Der Fluch des Wüstenfeuers

Der Fluch des Wüstenfeuers

Taschenbuch
3.01
MonsterPhantastische LiteraturKönigKerker

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Von klein auf ist Iaret mit der verbotenen Magie der Wüste begabt. Ein Siegel auf ihrer Stirn soll den Zauber bannen, wie bei allen Frauen im Reich. Als Iaret versucht, das Siegel zu brechen und dem Harem des Herrschers zu entfliehen, wird sie in den Kerker von Niat geworfen. Noch nie ist es jemandem gelungen, von dort auszubrechen.

Um in der ruchlosen Gesellschaft des Kerkers zu überleben, verbündet sich Iaret mit einem in Ungnade gefallenen Königssohn, einer Mörderin und einem Dieb. Den unfreiwilligen Gefährten bleibt nicht viel Zeit, ihre Flucht zu planen, denn das nur zur Hälfte gebrochene Siegel stellt eine tödliche Bedrohung für Iaret dar. Ihre einzige Hoffnung, jemals die Sonne wiederzusehen, ist ein Monster, das in den Tiefen des Gewölbes eingesperrt ist. Doch das Monster ist ein uraltes Wesen, voll mächtiger Magie und unbändigem Zorn. Es zu befreien, könnte die Rettung bedeuten – oder aber den Untergang der Stadt und all ihrer Bewohner.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
367
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

A.S. Bottlinger studierte Ägyptologie und Buchwissenschaft mit Schwerpunkt Fantasy in Mainz und schreibt regelmäßig für mehrere Fantasyreihen wie zum Beispiel »Perry Rhodan Neo«, »Macabros«, »Larry Brent« und »Dorian Hunter«. Ihr Buch »Geek Pray Love – Ein praktischer Leitfaden für das Leben, das Fandom und den Rest« wurde mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

Beiträge

1
Alle
3

Iarets Wüstenmagie wird von einem Siegel im Zaun gehalten seit dem sie ein kleines Kind ist. Doch nachdem sie in den Harem des Herrschers gebracht wurde, versucht sie das Siegel zu brechen um zu fliehen. Der misslungene Fluchtversuch endet im Kerker, in dem sie unerwartet Verbündete findet. Den in Ungnade gefallenen Königssohn, eine Mörderin und einen Dieb, mit denen sie gemeinsam versucht zu fliehen. Oh, das Buch klang so furchtbar interessant. Orientalisch, düster, mit magischen Spuren im Sand. Ich versprach mir ein aufregendes, spannungsgeladenes Abenteuer zum mitfiebern mit Charakteren, mit denen man Pferde stehlen kann. Voller Vorfreude begann ich zu lesen. Der Roman ist in einen Binnen- und einen Außenplot gegliedert (was allein genommen erst einmal ziemlich interessant ist und die Spannung steigern kann). Der Binnenplot wird im Außenplot erzählt, und so machte ich es mir in der Hoffnung auf einige gemütliche spannende Stunden genau wie die anderen am Lagerfeuer bequem. Jedoch, ja das „jedoch“ kommt gleich am Anfang, die Figuren schafften es nicht, mich abzuholen und mitzunehmen in ihre Welt, die eigentlich vom Orient inspiriert und einen düsteren Kerker in meinem Geiste lebendig werden lassen sollte. Irgendwann setzt normalerweise das Kopfkino bei mir ein und ich kann mich einem wirklich spannenden Buch nicht mehr entziehen. Es gab eine Menge spannender Momente in dem Buch, wie zum Beispiel der Kampf um Essbares oder der Fluchtversuch der Freunde. Aber die Spannung sprang einfach nicht von den Seiten auf mich über. Ich denke, dass liegt einerseits an den Figuren, die für mich persönlich einfach nicht lebendig genug wurden, um sich vom Papier zu lösen. Iaret blieb für mich blass, genauso wie ihre Magie. Der Ansatz war gut gelegt, aber der Funke wollte einfach nicht auf mich überspringen. Genau so stellte es sich für mich mit dem Königssohn dar, Ahat, der eigentlich so interessant für mich hätte sein können. Aber leider blieb er blass und ausdruckslos. Mein Problem ist schlicht und einfach, dass ich meist über die Charaktere in ein Buch finde und sich über sie die Spannung aufbaut bei mir. Und dieser Schritt fiel mir leider beim Fluch des Wüstenfeuers unglaublich schwer, sodass ich plötzlich immer etwas anderes zu tun hatte oder mich einfach ablenken ließ. Trotzdem muss ich betonen, dass in der Geschichte wirklich gute Ansätze zu finden waren, die immer wieder ihre Wurzeln in die Erde schlugen. Beim einen Leser treiben sie Blüten, bei mir leider nicht. Die Idee an sich fand ich jedoch großartig, genauso wie den Aufbau der Geschichte. Ich denke, der Roman und ich wurden einfach nicht miteinander warm, wie ein Tanzpaar, das sich gegenseitig immer wieder auf die Füße tritt. Bei einem anderen Tänzer, bei einem anderen Leser funktioniert die Geschichte wohl wunderbar. Das Ein oder Andere Mal keimte auch bei mir ein wenig Spannung auf, die die Autorin durch ihren guten Stil vermitteln konnte. „Der Fluch des Wüstenfeuers“ kann spannend sein und Leser an die Seiten binden. Mich konnte der Roman leider nicht packen. Die drei Sterne setzen sich aus dem guten Schreibstil der Autorin zusammen, der guten Idee und dem Setting, das mich begeistern konnte.

Beitrag erstellen