Denken im Hochformat

Denken im Hochformat

Taschenbuch

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Die meisten Bücher, die wir heute lesen, sind im Hochformat angelegt. Warum aber hat sich das Hochformat durchgesetzt und welche kulturellen Praktiken spiegeln sich darin wider? Der hier vorliegende Streifzug durch die Buchkultur möchte einige historische Wurzeln der Buchproduktion nachzeichnen, die zur Festigung des Hochformats im Buchwesen beigetragen haben. Dem Hochformat ist eine gewisse Hierarchie eingeschrieben, die u. a. auf eine christliche Tradition verweisen. Der Mensch lebt in einer kodifizierten Welt, ist von einem Kodifizierungsschleier umgeben, den er braucht, um sich in der Welt zurechtzufinden. Zugleich begrenzt dieser Schleier den Blick des Menschen auf das, was um ihn herum passiert. Auch das Hochformat hat sich nicht allein aus wirtschaftlichen und praktikablen Gründen durchgesetzt. Es stellt ebenfalls einen Kodifizierungsschleier dar, der sich auch nicht durch die voranschreitende Digitalisierung der Buchwelt auflöst. Medien, zu denen auch das Buch gehört, besitzen das Potential zur Emanzipation der Menschen ebenso wie die Macht der Abhängigkeit und der Kontrolle.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
110
Preis
12.40 €