Der Chor
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Beschreibung
Angesichts unserer Gegenwart, in der nichts mehr sicher scheint, schildert Anna Katharina Hahn einen Stuttgarter Chor als Spiegel einer ganzen Stadtgesellschaft. Einfühlsam und unerbittlich porträtiert sie in ihrem neuen Roman Frauen aus drei Generationen – in ihren Stärken und Schwächen, ihren Gefühlen, ihrer Sensibilität und ihrer Gnadenlosigkeit.
Endlich wieder offline! Schon vor den Lockdowns war die Probe ihres Frauenchors für Alice, Marie und ihre ältere Freundin Lena der Höhepunkt der Woche. Nachdem sie viel zu lange nur hinter Masken oder gar nicht zusammen singen konnten, erkennen sie deutlich, was sie entbehrt haben. Ihre Freundschaften haben die Pandemie überlebt, allerdings auch ihre Probleme miteinander. Alice, der beruflich fast alles gelingt, leidet darunter, dass Marie nicht mehr mit ihr spricht. Während Lena, eine pensionierte Lektorin, sich über das Altern keine Illusionen macht. Ein offenes Geheimnis ist die Abneigung der meisten Sängerinnen gegen Cora, die in prekären Verhältnissen lebt und den Chor zur Jobsuche nutzt. Als Sophie, eine vereinsamte Studentin, bei den Proben auftaucht, beginnt ein emotionaler Aufruhr. Besonders für Alice: Plötzlich entdeckt sie Gefühle, die sie selbst überraschen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Katharina Hahn, geboren 1970, lebt in Stuttgart. 2009 erschien ihr Longseller Kürzere Tage. Ihr zweiter Roman, Am schwarzen Berg, stand 2012 auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse und auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. Mit Das Kleid meiner Mutter hat sie 2016, so Denis Scheck, »ein großes europäisches Tableau« entworfen. Ihr Roman Aus und davon erschien 2020 und stand mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste. Zuletzt erschien 2024 ihr Roman Der Chor im Suhrkamp Verlag. 2025 war Anna Katharina Hahn Stipendiatin der Stiftung Bartels Fondation.
Beiträge
Die zweite Hälfte hält nicht, was die erste verspricht.
Zu Beginn fand ich das Buch absolut fantastisch. Extrem langsam erzählt, aber wirklich gut geschrieben. Viel Tiefe. Selten habe ich so scharfsinnige, treffende Beschreibungen von Personen und Beziehungsdynamiken gelesen. Die zweite Hälfte dann: plötzlich viel schneller erzählt, kaum noch Tiefe, stellenweise fast wirr, ohne wirklichen roten Faden. Vielleicht liegt es auch an mir - aber ich kann mir wirklich nicht erklären, was mir dieses Buch als Gesamtwerk sagen oder erzählen sollte.
Bis Seite 200 fand ich das Buch sehr langweilig und ich war mehrfach versucht abzubrechen. Die Hauptfigur Alice mischt sich aus unerfindlichen Gründen in das Leben von Sophie, einer jungen Frau, die neu in den Chor kommt, ein. Daneben gibt es noch einen Erzählstrang mit einer Chorfreundin Lena, die plötzlich pflegebedürftig wird. Alice versucht beides irgendwie zu managen. Am Schluss nimmt die Geschichte noch zwei überraschende Wendungen . Weiterempfehlen kann ich dieses Buch leider nicht. 😂
Ein ganzer Kosmos in einem Hobbyfrauenchor. Gekonnt und mit Stuttgarter Lokalkolorit erzählt die Autorin über das alltägliche Leben , die kleinen Freuden und die großen Schmerzen mit denen sich die Figuren auseinandersetzen müssen. Diese bilden einen Querschnitt aus beinahe allen sozialen Klassen, realitätsnah aber ich wäre gerne tiefer eingetaucht. Gut gefallen hat mir der Erzählstil, sparsam schwäbisch, nicht kitischig, trotzdem mit Gefühl. Am Ende ist der Showdown ein bisschen zu dick, sorgt aber dafür dass sich die Seiten wie von selbst umblättern.
In einem Stuttgarter Chor treffen unterschiedliche Frauen aufeinander. Anna Katharina Hahns Roman schildert ihre unterschiedlichen Lebenssituationen, ausgehend von der Hauptfigur Alice, die sich aus armen Verhältnissen hochgearbeitet hat. Ich hätte gerne mehr über die Chorleiterin Terje erfahren, die anderen Figuren waren mir alle eher unsympathisch.
Ein Chor als Spiegel für eine ganze Gesellschaft. Wunderschöner Schreibstil! Das Ende ist etwas überdramatisch.
Jeden Donnerstag steht für die Frauen des Cantarinen Chors, die aus allen möglichen gesellschaftlichen Herkünften stammen, die Chorprobe an. Und obwohl sie auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, haben sie doch alle eines gemeinsam: Der Chor ist ihr zu Hause, manchmal die einzige Flucht aus dem Alltag, der nicht immer einfach ist..
Beschreibung
Angesichts unserer Gegenwart, in der nichts mehr sicher scheint, schildert Anna Katharina Hahn einen Stuttgarter Chor als Spiegel einer ganzen Stadtgesellschaft. Einfühlsam und unerbittlich porträtiert sie in ihrem neuen Roman Frauen aus drei Generationen – in ihren Stärken und Schwächen, ihren Gefühlen, ihrer Sensibilität und ihrer Gnadenlosigkeit.
Endlich wieder offline! Schon vor den Lockdowns war die Probe ihres Frauenchors für Alice, Marie und ihre ältere Freundin Lena der Höhepunkt der Woche. Nachdem sie viel zu lange nur hinter Masken oder gar nicht zusammen singen konnten, erkennen sie deutlich, was sie entbehrt haben. Ihre Freundschaften haben die Pandemie überlebt, allerdings auch ihre Probleme miteinander. Alice, der beruflich fast alles gelingt, leidet darunter, dass Marie nicht mehr mit ihr spricht. Während Lena, eine pensionierte Lektorin, sich über das Altern keine Illusionen macht. Ein offenes Geheimnis ist die Abneigung der meisten Sängerinnen gegen Cora, die in prekären Verhältnissen lebt und den Chor zur Jobsuche nutzt. Als Sophie, eine vereinsamte Studentin, bei den Proben auftaucht, beginnt ein emotionaler Aufruhr. Besonders für Alice: Plötzlich entdeckt sie Gefühle, die sie selbst überraschen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Katharina Hahn, geboren 1970, lebt in Stuttgart. 2009 erschien ihr Longseller Kürzere Tage. Ihr zweiter Roman, Am schwarzen Berg, stand 2012 auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse und auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. Mit Das Kleid meiner Mutter hat sie 2016, so Denis Scheck, »ein großes europäisches Tableau« entworfen. Ihr Roman Aus und davon erschien 2020 und stand mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste. Zuletzt erschien 2024 ihr Roman Der Chor im Suhrkamp Verlag. 2025 war Anna Katharina Hahn Stipendiatin der Stiftung Bartels Fondation.
Beiträge
Die zweite Hälfte hält nicht, was die erste verspricht.
Zu Beginn fand ich das Buch absolut fantastisch. Extrem langsam erzählt, aber wirklich gut geschrieben. Viel Tiefe. Selten habe ich so scharfsinnige, treffende Beschreibungen von Personen und Beziehungsdynamiken gelesen. Die zweite Hälfte dann: plötzlich viel schneller erzählt, kaum noch Tiefe, stellenweise fast wirr, ohne wirklichen roten Faden. Vielleicht liegt es auch an mir - aber ich kann mir wirklich nicht erklären, was mir dieses Buch als Gesamtwerk sagen oder erzählen sollte.
Bis Seite 200 fand ich das Buch sehr langweilig und ich war mehrfach versucht abzubrechen. Die Hauptfigur Alice mischt sich aus unerfindlichen Gründen in das Leben von Sophie, einer jungen Frau, die neu in den Chor kommt, ein. Daneben gibt es noch einen Erzählstrang mit einer Chorfreundin Lena, die plötzlich pflegebedürftig wird. Alice versucht beides irgendwie zu managen. Am Schluss nimmt die Geschichte noch zwei überraschende Wendungen . Weiterempfehlen kann ich dieses Buch leider nicht. 😂
Ein ganzer Kosmos in einem Hobbyfrauenchor. Gekonnt und mit Stuttgarter Lokalkolorit erzählt die Autorin über das alltägliche Leben , die kleinen Freuden und die großen Schmerzen mit denen sich die Figuren auseinandersetzen müssen. Diese bilden einen Querschnitt aus beinahe allen sozialen Klassen, realitätsnah aber ich wäre gerne tiefer eingetaucht. Gut gefallen hat mir der Erzählstil, sparsam schwäbisch, nicht kitischig, trotzdem mit Gefühl. Am Ende ist der Showdown ein bisschen zu dick, sorgt aber dafür dass sich die Seiten wie von selbst umblättern.
In einem Stuttgarter Chor treffen unterschiedliche Frauen aufeinander. Anna Katharina Hahns Roman schildert ihre unterschiedlichen Lebenssituationen, ausgehend von der Hauptfigur Alice, die sich aus armen Verhältnissen hochgearbeitet hat. Ich hätte gerne mehr über die Chorleiterin Terje erfahren, die anderen Figuren waren mir alle eher unsympathisch.
Ein Chor als Spiegel für eine ganze Gesellschaft. Wunderschöner Schreibstil! Das Ende ist etwas überdramatisch.
Jeden Donnerstag steht für die Frauen des Cantarinen Chors, die aus allen möglichen gesellschaftlichen Herkünften stammen, die Chorprobe an. Und obwohl sie auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, haben sie doch alle eines gemeinsam: Der Chor ist ihr zu Hause, manchmal die einzige Flucht aus dem Alltag, der nicht immer einfach ist..











