Der Heiler der Pferde
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gonzalo Giner, 1962 in Madrid geboren, schrieb 2004 seinen ersten Roman, der in sechs Sprachen übersetzt wurde. Der Heiler der Pferde ist sein dritter Roman – und sein persönlichster, denn Gonzalo Giner studierte Veterinärmedizin und ist praktizierender Tierarzt. Er erzählt von der hohen Kunst der Tierheiler im Mittelalter, eingebettet in die prächtige historische Kulisse Spaniens im 12. und 13. Jahrhundert.
Beiträge
Ich habe mich ja wirklich auf dieses Buch gefreut, aber je weiter ich in der Geschichte vorankam, umso enttäuschter wurde ich. Auch wenn der Schreibstil durchgehend holprig und auf kleinem Niveau ist (was ggf an der Übersetzung liegen mag), so gefiel mir doch der Beginn der Geschichte mit der Ausbildung des Christen Diego bei einem muslimischen Pferdeheiler sehr gut; auch der beschriebene christlich-muslimischen Unterschied von Lehrling und Lehrmeister wusste zu gefallen. Sobald Diego jedoch den Pferdeheiler verlassen muss, ging es nicht nur mit meinem Interesse sondern auch mit der Geschichte abwärts. Leider ist man zu diesem Zeitpunkt erst bei knapp einem Fünftel des Buches angelangt. Es folgen nun fade Nebencharaktere (bis auf Marcos), riesige Zeitsprünge und ein stetig fehlender Spannungsbogen, obwohl der Autor viele verschiedene Schauplätze mit grossem Potential einbaute; weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Weil der Autor aus der Hauptfigur Diego auch noch einen Superhelden machte, welcher einfach alles kann oder aber in kürzester Zeit problemlos zu erlernen weiss, konnte ich mich zudem nie mit ihm wirklich identifizieren. Es ersteht sich natürlich von selbst, dass das Ende dann auch in allen Belangen vorhersehbar war ;-)
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Autorenbeschreibung
Gonzalo Giner, 1962 in Madrid geboren, schrieb 2004 seinen ersten Roman, der in sechs Sprachen übersetzt wurde. Der Heiler der Pferde ist sein dritter Roman – und sein persönlichster, denn Gonzalo Giner studierte Veterinärmedizin und ist praktizierender Tierarzt. Er erzählt von der hohen Kunst der Tierheiler im Mittelalter, eingebettet in die prächtige historische Kulisse Spaniens im 12. und 13. Jahrhundert.
Beiträge
Ich habe mich ja wirklich auf dieses Buch gefreut, aber je weiter ich in der Geschichte vorankam, umso enttäuschter wurde ich. Auch wenn der Schreibstil durchgehend holprig und auf kleinem Niveau ist (was ggf an der Übersetzung liegen mag), so gefiel mir doch der Beginn der Geschichte mit der Ausbildung des Christen Diego bei einem muslimischen Pferdeheiler sehr gut; auch der beschriebene christlich-muslimischen Unterschied von Lehrling und Lehrmeister wusste zu gefallen. Sobald Diego jedoch den Pferdeheiler verlassen muss, ging es nicht nur mit meinem Interesse sondern auch mit der Geschichte abwärts. Leider ist man zu diesem Zeitpunkt erst bei knapp einem Fünftel des Buches angelangt. Es folgen nun fade Nebencharaktere (bis auf Marcos), riesige Zeitsprünge und ein stetig fehlender Spannungsbogen, obwohl der Autor viele verschiedene Schauplätze mit grossem Potential einbaute; weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Weil der Autor aus der Hauptfigur Diego auch noch einen Superhelden machte, welcher einfach alles kann oder aber in kürzester Zeit problemlos zu erlernen weiss, konnte ich mich zudem nie mit ihm wirklich identifizieren. Es ersteht sich natürlich von selbst, dass das Ende dann auch in allen Belangen vorhersehbar war ;-)





