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Der kleine Buddha auf der Reise nach Hause

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Über das Buch

"Zuhause ist es doch am schönsten", heißt es. „Aber wo genau ist eigentlich mein Zuhause?“, fragt sich der kleine Buddha und überlegt, was "zuhause sein" wirklich bedeutet. Dazu begibt er sich von seinem Lieblingsplatz unter dem Bodhi-Baum auf eine weitere Reise und damit zugleich auf die abenteuerliche Suche nach der eigenen Heimat. Unterwegs trifft der kleine Buddha über die Begegnung mit verschiedenen Menschen auf ganz unterschiedliche Vorstellungen vom eigenen Zuhause: „Zuhause“ kann ein Ort sein oder gleich die ganze Welt, eine bestimmte Person oder vielleicht nur ein Gefühl. Letzten Endes geht es darum, das Zuhause auch in sich zu finden, sich selbst Heimat zu sein.

"Wohin gehöre ich?" Ein wunderschönes Buch über eine der wichtigsten Fragen des Lebens.

Editionen (4)

ISBN9783451033179
VerlagVerlag Herder
Erscheinungsdatum14.09.21
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

9 Rezensionen

4,3

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  • leserkraehe
    leserkraehe

    28 Follower

    5,0

    Zuhause - Überall oder Nirgendwo, es kommt nur darauf an wen du fragst.

    Die 5. Reise des kleinen Buddhas war für mich auch das 5. Buch von Klaus Mikosch. Ich hatte mir vor einem Jahr alle Bücher zusammen gekauft, jedoch für mich entschieden diese erst dann zu lesen, wenn ich mich selbst wieder einmal verliere. Das Cover zeigt wie üblich den kleinen Buddha in Meditation auf einem Kissen mit blauen Wellen vor sich. Der Hintergrund ist in Gelb- und Grüntönen gehalten und wir durch Blätter verschiedener Pflanzen dargestellt. Auf dieser Reise stellt sich der kleine Buddha die Frage "Was kann alles ein Zuhause sein?". Zunächst wird er vom Bauern wieder einmal ermutigt zu dieser Reise aufzubrechen. Die Entscheidung in welche Richtung es geht, trifft er mittels Zufallsprinzip. Er wird gen Süden laufen. Zunächst wird er von einem jungen Paar in einer Kutsche für ein wenig Wegstrecke mitgenommen. Die Beiden haben jedoch nur Augen für sich selbst und ihre Antwort wo ihr Zuhause ist, wirft für den Kleinen Buddha mehr Fragen auf, als sie beantworten. Seine erste neue Freundin ist eine Erfinderin die ihr Zuhause im Erfinden entdeckt hat. Sie bindet sich nicht an einen Ort, hat jedoch ihr Haus noch nie für eine Nacht verlassen, aber ihr ist es egal wo sie ist, denn Erfinden kann sie immer. Er bleibt einige Tage bei ihr und lauscht ihren Geschichten. Aus einer Geschichte ergibt sich dann ein Ziel für den kleinen Buddha welches er unbedingt erreichen möchte. Sein Weg führt ihn weiter gen Süden Richtung Meer. Als er an einer Hafenstadt ankommt steht er ratlos vor einem Gasthaus in dem Töpfe scheppern und man regelrecht hören kann, wie jemand verzweifelt versucht aller Arbeit gerecht zu werden. Kurzerhand hilft der kleine Buddha aus und lernt die freundliche Gastwirtsfamilie kennen. Da er zu einer Insel muss benötigt er dringend eine Mitsegelgelegenheit und so ist er am rechten Ort. Dadurch kann er jeden Morgen bei den Seefahrern nachfragen ob sie zu besagter Insel segeln und wenn er an diesem Tag niemanden findet hilft er weiterhin im Gasthaus aus. So erfährt er, dass die Gastwirtin 2 Zuhause hat, einmal das Zuhause im Norden wo sie aufgewachsen ist und jetzt das Zuhause im Süden mit ihrer eigenen Familie. Schon jetzt weiß der kleine Buddha es gibt viele Möglichkeiten für ein Zuhause und er sollte noch viele mehr kennenlernen. Ob er sein Ziel erreicht, dass erfahrt ihr in diesem kurzweiligen Büchlein. Die 5. Reise hat für mich etwas sehr beruhigendes gehabt, denn wenn man sich auf dieses Gedankenspiel einlässt und mit dem kleinen Buddha zusammen auf Reise geht, dann erkennt man, dass überall ein Zuhause sein kann. Am wichtigsten für mich ist die Erkenntnis, dass zunächst ich für mich ein Zuhause bieten muss, also sollte ich mit mir genauso freundlich umgehen wie mit meinen Mitmenschen. Das erste Zuhause für meine Seele bin ich.

    26. Okt. 2023

  • reading_isi
    reading_isi

    57 Follower

    4,5

    Ich liebe die Bücher vom kleinen Buddha sehr. Sie lassen sich so angenehm und schön lesen und bieten einem den Raum nachzudenken. In jedem der Bücher geht der kleine Buddha auf Reisen und trifft verschiedene Menschen. Er stellt immer sehr viele Fragen und ist offen, von anderen zu lernen. Man kann so viel aus seinen Reisen mitnehmen. Ich liebe es seine Erfahrung zu lesen und sie auf mein Leben zu übertragen und es auch mal zu hinterfragen. Für mich einfach tolle Wohlfühl-Bücher, große Empfehlung

    16. Aug. 2024

  • wuschelina
    wuschelina

    66 Follower

    3,0

    Ich weiß nicht was ich von dem Buch erwartet hatte, aber vom Gefühl her war es etwas anderes. Das heißt nicht, dass ich das Buch richtig schlecht fand, es war nur anders, ein wenig enttäuschend. Durch die Reise des kleinen Buddha lernt man, wie jeder "Zuhause" anders definiert. Optisch und vom Stil her würde ich es tendenziell eher als Kinderbuch ein ordnen, weil es recht einfach geschrieben ist und die Kapitel sich mit unter sehr zum Vorlesen eignen. Für mich war jetzt tatsächlich nicht wirklich was Neues dabei, weswegen es eine weniger spannende Lektüre war, aber wenn man sich daran erfreuen kann immer mal wieder ein Kapitel zu lesen, dann passt das. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass ich kein weiteres Buch der Reihe lesen werde, einfach weil mir zu oft die Motivation fehlte weiterzulesen, so denke ich, dass es für manchen sicher aufschlussreich und auch interessant ist. Man reist mit dem kleinen Buddha durch die Welt, lernt Lebens- und Sichtweisen anderer Menschen kennen. Es sensibilisiert dahin gehend, dass es nicht nur eine Definition für zuhause gibt, sondern, dass dies jeder für sich selbst definiert. Außerdem, und das fand ich sogar besonders schön, vermittelt das Buch ganz viel Menschlichkeit, denn der kleine Buddha wird überall mit offenen Armen empfangen, wofür er im Gegenzug hilft wo er kann. An sich ein zauberhaftes Buch, aber ich konnte mich eben nur mäßig dafür begeistern, weil es für mich zu wenig Neues war und entgegen meiner Erwartungen auch etwas zu kindlich. Fazit: Eine zauberhafte Geschichte mit unfassbar viel Mehrwert, besonders, wenn man selbst vielleicht noch seinen Platz in der Welt sucht.

    21. Sept. 2022

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Claus Mikosch

Claus Mikosch wurde Mitte der siebziger Jahre in Mönchengladbach geboren. Nach dem Abitur ist er mit großer Leidenschaft durch die Welt gereist, bevor er über Indien und England in Andalusien gelandet ist. Heute pendelt er als Autor und Filmemacher zwischen Deutschland und Spanien. Mit seinen Büchern über den sympathischen kleinen Buddha ist ihm ein außergewöhnlicher Erfolg gelungen. Inzwischen sind sechs Bücher in der beliebten Reihe erschienen, das letzte im September 2023: „Der kleine Buddha und die Sehnsucht nach Frieden“. Mehr Infos: www.clausmikosch.com

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