Das Wüten der Stille

Das Wüten der Stille

von Iris Grädler·Buch 3 von 3
Paperback
3.911
Meer Des SchweigensSängerVerlustHistorischer Roman

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Beschreibung

Die ersten Herbststürme jagen über Cornwalls Küste, und DI Collin Brown ist in melancholischer Stimmung. Seine Frau ist für mehrere Wochen verreist, er und die Kinder sind auf sich allein gestellt. Ausgerechnet jetzt wird er mit einem beunruhigenden Fall konfrontiert: Die sechzehnjährige Carla Wellington ist verschwunden. Collin versucht das Mädchen mithilfe von Hundertschaften und Freiwilligen zu finden, doch nach einigen Tagen fehlt immer noch jede Spur. Da stößt er auf einen ungeklärten Vermisstenfall, der sich vor acht Jahren im Nachbarort ereignete: Auch dort verschwand ein Mädchen nach einem Schulfest spurlos, auch sie war Mitglied des Schulorchesters und sehr begabt. Das kann kein Zufall sein. Doch gibt es eine Verbindung? Collin bleibt nicht mehr viel Zeit, wenn er Carlas Leben retten will … Mit erstaunlicher Beobachtungsgabe und großem Gespür für die Psychologie ihrer Figuren leuchtet Iris Grädler die Leerstelle aus, die das Verschwinden eines Kindes in einer Familie hinterlässt. ›Das Wüten der Stille‹ ist ebenso ein packender Kriminalroman wie ein einfühlsam erzähltes Familiendrama.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Cosy Mystery
Format
Paperback
Seitenzahl
366
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Iris Grädler wurde 1963 in Halle/ Westfalen geboren. Sie veröffentlichte Gedichte und Kurzgeschichten und hat mehrere Anthologien herausgegeben. Bei DuMont erschienen bislang ihr Debütroman ›Meer des Schweigens‹ (2015), der für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, ›Am Ende des Schmerzes‹ (2016) und ›Das Wüten der Stille‹ (2017). Iris Grädler lebt in Swakopmund, Namibia.

Beiträge

1
Alle
5

Endlich Mal wieder ein historischer Roman, der mir Lust macht mehr historische Romane zu lesen! Yes! Irgendwann um 1750 herum starten wir in der Schweiz, es geht dann auch ein bisschen nach Österreich und nach Italien, aber im Prinzip ist das die Verortung. Bei dem Titel hab ich sofort an Farinelli (den Film) gedacht und natürlich geht es ein bisschen in die Richtung, aber nicht komplett. Im Nachhinein finde ich den Originaltitel "The Bells" viel passender. Lange Rede, kurzer Sinn: ich kann das Buch wirklich empfehlen und ja, ich bin parteiisch. Ich bin irgendwann auf der Hälfte ein Riesenfan von Nicolai und Remus geworden und liebe außerdem, wie Moses sich "die Welt erlauscht" und wie hässliche, dicke, dünne, kleine, hinkende und riesige Figuren die Geschichte ganz natürlich bevölkern.

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