Den Sommer kannst du auch nicht aufhalten

Den Sommer kannst du auch nicht aufhalten

Hardcover
2.34
Buch LiebesromanMenschen Mit BehinderungSommerromanFlämische Literatur

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Beschreibung

Können wir vermeiden, was nicht aufzuhalten ist? Pierre konnte es nicht. Er konnte der Leidenschaft und vor allem der Liebe nicht entkommen. Aber Pierre kann und will davon erzählen. Und so schenkt er dem behinderten Sonny zum 16. Geburtstag bei einem Trip in die Provence die Geschichte der wildzärtlichen und alles ändernden Liebe zu dessen Mutter und reist mit ihm dabei an die Ränder des Lebens. Gefühlvoll und provokant – mal überbordend, mal frech im Ton erzählt Dimitri Verhulst die schmerzlich-schöne Gesichte einer wilden tiefen Liebe und nimmt uns dabei mit auf einen Road Trip durch die Schönheit der Provence und das Leben selbst.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Modern
Format
Hardcover
Seitenzahl
138
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Dimitri Verhulst, 1972 in Aalst / Belgien geboren, einer der besten flämischen Schriftsteller, wuchs bei Pflegeeltern und in Kinderheimen auf, jobbte als Animateur, bei einem Pizza-Express, in einer Plastikfabrik und als Touristenführer. Sein Roman ›Die Beschissenheit der Dinge‹, in dem er seine eigene Geschichte erzählt, war ein Bestseller und die Verfilmung durch Felix van Groeningen wurde in Cannes mit dem Prix Art et Essai prämiert. Dimitri Verhulsts Werke sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Beiträge

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Dieser Kurz-Roman ist leider gar nicht mein Fall. Mit zunehmendem Widerwillen las ich die absolut überflüssigen, hin und wieder ins Vulgäre driftenden, Ergüsse eines Mannes am Ende einer offensichtlich sehr lange anhaltenden Midlife-Crisis, der Liebe hauptsächlich über Sex zu definieren scheint, sich absolut empathiefrei und drastisch über Behinderungen auslässt und dabei in Form eines ausgedehnten nur von kurzen Erzähler-Einschüben unterbrochenen Monologs eine Geschichte erzählt, die eigentlich keinen interessiert oder interessieren kann. Das Problem ist hier nicht, dass der Protagonist Pierre so unfassbar unsympathisch und wenig mit seiner Gefühls- und Außenwelt im Einklang steht (immerhin gibt es genügend Beispiele für fulminante, widerwärtige Protagonisten, die trotzdem die Leserschaft begeistern), sondern, dass das, was erzählt wird, weder sprachlich noch inhaltlich reizvoll ist. Leider wirklich nicht zu empfehlen.

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