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Romane

Der Menschenfeind

3,5(24)
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Über das Buch

Alceste, Misanthrop und überzeugter Verächter einer von Heuchelei und Genusssucht durchsetzten Gesellschaft, verliebt sich ausgerechnet in die schöne Célimène, eine Königin der Salons, jener Welt, die Alceste zutiefst verabscheut. Molière erntete 1666 bei der Uraufführung seiner 'tragischen Komödie' nur mäßigen Applaus. In der Folgezeit aber war es gerade 'Der Menschenfeind', der Molières literarischen Rang nicht nur in Frankreich begründete. Bis heute begeistert 'Le Misanthrope' in zahlreichen Neubearbeitungen und Wiederaufführungen ein großes Publikum.

Editionen (6)

ISBN9783866472402
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum31.01.08
Seitenzahl80

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

2 Rezensionen

3,5

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  • evergreen
    evergreen

    40 Follower

    4,0

    Molière ist immer toll. In diesem Fall fand ich die moderne Übersetzung teilweise unpassend und störend - verstand aber durch das Nachwort die Beweggründe von H. M. Enzensberger und konnte die Anachronismen nachvollziehen. Sie machten das Stück zeitlos und lebendig - was wiederum zu Molière passt.

    4. Apr. 2024

  • helena3001
    helena3001

    2 Follower

    5,0

    Zeitloser Klassiker

    Ich halte mich kurz, da es schon spät ist: Mir hat es gefallen, aber auch herausfordernd wieder eine Tragödie gelesen zu haben. Alceste spricht etwas an was auch in der heutigen Zeit Gang und Gäbe ist: alle grüßen freundlich, nennen sich Freunde, sind herzlich zueinander und kaum drehen sie sich einem den Rücken zu wird gehetzt bis aufs Übelste! Und es hat sich einfach nichts geändert. Irgendwie ein bisschen traurig ...

    1. März 2026

Autorin / Autor

Über Molière

Molière, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin (1622–1673), besuchte ein Jesuitenkollegium und studierte Recht, bevor er Schauspieler wurde. 1643 gründete er mit der Schauspielerfamilie Béjart das »Illustre Théâtre«. Nach dessen Pleite zog er mit einer Wandertruppe umher, deren Leitung er bald übernahm. Diese Truppe spezialisierte sich auf Farcen und Komödien im Stil der Commedia dell'arte, erste eigene Dramen entstanden. Der König wurde auf die Truppe aufmerksam und holte sie an den Hof. Ab 1659 feierte Molière mit seinen Stücken große Erfolge, sorgte aber auch immer wieder für Empörung und Skandale.

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