ersten, die sie ins Vertrauen zieht, ist Zara. Den Namen des Vergewaltigers nennt sie nicht. Doch dann tut Zara etwas Ungeheuerliches...
Einfühlsam, subtil und mit sehr englischem Humor erzählt Rosie Price von einer jungen Frau, die sich in einem Märchen wähnt und in einem Alptraum aufwacht.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
352
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Rosie Price ist 27 Jahre alt und in Gloucestershire aufgewachsen, wo der Roman auch teilweise spielt. Sie hat mehrere Jahre in einer der größten englischen Literaturagenturen gearbeitet. Rosie Price lebt in London.

Beiträge

1
Alle
4

Mir gefiel wie die Tat, der Akt der Vergewaltigung selbst, nicht im klaren Vordergrund stand. Natürlich schwang sie in jeder Zeile mit, doch ging es viel mehr um die «Spätfolgen», darum wie es der Protagonistin und ihrem Umfeld danach erging. Wie ein roter Faden zieht sich das Geschehene durch ihr Leben, mal lauter, mal leiser. Aber es ist irgendwie immer da, wenn auch nur unter der Oberfläche. Besonders spannend ist hierbei zu sehen, welche Auswirkungen der Vorfall auf das direkte Umfeld hat. Gerade weil auch das alltägliche Leben im Fokus steht, werden die feinen Nuancen im Miteinander besonders deutlich. Der Klappentext spricht über die Vergewaltigung hinaus noch von « », welches ich jedoch lange nicht finden konnte. Stattdessen gab es auf den letzten dreißig Seiten eine Wendung, die gleichzeitig so schnell kam und mit etwas Abstand so logisch wie tragisch zugleich erscheint. Ob es den geheimnisvollen Teaser jedoch im Klappentext braucht, bezweifle ich. Der Schreibstil lässt sich ingesamt gut lesen. Lediglich die Zeit- und Szenensprünge innerhalb der einzelnen Kapitel können teilweise etwas hart beim Lesen wirken. Auch habe ich gelegentlich das Zeitgefühl ein wenig verloren & nicht jede unterschwellige Andeutung in Gesprächen richtig deuten können. Gleichzeitig funktionierten die Perspektivwechsel sehr gut. Insgesamt also ein gutes Buch mit einer nicht ganz so heftigen schwere beim Lesen, wie es das Thema vermuten lässt.

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