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Zuhause - Überall oder Nirgendwo, es kommt nur darauf an wen du fragst.
Die 5. Reise des kleinen Buddhas war für mich auch das 5. Buch von Klaus Mikosch. Ich hatte mir vor einem Jahr alle Bücher zusammen gekauft, jedoch für mich entschieden diese erst dann zu lesen, wenn ich mich selbst wieder einmal verliere. Das Cover zeigt wie üblich den kleinen Buddha in Meditation auf einem Kissen mit blauen Wellen vor sich. Der Hintergrund ist in Gelb- und Grüntönen gehalten und wir durch Blätter verschiedener Pflanzen dargestellt. Auf dieser Reise stellt sich der kleine Buddha die Frage "Was kann alles ein Zuhause sein?". Zunächst wird er vom Bauern wieder einmal ermutigt zu dieser Reise aufzubrechen. Die Entscheidung in welche Richtung es geht, trifft er mittels Zufallsprinzip. Er wird gen Süden laufen. Zunächst wird er von einem jungen Paar in einer Kutsche für ein wenig Wegstrecke mitgenommen. Die Beiden haben jedoch nur Augen für sich selbst und ihre Antwort wo ihr Zuhause ist, wirft für den Kleinen Buddha mehr Fragen auf, als sie beantworten. Seine erste neue Freundin ist eine Erfinderin die ihr Zuhause im Erfinden entdeckt hat. Sie bindet sich nicht an einen Ort, hat jedoch ihr Haus noch nie für eine Nacht verlassen, aber ihr ist es egal wo sie ist, denn Erfinden kann sie immer. Er bleibt einige Tage bei ihr und lauscht ihren Geschichten. Aus einer Geschichte ergibt sich dann ein Ziel für den kleinen Buddha welches er unbedingt erreichen möchte. Sein Weg führt ihn weiter gen Süden Richtung Meer. Als er an einer Hafenstadt ankommt steht er ratlos vor einem Gasthaus in dem Töpfe scheppern und man regelrecht hören kann, wie jemand verzweifelt versucht aller Arbeit gerecht zu werden. Kurzerhand hilft der kleine Buddha aus und lernt die freundliche Gastwirtsfamilie kennen. Da er zu einer Insel muss benötigt er dringend eine Mitsegelgelegenheit und so ist er am rechten Ort. Dadurch kann er jeden Morgen bei den Seefahrern nachfragen ob sie zu besagter Insel segeln und wenn er an diesem Tag niemanden findet hilft er weiterhin im Gasthaus aus. So erfährt er, dass die Gastwirtin 2 Zuhause hat, einmal das Zuhause im Norden wo sie aufgewachsen ist und jetzt das Zuhause im Süden mit ihrer eigenen Familie. Schon jetzt weiß der kleine Buddha es gibt viele Möglichkeiten für ein Zuhause und er sollte noch viele mehr kennenlernen. Ob er sein Ziel erreicht, dass erfahrt ihr in diesem kurzweiligen Büchlein. Die 5. Reise hat für mich etwas sehr beruhigendes gehabt, denn wenn man sich auf dieses Gedankenspiel einlässt und mit dem kleinen Buddha zusammen auf Reise geht, dann erkennt man, dass überall ein Zuhause sein kann. Am wichtigsten für mich ist die Erkenntnis, dass zunächst ich für mich ein Zuhause bieten muss, also sollte ich mit mir genauso freundlich umgehen wie mit meinen Mitmenschen. Das erste Zuhause für meine Seele bin ich.
26. Okt. 2023
Zuhause - Überall oder Nirgendwo, es kommt nur darauf an wen du fragst.
Die 5. Reise des kleinen Buddhas war für mich auch das 5. Buch von Klaus Mikosch. Ich hatte mir vor einem Jahr alle Bücher zusammen gekauft, jedoch für mich entschieden diese erst dann zu lesen, wenn ich mich selbst wieder einmal verliere. Das Cover zeigt wie üblich den kleinen Buddha in Meditation auf einem Kissen mit blauen Wellen vor sich. Der Hintergrund ist in Gelb- und Grüntönen gehalten und wir durch Blätter verschiedener Pflanzen dargestellt. Auf dieser Reise stellt sich der kleine Buddha die Frage "Was kann alles ein Zuhause sein?". Zunächst wird er vom Bauern wieder einmal ermutigt zu dieser Reise aufzubrechen. Die Entscheidung in welche Richtung es geht, trifft er mittels Zufallsprinzip. Er wird gen Süden laufen. Zunächst wird er von einem jungen Paar in einer Kutsche für ein wenig Wegstrecke mitgenommen. Die Beiden haben jedoch nur Augen für sich selbst und ihre Antwort wo ihr Zuhause ist, wirft für den Kleinen Buddha mehr Fragen auf, als sie beantworten. Seine erste neue Freundin ist eine Erfinderin die ihr Zuhause im Erfinden entdeckt hat. Sie bindet sich nicht an einen Ort, hat jedoch ihr Haus noch nie für eine Nacht verlassen, aber ihr ist es egal wo sie ist, denn Erfinden kann sie immer. Er bleibt einige Tage bei ihr und lauscht ihren Geschichten. Aus einer Geschichte ergibt sich dann ein Ziel für den kleinen Buddha welches er unbedingt erreichen möchte. Sein Weg führt ihn weiter gen Süden Richtung Meer. Als er an einer Hafenstadt ankommt steht er ratlos vor einem Gasthaus in dem Töpfe scheppern und man regelrecht hören kann, wie jemand verzweifelt versucht aller Arbeit gerecht zu werden. Kurzerhand hilft der kleine Buddha aus und lernt die freundliche Gastwirtsfamilie kennen. Da er zu einer Insel muss benötigt er dringend eine Mitsegelgelegenheit und so ist er am rechten Ort. Dadurch kann er jeden Morgen bei den Seefahrern nachfragen ob sie zu besagter Insel segeln und wenn er an diesem Tag niemanden findet hilft er weiterhin im Gasthaus aus. So erfährt er, dass die Gastwirtin 2 Zuhause hat, einmal das Zuhause im Norden wo sie aufgewachsen ist und jetzt das Zuhause im Süden mit ihrer eigenen Familie. Schon jetzt weiß der kleine Buddha es gibt viele Möglichkeiten für ein Zuhause und er sollte noch viele mehr kennenlernen. Ob er sein Ziel erreicht, dass erfahrt ihr in diesem kurzweiligen Büchlein. Die 5. Reise hat für mich etwas sehr beruhigendes gehabt, denn wenn man sich auf dieses Gedankenspiel einlässt und mit dem kleinen Buddha zusammen auf Reise geht, dann erkennt man, dass überall ein Zuhause sein kann. Am wichtigsten für mich ist die Erkenntnis, dass zunächst ich für mich ein Zuhause bieten muss, also sollte ich mit mir genauso freundlich umgehen wie mit meinen Mitmenschen. Das erste Zuhause für meine Seele bin ich.
26. Okt. 2023






