Der geheime Wert der Zeit

Der geheime Wert der Zeit

Paperback
2.73

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Beschreibung

Auf der Suche nach der ältesten Uhr aus dem Schwarzwald erfährt der reiche Fabrikantensohn und Müßiggänger Friedrich Karmann, dass im Leben mit Geld nicht alles zu erreichen ist. Der Besitzer der Uhr, ein knorriger Bauer auf einem einsamen Hof, stellt ihm stattdessen drei seltsame Aufgaben, die er lösen soll. Nach der Begegnung mit seiner bisher unbekannten Schwester wird Karmann mit einem Schicksal konfrontiert, das ihn dazu bringt, all seine bisherigen Überzeugungen vom Sinn des Lebens anzuzweifeln.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Magischer Realismus
Format
Paperback
Seitenzahl
224
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Thomas Erle, 1952 in Schwetzingen geboren, verbrachte Kindheit und Jugend in Nordbaden. Nach dem Studium in Heidelberg zog es ihn auf der Suche nach Menschen und Erlebnissen rund um die Welt. Es folgten 30 Jahre Tätigkeit als Lehrer, in den letzten Jahren als Inklusionspädagoge. Parallel dazu entfaltete er ein vielfältiges künstlerisches Schaffen als Musiker und Schriftsteller. Seit Ende der 90er Jahre verfasste er zahlreiche Kurzgeschichten, von denen die erste 2000 veröffentlicht wurde. 2008 erschien sein erster Kurzkrimi. 2010 gehörte er zu den Preisträgern beim Freiburger Krimipreis, 2011 folgte die Nominierung zum Agatha-Christie-Krimipreis. Thomas Erle ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt am Rande des Schwarzwalds bei Freiburg.

Beiträge

1
Alle
2

"Das Café am Rande der Welt" gefangen im Fiebertraum

Zunächst das Positive: Der Autor beschreibt seine Schauplätze wirklich gut, sodass die Stimmung des mysteriösen Schwarzwalds mich als Leser gut erreichen konnte. Leider war's das für mich aber auch schon an Positivem zu diesem Buch... Insgesamt hat mir der Spannungsbogen gefehlt. Die Geschichte ist irgendwie dahin gedümpelt und hat gleichzeitig nur an der Oberfläche gekratzt. Dadurch konnte ich auch keinerlei Bindung zu irgendwelchen Charakteren entwickeln. Darüber hinaus waren einige Traumszenen oder ähnliches enthalten, aber keineswegs als solches gekennzeichnet, sodass ich häufig einfach sehr verwirrt war. Lieber Herr Erle, nur weil Leute den Inhalt nicht verstehen, ist es noch lange nicht hoch literarisch... Ähnlich verwirrend waren für mich die hin und wieder vorkommenden sexuellen Anspielungen, die wirklich gar nichts zur Handlung aber dem Fiebertraumcharakter des Buches beigetragen haben. Insgesamt kommt es mir sehr pseudophilosophisch vor: Ein Kapitalist erkennt, dass das Leben endlich ist und man seine Zeit schätzen soll. Ja wow, das ist ja was ganz neues... Für mich leider ein Flop.

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