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"Die Bestie kam aus dem Schatten geschlichen, die Federn schwarz vom Blut. Sie senkte den Kopf, in ihrer Kehle vibrierte ein Knurren. Jukiko tastete wild um sich, suchte im Schlamm und zwischen nassen Blättern nach ihrem Tantõ. Sie konnte kaum noch etwas sehen. Beinahe verlockend kam ihr die Finsternis nun vor, als stünde sie mit weit ausgebreiteten Armen dar und flüsterte ihr Versprechen zu. Dass sie keine Angst mehr haben müsse. Dass sie ihren Bruder wieder sehen würde. Dass sie diese sterbende Insel mit dem vergifteten Himmel darüber hinter sich lassen, endlich nachgeben und schlafen durfte, nachdem sie einen Jahrzehntlang immer hatte wachsam sein müssen. Und immer verborgen hatte wer und was sie war"
Jay Kristoff ist ein Weltenbauer. Bildgewaltig erzählt er von einem Japan, dass es so nie gegeben hat und lässt alte Tradition mit technischem Fortschritt verschmelzen, so dass ein Steampunk-Universum entsteht, dass mir den Atem geraubt hat. Yukikos Vater, der Jäger des amtierenden Shõgun, wird beauftragt einen Donnertiger zu fangen. Ein Tier, das alten Legenden entsprungen ist und als ausgestorben gilt. Yukiko ist eine Tochter des Fuchs-Clans und besitzt die Gabe mit Tieren zu kommunizieren. Umstände führen dazu, dass sie sich allein dem Donnertiger stellen muss. Dabei geht sie mit dem Tier eine Verbindung ein, die so mächtig ist, dass selbst der Shõgun sich davor in Acht nehmen sollte. Jay Kristoff scheint sich als Autor in allen Welten zu Hause zu fühlen. Egal ob in einem mittelalterlichen Setting, in dem Vampire ihr Unwesen treiben, ob im All, wenn zombieartige Wesen ein Raumschiff überfluten oder in Japan, wo ein 16 jähriges Mädchen allein mit einem Tantõ bewaffnet, sich uralten Mächten in den Weg stellt. Ich habe noch kein Buch des Autors in die Hand genommen, um es wieder wegzulegen, im Gegenteil. Ich war von Anfang an von der Geschichte des Stormdancers begeistert und wurde quasi von Seite 1 an in die Handlung gezogen. Die Figuren sind vielschichtig und ihr Handeln durchaus in Frage zu stellen. Das Setting ist eine wahnsinnige Mischung aus Kultur und Technik. Der Kern der Geschichte ist der Kampf um Gerechtigkeit und das Erreichen einer Neuerung und es ist die Geschichte einer Tochter, die die Beziehung zu ihrem Vater endlich verstehen lernt. Die Verbindung zwischen Yukiko und dem Donnervogel entwickelt sich langsam und verändert beide in ihrem Denken, Tun und Handeln. Dabei hat Jay Kristoff ein Wesen geschaffen, dass einem Drachen den Rang ablaufen kann. Das Buch hat mich auf eine actionreiche, mitfühlende und wandelbare Reise mitgenommen und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Denn das Ende ist erst der Anfang.
15. März 2026
"Die Bestie kam aus dem Schatten geschlichen, die Federn schwarz vom Blut. Sie senkte den Kopf, in ihrer Kehle vibrierte ein Knurren. Jukiko tastete wild um sich, suchte im Schlamm und zwischen nassen Blättern nach ihrem Tantõ. Sie konnte kaum noch etwas sehen. Beinahe verlockend kam ihr die Finsternis nun vor, als stünde sie mit weit ausgebreiteten Armen dar und flüsterte ihr Versprechen zu. Dass sie keine Angst mehr haben müsse. Dass sie ihren Bruder wieder sehen würde. Dass sie diese sterbende Insel mit dem vergifteten Himmel darüber hinter sich lassen, endlich nachgeben und schlafen durfte, nachdem sie einen Jahrzehntlang immer hatte wachsam sein müssen. Und immer verborgen hatte wer und was sie war"
Jay Kristoff ist ein Weltenbauer. Bildgewaltig erzählt er von einem Japan, dass es so nie gegeben hat und lässt alte Tradition mit technischem Fortschritt verschmelzen, so dass ein Steampunk-Universum entsteht, dass mir den Atem geraubt hat. Yukikos Vater, der Jäger des amtierenden Shõgun, wird beauftragt einen Donnertiger zu fangen. Ein Tier, das alten Legenden entsprungen ist und als ausgestorben gilt. Yukiko ist eine Tochter des Fuchs-Clans und besitzt die Gabe mit Tieren zu kommunizieren. Umstände führen dazu, dass sie sich allein dem Donnertiger stellen muss. Dabei geht sie mit dem Tier eine Verbindung ein, die so mächtig ist, dass selbst der Shõgun sich davor in Acht nehmen sollte. Jay Kristoff scheint sich als Autor in allen Welten zu Hause zu fühlen. Egal ob in einem mittelalterlichen Setting, in dem Vampire ihr Unwesen treiben, ob im All, wenn zombieartige Wesen ein Raumschiff überfluten oder in Japan, wo ein 16 jähriges Mädchen allein mit einem Tantõ bewaffnet, sich uralten Mächten in den Weg stellt. Ich habe noch kein Buch des Autors in die Hand genommen, um es wieder wegzulegen, im Gegenteil. Ich war von Anfang an von der Geschichte des Stormdancers begeistert und wurde quasi von Seite 1 an in die Handlung gezogen. Die Figuren sind vielschichtig und ihr Handeln durchaus in Frage zu stellen. Das Setting ist eine wahnsinnige Mischung aus Kultur und Technik. Der Kern der Geschichte ist der Kampf um Gerechtigkeit und das Erreichen einer Neuerung und es ist die Geschichte einer Tochter, die die Beziehung zu ihrem Vater endlich verstehen lernt. Die Verbindung zwischen Yukiko und dem Donnervogel entwickelt sich langsam und verändert beide in ihrem Denken, Tun und Handeln. Dabei hat Jay Kristoff ein Wesen geschaffen, dass einem Drachen den Rang ablaufen kann. Das Buch hat mich auf eine actionreiche, mitfühlende und wandelbare Reise mitgenommen und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Denn das Ende ist erst der Anfang.
15. März 2026







