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Der Mut der Hoffnungslosigkeit

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Über das Buch

Ein rastloser, wortgewandter Autor und ein origineller Denker

Die Weltlage ist zum Verzweifeln. Alles wird immer nur schlechter. Doch das hat auch sein Gutes. Der bekannte Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek analysiert das aktuelle Elend auf zwei Ebenen: Im ersten Teil geht es um den ökonomisch-politischen Schlamassel, in dem wir stecken, von der vergeblichen Mühe der Syriza-Partei, aus den Zwängen des Kapitalismus auszusteigen, über TTIP, das Internet der Dinge, die weltweite Migration bis zur Rückkehr der Religion als politischer Faktor. Im zweiten Teil, auf der Ebene der Ideologie, analysiert Žižek u.a. die »terroristische Bedrohung«, die politische Korrektheit sowie den neuen Populismus. Angesichts der Lage zieht es der Philosoph vor, verzweifelt zu sein. Denn erst wenn es keine Hoffnung mehr gibt, wird der wahre Mut freigesetzt, kann fundamentaler Wandel auf den Weg gebracht werden.

Editionen (1)

ISBN9783103973341
VerlagS. FISCHER
Erscheinungsdatum21.03.18
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

4,0

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  • cloudjumper
    cloudjumper

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    4,0

    Žižek teilt nach allen Seiten aus und kommentiert in gewohnt ammoralischer Art und Weise das Weltgeschehen. Da das Buch von 2016 ist, dachte ich, ich lese es nun zu spät... Irrtum. Die Lage ist traurigerweise größtenteils noch genauso zutreffend. Selbst Trump, der damals zur Überraschung aller Präsident wurde, sitzt nun wieder mit diesem Titel da... Žižek kritisiert die Rechten, die Linken, die LGBTQ Bubble, die Konservativen, die Liberalen - einfach Alle. Und wenn man denkt: stimmt, so ist es! - dann kritisiert er auch dies. Ein wahrer Philosoph, der mehr Gehör verdient hat. Stellenweise ist es für Laien (wie mich) schwer zu verstehen. Der überwiegende Teil ist jedoch verständlich.

    6. Apr. 2025

Autorin / Autor

Über Slavoj Žižek

Slavoj Žižek, geboren 1949, ist Philosoph, Psychoanalytiker und Kulturkritiker. Er lehrt Philosophie an der Universität von Ljubljana in Slowenien und an der European Graduate School in Saas-Fee und ist derzeit International Director am Birkbeck Institute for the Humanities in London. Seine zahlreichen Bücher sind in über 20 Sprachen übersetzt. Im S. Fischer Verlag sind zuletzt erschienen »Hegel im verdrahteten Gehirn« (2020), »Wie ein Dieb im Tageslicht. Macht im Zeitalter des posthumanen Kapitalismus« (2019), »Mut zur Hoffnungslosigkeit« (2018), »Absoluter Gegenstoß. Versuch einer Neubegründung des dialektischen Materialismus« (2016), »Ärger im Paradies. Vom Ende der Geschichte zum Ende des Kapitalismus« (2015), »Was ist ein Ereignis?« (2014) und »Das Jahr der gefährlichen Träume« (2013).

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