Der Prinz der West End Avenue

Der Prinz der West End Avenue

Taschenbuch
3.83

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Beschreibung

In dem jüdischen Nobel-Altersheim Emma Lazarus in Manhattan probt man Shakespeares Hamlet . Doch der »Geist« Otto Korner ist abgelenkt: Die Heimleitung hat eine Krankengymnastin eingestellt, die aussieht wie seine große unglückliche Liebe aus den zwanziger Jahren, die schöne Magda, der Stern der Züricher Dada-Clique. Magda endete wie Körners Familie in Auschwitz. Körner selbst emigrierte nach New York, im Gefühl, schwere Schuld auf sich geladen zu haben. Unterdessen werden im Emma Lazarus einige Insassen jäh dahingerafft, und plötzlich hat Korner die Hauptrolle des dänischen Prinzen inne. Ein Roman wie ein Film von Woody Allen: leicht, witzig und dennoch voller Tiefe und Tragikomik. Alan Isler, 1934 in London geboren, zog 1952 nach New York, wo er englische Literatur unterrichtete. Er lebt in New York und London. Außerdem von Alan Isler auf deutsch erschienen: "Op. non cit." (1997).

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
N/A
Preis
9.30 €

Autorenbeschreibung

Alan Isler, 1934 in London geboren, ging 1952 nach New York, wo er mit dem Schwerpunkt Renaissanceliteratur zunächst an der anglistischen Fakultät der Columbia University, später am Queens College unterrichtete. Heute lebt er in London. Außerdem bei dtv erschienen: ›Der Prinz der West End Avenue‹ (dtv 12523) und die vier Novellen ›Op. non cit.‹ (dtv 12667).

Beiträge

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Alle
4

Ich musste mehrere Anläufe mit diesem Buch unternehmen, trotzdem konnte ich es nicht einfach nicht lesen. Die Sprache ist tlw. sehr überladen, voller kultureller/intellektueller Andeutungen und Vermerke. So wie mir z.B. Mozarts Figaro sehr geläufig ist, wurden aber auch Referenzen zu Werken gemacht, die ich nicht kenne. Über den Dadaismus habe ich dann gesondert während dieser Lektüre nachgelesen. Insgesamt ein anspruchsvoller Roman, tragisch-komisch, mit einem runden Spannungsbogen trotz vieler Rückblenden.

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