Der Gast im Garten
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Takashi Hiraide, 1950 in Japan geboren, arbeitete als Verlagslektor, bevor er sich dem Schreiben widmete. Er hat zahlreiche Gedichtbände und Essays veröffentlicht und unterrichtet an der Kunsthochschule Tama. Der Gast im Garten ist sein erster Roman.
Beiträge
Selten habe ich eine solch zarte Geschichte gelesen. Hiraide Takashi erschafft mit wenigen Worten die kleine Welt eines Ehepaares, das dem Großstadtleben entflieht und in das Gartenhaus einer älteren Dame einzieht. Kinderlos gehen beide in ihrer Arbeit auf, haben aber den Blick für die kleinen Dinge nicht verloren. Geschildert aus der Sicht des Mannes, erfährt der Leser, wie sich ganz leise eine kleine Katze namens Chibi in den Alltag und die Herzen des Ehepaares einschleicht. Die Geschichte wartet nicht mit großen Ereignissen oder Verwicklungen auf, sondern bedient sich der Magie der alltäglichen Kleinigkeiten und weist gleichzeitig auf die Vergänglichkeit dieser kostbaren Augenblicke hin. Ein ganz ganz wundervolles, ruhiges Buch, das mich sehr berührt hat!
Ein junges Paar findet eine Wohnung mit Garten, in einer japanischen schnelllebigen Stadt. Sie dürfen einen Garten nutzen, der sehr verwunschen wirkt. Alte und liebevoll gehegte Pflanzen stehen dort. Das Haus birgt wunderschöne Aussichten und entspricht den beiden jungen Menschen sehr. Nur dürfen sie keine Haustiere halten. Aber das macht nichts, denn in dem Garten scheint sich die Natur breit zu machen und die Städter zum Ausharren und Innehalten einzuladen. Eines Tages taucht auch noch das Kätzchen der Nachbarn auf und alles scheint perfekt. “Der Gast im Garten”, soll ein poetisches Buch sein. Vielleicht bin ich einfach nicht poetisch genug, um das bestätigen zu können. Mir fiel es eher schwer es zu Lesen. Lange, lag es auf meinem Nachttisch und wurde immer wieder mit neuer Literatur zugedeckt. Obwohl das Büchlein nur wenige Seiten hat, kam es mir langatmig vor und ich mühte mich es auszulesen. Einige Sätze fand ich schön, aber nicht schön genug, um sie mir zu merken. Was mir allerdings sehr gefallen hat, sind die Bilder von Quint Buchholz. Hübsche Bilder aus dem Garten, von dem Kätzchen oder passend zum Gelesenen. Alles in allem, ein hübsch gestaltetes Buch, zum Verschenken und für Menschen, die poetisch sind. Nichts für Realisten…
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Takashi Hiraide, 1950 in Japan geboren, arbeitete als Verlagslektor, bevor er sich dem Schreiben widmete. Er hat zahlreiche Gedichtbände und Essays veröffentlicht und unterrichtet an der Kunsthochschule Tama. Der Gast im Garten ist sein erster Roman.
Beiträge
Selten habe ich eine solch zarte Geschichte gelesen. Hiraide Takashi erschafft mit wenigen Worten die kleine Welt eines Ehepaares, das dem Großstadtleben entflieht und in das Gartenhaus einer älteren Dame einzieht. Kinderlos gehen beide in ihrer Arbeit auf, haben aber den Blick für die kleinen Dinge nicht verloren. Geschildert aus der Sicht des Mannes, erfährt der Leser, wie sich ganz leise eine kleine Katze namens Chibi in den Alltag und die Herzen des Ehepaares einschleicht. Die Geschichte wartet nicht mit großen Ereignissen oder Verwicklungen auf, sondern bedient sich der Magie der alltäglichen Kleinigkeiten und weist gleichzeitig auf die Vergänglichkeit dieser kostbaren Augenblicke hin. Ein ganz ganz wundervolles, ruhiges Buch, das mich sehr berührt hat!
Ein junges Paar findet eine Wohnung mit Garten, in einer japanischen schnelllebigen Stadt. Sie dürfen einen Garten nutzen, der sehr verwunschen wirkt. Alte und liebevoll gehegte Pflanzen stehen dort. Das Haus birgt wunderschöne Aussichten und entspricht den beiden jungen Menschen sehr. Nur dürfen sie keine Haustiere halten. Aber das macht nichts, denn in dem Garten scheint sich die Natur breit zu machen und die Städter zum Ausharren und Innehalten einzuladen. Eines Tages taucht auch noch das Kätzchen der Nachbarn auf und alles scheint perfekt. “Der Gast im Garten”, soll ein poetisches Buch sein. Vielleicht bin ich einfach nicht poetisch genug, um das bestätigen zu können. Mir fiel es eher schwer es zu Lesen. Lange, lag es auf meinem Nachttisch und wurde immer wieder mit neuer Literatur zugedeckt. Obwohl das Büchlein nur wenige Seiten hat, kam es mir langatmig vor und ich mühte mich es auszulesen. Einige Sätze fand ich schön, aber nicht schön genug, um sie mir zu merken. Was mir allerdings sehr gefallen hat, sind die Bilder von Quint Buchholz. Hübsche Bilder aus dem Garten, von dem Kätzchen oder passend zum Gelesenen. Alles in allem, ein hübsch gestaltetes Buch, zum Verschenken und für Menschen, die poetisch sind. Nichts für Realisten…










