Das Vermächtnis der Meda von Trier
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Beschreibung
Oberlothringen zu Beginn des 12. Jahrhunderts: Das Reich Kaiser Heinrichs V. wird noch immer von Kämpfen erschüttert, und Gero muss sich am Mittelrhein gegen neue Feinde behaupten.
Zudem stellt seine Familie ihn vor große Herausforderungen. Seine älteste Tochter Ida verweigert sich allen Bewerbern im Vertrauen auf die Weissagung der Heilerin Meda von Trier, dass es für sie nur einen Gefährten gibt. Unversehens gerät Ida in ein ungleiches Kräftemessen, geschürt durch Hass und Rachsucht. Gelingt es ihr trotz Gefahr und einem tragischen Vertrauensbruch, ihre Bestimmung zu finden und Medas Heilkundebuch zu bewahren?
Eine neue Generation auf Burg Rheinsporn zwischen Vergeltung und Liebe an einer Zeitenwende.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christine Rhömer kennt die Eifler Gegend rund um Koblenz wie ihre Westentasche – 1969 wurde sie in Niedermendig geboren und verbrachte ihre Kindheit in Thür, dem Ort ‚Thure’ im Roman. Schon als Kind interessierte sie sich für alles, was mit Lesen, Schreiben, Sprache, Malen und dem Ersinnen von Geschichten zu tun hatte. Nach dem Umzug nach Mayen und dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung bei der örtlichen Stadtverwaltung. Parallel zum Studium der Germanistik und Kunst in Köln und Wuppertal begann sie, Kurzgeschichten, Gedichte und Romanfragmente zu verfassen. 2017 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Weißgold-Flügel“; 2018 folgten weitere Werke. „Das Mündel der Meda von Trier“ war ihr erster historischer Roman und gleichzeitig ihr Debüt beim pinguletta Verlag; mit dem „Vermächtnis“ erscheint nun Band 2 der „Meda von Trier“-Trilogie. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von Köln; kehrt aber immer wieder gerne in ihre Eifler Heimat zurück.
Beiträge
Das Vermächtnis der Meda von Trier ist der zweite Band dieser historischen Saga. Es empfiehlt sich, zuerst Band 1 zu lesen, um die Verkettungen und Lebensumstände von Geros Familie zu verstehen. Der Roman entführt uns zu Beginn des 12. Jahrhundert. Gero ist zwar Burgherr auf Rheinsporn, muss aber den Befehl des Kaisers folgen und sich gegen neue Feinde behaupten. Seine älteste Tochter Ida verweigert sich indessen allen Bewerbern, vielmehr sieht sie sich als Heilerin, wie einst Meda von Trier. Durch Hass, Rache und ein ungleiches Kräftemessen gerät Ida mitten in die Fronten und wird zur Zielscheibe. Sie ergreift die Flucht von ihrer eigenen Familie und deren Widersachern. An ihrer Seite ein junger Ritter aus dem feindlichen Lager. Ich konnte gut in den Roman einsteigen, der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ausgesprochen bildhaft und mitreißend. Es gibt so viele Wendungen, die den Verlauf richtig spannend machen. Die Autorin gibt uns einen guten Einblick ins Hochmittelalter in vielen Bereichen: die Lebensumstände auf einer Burg, in den Dörfern, bei Hofe, das Kräftemessen auf dem Schlachtfeld und das ewige Gerangel um Macht zwischen Landes- oder Burgherren. Der Einblick in die Heilkunst ist ebenfalls sehr eindrucksvoll beschrieben. Die Figuren sind in ihrer Vielfalt detailliert und anschaulich gezeichnet. Es gibt viele Sympathieträger und die, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Ida ist eine starke Persönlichkeit, sie kämpft für ein selbst bestimmtes Leben und vertieft sich in die Heilkunst, vor allem, Meda‘s Heilkundebuch zu bewahren. Gero und Sigrun sind sehr fürsorgliche und gerechte Eltern, trotz allen Widrigkeiten. Christine Rhömer hat einige reelle historische Figuren aufleben lassen, was ihr sehr gut gelungen ist. Ein ausführliches Personenverzeichnis findet man gleich zu Beginn des Buches. Insgesamt ist es eine gelungene Fortsetzung mit viel Dramatik, Tragik und schönen Momenten. Die historischen Fakten werden hier mit den fiktiven Elementen perfekt verwoben. Ich bin sehr begeistert und gebe eine klare Kaufempfehlung plus fünf Sterne.
Beschreibung
Oberlothringen zu Beginn des 12. Jahrhunderts: Das Reich Kaiser Heinrichs V. wird noch immer von Kämpfen erschüttert, und Gero muss sich am Mittelrhein gegen neue Feinde behaupten.
Zudem stellt seine Familie ihn vor große Herausforderungen. Seine älteste Tochter Ida verweigert sich allen Bewerbern im Vertrauen auf die Weissagung der Heilerin Meda von Trier, dass es für sie nur einen Gefährten gibt. Unversehens gerät Ida in ein ungleiches Kräftemessen, geschürt durch Hass und Rachsucht. Gelingt es ihr trotz Gefahr und einem tragischen Vertrauensbruch, ihre Bestimmung zu finden und Medas Heilkundebuch zu bewahren?
Eine neue Generation auf Burg Rheinsporn zwischen Vergeltung und Liebe an einer Zeitenwende.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christine Rhömer kennt die Eifler Gegend rund um Koblenz wie ihre Westentasche – 1969 wurde sie in Niedermendig geboren und verbrachte ihre Kindheit in Thür, dem Ort ‚Thure’ im Roman. Schon als Kind interessierte sie sich für alles, was mit Lesen, Schreiben, Sprache, Malen und dem Ersinnen von Geschichten zu tun hatte. Nach dem Umzug nach Mayen und dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung bei der örtlichen Stadtverwaltung. Parallel zum Studium der Germanistik und Kunst in Köln und Wuppertal begann sie, Kurzgeschichten, Gedichte und Romanfragmente zu verfassen. 2017 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Weißgold-Flügel“; 2018 folgten weitere Werke. „Das Mündel der Meda von Trier“ war ihr erster historischer Roman und gleichzeitig ihr Debüt beim pinguletta Verlag; mit dem „Vermächtnis“ erscheint nun Band 2 der „Meda von Trier“-Trilogie. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von Köln; kehrt aber immer wieder gerne in ihre Eifler Heimat zurück.
Beiträge
Das Vermächtnis der Meda von Trier ist der zweite Band dieser historischen Saga. Es empfiehlt sich, zuerst Band 1 zu lesen, um die Verkettungen und Lebensumstände von Geros Familie zu verstehen. Der Roman entführt uns zu Beginn des 12. Jahrhundert. Gero ist zwar Burgherr auf Rheinsporn, muss aber den Befehl des Kaisers folgen und sich gegen neue Feinde behaupten. Seine älteste Tochter Ida verweigert sich indessen allen Bewerbern, vielmehr sieht sie sich als Heilerin, wie einst Meda von Trier. Durch Hass, Rache und ein ungleiches Kräftemessen gerät Ida mitten in die Fronten und wird zur Zielscheibe. Sie ergreift die Flucht von ihrer eigenen Familie und deren Widersachern. An ihrer Seite ein junger Ritter aus dem feindlichen Lager. Ich konnte gut in den Roman einsteigen, der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ausgesprochen bildhaft und mitreißend. Es gibt so viele Wendungen, die den Verlauf richtig spannend machen. Die Autorin gibt uns einen guten Einblick ins Hochmittelalter in vielen Bereichen: die Lebensumstände auf einer Burg, in den Dörfern, bei Hofe, das Kräftemessen auf dem Schlachtfeld und das ewige Gerangel um Macht zwischen Landes- oder Burgherren. Der Einblick in die Heilkunst ist ebenfalls sehr eindrucksvoll beschrieben. Die Figuren sind in ihrer Vielfalt detailliert und anschaulich gezeichnet. Es gibt viele Sympathieträger und die, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Ida ist eine starke Persönlichkeit, sie kämpft für ein selbst bestimmtes Leben und vertieft sich in die Heilkunst, vor allem, Meda‘s Heilkundebuch zu bewahren. Gero und Sigrun sind sehr fürsorgliche und gerechte Eltern, trotz allen Widrigkeiten. Christine Rhömer hat einige reelle historische Figuren aufleben lassen, was ihr sehr gut gelungen ist. Ein ausführliches Personenverzeichnis findet man gleich zu Beginn des Buches. Insgesamt ist es eine gelungene Fortsetzung mit viel Dramatik, Tragik und schönen Momenten. Die historischen Fakten werden hier mit den fiktiven Elementen perfekt verwoben. Ich bin sehr begeistert und gebe eine klare Kaufempfehlung plus fünf Sterne.




