Der Duft von Zimtblüten

Der Duft von Zimtblüten

Taschenbuch
3.02
KolonialisierungLudwigsburgGewürzhandelGalle

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Beschreibung

Liebe ist tief wie das Meer ... Württemberg 1786: Verführt von der Lust auf Abenteuer und Reichtum heuert der Zimmermann Hannes Hiller bei einem Söldnerheer an. Auf der beschwerlichen Seereise, von den Niederlanden ans andere Ende der Welt, lernt er die junge Malerin Bethari de Groot kennen, die ihren Vater in die Kolonien begleitet. Das erste Zusammentreffen zwischen dem hitzköpfigen Hannes und der eigenwilligen Bethari verläuft alles andere als harmonisch. Doch als sie vor der südafrikanischen Küste Schiffbruch erleiden, entdeckt Bethari, dass in dem Abenteurer Hannes ein Mann mit Verantwortungsbewusstsein und Gerechtigkeitssinn steckt, und auch er ist von der Unerschrockenheit und dem Mut der jungen Frau fasziniert. Während Bethari in Kapstadt auf die Weiterreise nach Asien wartet, entdecken sie und Hannes ihre Liebe zueinander. Doch dann wird Hannes mit einem geheimen Auftrag nach Ceylon entsandt. Bethari folgt ihm und entdeckt, dass ihr Geliebter in ein gefährliches Netz aus Intrigen und Betrug verstrickt ist. Zusammen müssen sie um ihre Zukunft und ihr Glück kämpfen. Ein mitreißender historischer Roman vor den farbenprächtigen Kulissen Südafrikas und Ceylons

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Historisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
490
Preis
13.40 €

Beiträge

1
Alle
2

Ganz vorne weg, gekauft hätte ich mir das Buch auf keinen Fall, aber weil es in Amazon Prime Reading kostenlos zur Verfügung stand, habe ich dem ganzen eine Chance gegeben.Nach dem Klappentext hätte ich in der ersten Hälfte ein schnelleres Voranschreiten erwartet, es dauert eine Ewigkeit, bis es zum eigentlichen Thema kommt. Dann vor Ort der wichtigsten Schauplätze geht die Handlung zu schnell voran, es werden viele Details auf einen Schlag preisgegeben, statt das nach und nach aufzubauen. Ich hatte mir von dem Klappentext eher Spion und weniger Trampel erhofft.Die Charaktere haben einige gute Züge, doch sie wirken alle etwas unausgereift und die Motive sind platt und langweilig. Solche Stellen sind auch über das ganze Buch verteilt, jedes Mal wenn ich dachte, dass es jetzt doch in Schwung kommt und besser wird, war das Kapitel zu Ende oder die Handlung ist nach Vorne gesprungen. Vor allem das letzte Kapitel hat mich sehr enttäuscht, aus der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten hätte man noch so viel mehr machen können - ich hätte gern gewusst, wie die Rückreise genau verlaufen ist und wie sich die Beziehung gefestigt hat.Allein das Nachwort über die eigentlichen historischen Ereignisse hat das Buch vor einem Stern bewahrt, da hatte ich das erste Mal den Eindruck, dass sich wirklich Gedanken gemacht wurden.Die Titelgeberin - die Zimtblüte - wird kein einziges Mal im Buch erwähnt, ihr Duft auch nicht, das fand ich sehr schade neben der wenigen Landschaftsbeschreibungen.Insgesamt lässt sich sagen, Idee sehr gut, Umsetzung eher mittelmäßig.

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