Der Himmel wird zur See
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Faszinierend, fesselnd, verrückt - einfach Sven Haupt.
Wiedermal eine wahnsinns Geschichte die ihres Gleichen sucht von Sven Haupt. Diesmal mit einer Protagonistin die ohne Kaffee nicht sie selbst ist - woher ich das nur kenne🤔? Aber auch eine sehr direkte und zynische Art an sich hat. Allerdings lernt sie in sich zu gehen und das es auch andere Wege und Möglichkeiten gibt als Kopf durch die Wand und nur nach sich selbst der nächste zu sein. Die Ausführliche Rezi werdet ihr auf amjbookworld.de finden
Die Pilotin Hannah Riley erhält von einer mysteriösen Dame den Auftrag, auf die alte Erde zu reisen. Dort trifft sie auf Mica, mit deren Hilfe sie den dort seit 100 Jahren herrschenden Krieg beenden soll. Von Sven Haupt habe ich durch eine Liste von Leseempfehlungen für progressive Phantastik erfahren, auf der gleich drei seiner Romane empfohlen werden. Ich habe mich mit „Der Himmel wird zur See“ für den Kürzesten entschieden. Der Schreibstil hat mich sofort begeistert. Hannah entpuppt sich als zynische und sarkastische Protagonistin, die außerdem emanzipiert ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Dies führt gerade in der ersten Hälfte des Buches zu regelrechten Wortgefechten mit ihrem Begleiter Andy, bei denen ich mehrmals schmunzeln bis lachen musste. Die Frotzeleien der Beiden sind ein großes Highlight des Romans. Auch das Wordbuilding gefällt mir. Zwar ist der Punkt, dass die Singularität, also das erste Bewusstwerden einer vom Menschen geschaffenen künstlichen Intelligenz, zu einem Krieg von Mensch gegen Maschine führt, nicht unbedingt neu. Aber die Beschreibung dieses Konfliktes als Stellungskrieg zwischen Geisterwalen und mechanischen Raben auf einer völlig zerstörten Erde ist packend und dystopisch. Leider kommt auch ein riesiger Schwachpunkt dazu: Die Handlung. Auf die berühmt-berüchtigte Frage „Was will uns der Autor mit diesem Werk sagen?“ finde ich keine Antwort. Wenn ich nicht zwischen den Zeilen lese, ist der Plot: Pilotin geht auf die zerstörte Erde, beendet unter Hilfe den dort herrschenden Krieg und geht wieder. Das ist selbst für einen Roman mit einem Umfang von weniger als 300 Seiten erschreckend wenig. Und ja, es gibt auch ein drumherum, das im besten Fall jedoch angerissen wird und das man sich wenn, dann mühsam zusammenpuzzeln müsste. So bleibt leider trotz des guten Ansatzes und des herrlich lockeren Schreibstils ein fader Beigeschmack. Den entweder gibt es bei „Der Himmel wird zur See“ gar kein Mehr an Handlung oder ich verstehe das Mehr einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich unbefriedigender finde. Dieses Buch reiht sich in die Reihe der durchschnittlichen Bewertungen dieses Jahres ein, jedoch möchte ich Sven Haupt noch eine Chance geben und einen weiteren Roman von ihm lesen, denn Potential ist auf jeden Fall vorhanden.
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Faszinierend, fesselnd, verrückt - einfach Sven Haupt.
Wiedermal eine wahnsinns Geschichte die ihres Gleichen sucht von Sven Haupt. Diesmal mit einer Protagonistin die ohne Kaffee nicht sie selbst ist - woher ich das nur kenne🤔? Aber auch eine sehr direkte und zynische Art an sich hat. Allerdings lernt sie in sich zu gehen und das es auch andere Wege und Möglichkeiten gibt als Kopf durch die Wand und nur nach sich selbst der nächste zu sein. Die Ausführliche Rezi werdet ihr auf amjbookworld.de finden
Die Pilotin Hannah Riley erhält von einer mysteriösen Dame den Auftrag, auf die alte Erde zu reisen. Dort trifft sie auf Mica, mit deren Hilfe sie den dort seit 100 Jahren herrschenden Krieg beenden soll. Von Sven Haupt habe ich durch eine Liste von Leseempfehlungen für progressive Phantastik erfahren, auf der gleich drei seiner Romane empfohlen werden. Ich habe mich mit „Der Himmel wird zur See“ für den Kürzesten entschieden. Der Schreibstil hat mich sofort begeistert. Hannah entpuppt sich als zynische und sarkastische Protagonistin, die außerdem emanzipiert ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Dies führt gerade in der ersten Hälfte des Buches zu regelrechten Wortgefechten mit ihrem Begleiter Andy, bei denen ich mehrmals schmunzeln bis lachen musste. Die Frotzeleien der Beiden sind ein großes Highlight des Romans. Auch das Wordbuilding gefällt mir. Zwar ist der Punkt, dass die Singularität, also das erste Bewusstwerden einer vom Menschen geschaffenen künstlichen Intelligenz, zu einem Krieg von Mensch gegen Maschine führt, nicht unbedingt neu. Aber die Beschreibung dieses Konfliktes als Stellungskrieg zwischen Geisterwalen und mechanischen Raben auf einer völlig zerstörten Erde ist packend und dystopisch. Leider kommt auch ein riesiger Schwachpunkt dazu: Die Handlung. Auf die berühmt-berüchtigte Frage „Was will uns der Autor mit diesem Werk sagen?“ finde ich keine Antwort. Wenn ich nicht zwischen den Zeilen lese, ist der Plot: Pilotin geht auf die zerstörte Erde, beendet unter Hilfe den dort herrschenden Krieg und geht wieder. Das ist selbst für einen Roman mit einem Umfang von weniger als 300 Seiten erschreckend wenig. Und ja, es gibt auch ein drumherum, das im besten Fall jedoch angerissen wird und das man sich wenn, dann mühsam zusammenpuzzeln müsste. So bleibt leider trotz des guten Ansatzes und des herrlich lockeren Schreibstils ein fader Beigeschmack. Den entweder gibt es bei „Der Himmel wird zur See“ gar kein Mehr an Handlung oder ich verstehe das Mehr einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich unbefriedigender finde. Dieses Buch reiht sich in die Reihe der durchschnittlichen Bewertungen dieses Jahres ein, jedoch möchte ich Sven Haupt noch eine Chance geben und einen weiteren Roman von ihm lesen, denn Potential ist auf jeden Fall vorhanden.





