Der neue Ahasver
von Fritz Mauthner
Taschenbuch
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Beschreibung
"Jung-Berlin", ein Jahrzehnt nach der Einigung. Die Euphorie ist verflogen, soziale Spannungen zerreißen das junge nationale Glück. Sündenböcke werden gebraucht: der Sündenbock par excellence, noch vor dem französischen Erbfeind, ist "der Jude". Eine ganze "Bewegung", die schon bei Mauthner weitsichtigerweise so heißt, macht Jagd auf ihn.
"Der neue Ahasver", der 1881 im angesehenen Berliner Tageblatt in Fortsetzungen und im Jahr darauf als Buchausgabe erschien, versteht es brillant, das Leben im Berlin der 1880er Jahre in den unterschiedlichsten Milieus zu illustrieren und eine Liebesgeschichte zu erzählen, die letztlich an den Umständen scheitern muß.
Der Autor:
Fritz Mauthner, geboren 1849 im böhmischen Horice, gestorben 1923 in Meersburg am Bodensee, nimmt als intellektuelle Gestalt in den Jahren von 1876 bis 1905 im Leben Berlins - er arbeitete als Feuilletonredakteur des "Berliner Tageblatts" - eine herausragende Stellung ein.
Der durch seine Sprachphilosophie ("Beiträge zu einer Kritik der Sprache", 3 Bände, 1901/02) berühmt gewordene Mauthner steht dem zu Unrecht vergessenen Romanschriftsteller nicht entgegen, sondern stellt die Vielseitigkeit von Mauthners kritischem Denken erst zutreffend dar.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
387
Preis
25.70 €
Beschreibung
"Jung-Berlin", ein Jahrzehnt nach der Einigung. Die Euphorie ist verflogen, soziale Spannungen zerreißen das junge nationale Glück. Sündenböcke werden gebraucht: der Sündenbock par excellence, noch vor dem französischen Erbfeind, ist "der Jude". Eine ganze "Bewegung", die schon bei Mauthner weitsichtigerweise so heißt, macht Jagd auf ihn.
"Der neue Ahasver", der 1881 im angesehenen Berliner Tageblatt in Fortsetzungen und im Jahr darauf als Buchausgabe erschien, versteht es brillant, das Leben im Berlin der 1880er Jahre in den unterschiedlichsten Milieus zu illustrieren und eine Liebesgeschichte zu erzählen, die letztlich an den Umständen scheitern muß.
Der Autor:
Fritz Mauthner, geboren 1849 im böhmischen Horice, gestorben 1923 in Meersburg am Bodensee, nimmt als intellektuelle Gestalt in den Jahren von 1876 bis 1905 im Leben Berlins - er arbeitete als Feuilletonredakteur des "Berliner Tageblatts" - eine herausragende Stellung ein.
Der durch seine Sprachphilosophie ("Beiträge zu einer Kritik der Sprache", 3 Bände, 1901/02) berühmt gewordene Mauthner steht dem zu Unrecht vergessenen Romanschriftsteller nicht entgegen, sondern stellt die Vielseitigkeit von Mauthners kritischem Denken erst zutreffend dar.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
387
Preis
25.70 €



