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Der letzte Überlebende

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Über das Buch

Der Junge, der vierzehn Mal dem Tod entkam

Es grenzt an ein Wunder, dass er seinen 90. Geburtstag noch feiern durfte: Sam Pivnik musste bereits als Jugendlicher um sein Leben fürchten.

Als er 13 ist, erlebt Sam, der damals noch Szlamek heißt, wie die Nationalsozialisten in Polen einmarschieren. In den kommenden Jahren übersteht er nicht nur das Grauen des oberschlesischen Ghettos. Er überlebt auch das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo ein Fingerzeig über Leben im KZ oder Tod in der Gaskammer entscheidet. Er entgeht der Selektion durch Josef Mengele, übersteht eine Typhus-Erkrankung und den Todesmarsch bis an die deutsche Küste. Als die Cap Arcona in der Lübecker Bucht versinkt, rettet er sich als einer von wenigen an Land. Unzählige Male entkommt Sam dem Tod um Haaresbreite - mit Glück, körperlicher Stärke und einem unerschütterlichen Überlebenswillen.

Vom Holocaust und einem Leben danach

Für Sam Pivnik bedeutete der Zweite Weltkrieg sechs Jahre, in denen die Welt still stand. Erst am Ende seines unglaublichen Lebens gelang es einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, darüber zu sprechen. In seiner Autobiografie gibt er den Opfern der Judenvernichtung ihre Gesichter und Geschichten zurück und beschreibt schonungslos die Gräuel jener Zeit.

Die unglaubliche Biografie eines Holocaust-Überlebenden Erzählt von einem der letzten Zeitzeugen von Auschwitz und der Cap Arcona Mit 45 Fotos und Abbildungen von damals und heute

Sams eindrücklich geschilderte Erinnerungen gewähren historische Einblicke und beeindrucken als Plädoyer für Gerechtigkeit und Menschlichkeit in jeder Generation!

Editionen (5)

ISBN9783806234787
VerlagTheiss in Herder
Erscheinungsdatum13.03.17
Seitenzahl296

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

8 Rezensionen

4,4

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  • 4,0

    „Der letzte Überlebende“ – Sam Pivnik Der Junge, der vierzehn Mal dem Tod entkam Sam war 13 Jahre alt, als die Deutschen kamen. Seine Familie lebte in einem oberschlesischen Städtchen. Da brach die Hölle über die herein. Auschwitz, die Todesmärsche, die Bombardierung der Cap Arcona – Unzählige Male entkam der Junge dem Tod. Der Schreibstil war für mich nicht so leicht zu lesen, wie andere Bücher die über die Ereignisse berichten. Der Schreibstil ist zum einen sehr kindlich unschuldig und bedrückend und zum anderen wird die Handlung sehr stark in den geschichtlichen Kontext gesetzt. Die persönlichen Erlebnisse werden sehr stark in den Kontext von Daten und Ereignissen der Geschichte gesetzt. Das hat mich manchmal ein wenig aus dem Lesefluss rausgebracht. Dennoch fand ich es eine spannende Herangehensweise und auch sehr gut. Ich habe nur lange gebraucht, um damit warm zu werden. Der Kontrast ist aber sehr spannend. Als Leserin wurde ich komplett mit auf die Reise genommen wie die Welt von Sam auf den Kopf gestellt wurde und er immer wieder dem Tod entkommen ist. Auch hier ist es nur schwer zu begreifen, dass einem Menschen so viel Leid erfahren kann. Insbesondere der Gegensatz von Kapitel 1 zu späteren Kapiteln ist sehr drastisch – von der heilen Welt in eine Welt voller Hass und Zerstörung. 4/5✨ - schockierend, radikal und echt #derletzteüberlebende #sampivnik #theissverlag #bookstagram #sub #bücher #books #bookish #lesen #reading #buchliebe #bookworm #bookblog #geschichtensammeln #leseempfehlung #lesenmachtglücklich #ilovereading

    27. März 2024

  • bellona
    bellona

    10 Follower

    5,0

    Erinnerungen die erschüttern und betroffen machen

    21. Sept. 2023

  • l4ndon
    l4ndon

    4 Follower

    3,0

    Leider verspricht der Buchtitel mehr als es wirklich im Buch dargestellt wird. Ich musste das Buch nach der Hälfte abbrechen weil es mich einfach nicht mehr gepackt hat.

    28. Juni 2023

3 von 8 Rezensionen

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