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Ich wollte mal wieder etwas kurzes und knackiges lesen, deshalb fiel meine Wahl auf dieses Buch. Die Handlung dreht sich um die Geschichte von einem alten Haus, gebaut an Stelle einer Sekten-Kirche. Und den 5 Familien, die darin gewohnt haben oder bzw. noch wohnen. Familie Spielmann kauft ein neues Haus - eine günstige Versteigerung, mit Müll und Graffitis inklusive, die vor dem Haus warnen. Während der Renovierung geschehen seltsame Dinge und komische Unfälle. Ein Medium flieht sogar nach einer missglückten Reinigung. Was ist in dem Haus passiert und wer hat die seltsamen Nachrichten an den Wänden hinterlassen? Die Handlung springt zwischen vier der fünf Familien, darin erfährt man, was ihnen in dem Haus widerfahren ist. Mir persönlich fehlt die Perspektive von einer Familie, es macht für mich keinen Sinn diese in ein Buch einzubauen, um sie dann nicht zu erwähnen. Dadurch, dass alle Geschichten der Familien immer von vorne Anfangen, erhält man lange Zeit ziemlich wenig Informationen zu Geschehnissen. Deshalb zieht sich die Handlung sehr in die Länge. Als dann die Auflösung kam, war diese für mich zu spät und unnötig. Denn sie war unvollständig und hatte eigentlich nichts mit der Geschichte zu tun. Gegen Ende verlor das Buch für mich komplett an seiner Glaubhaftigkeit. Die Handlung wirkt sehr konstruiert und fremd. Viele Geschehnisse werden nicht aufgeklärt oder so verbogen, dass es passt. Bei manchen Einzelheiten musste ich mit den Augen rollen. Einen Menschen aufschneiden bei einer Mandelentfernung? Nähte? Krebserregend? Haben die Autorin und ihre Korrekturleser während der Schulzeit Biologie geschwänzt? Ich war ehrlich gesagt sehr enttäuscht von diesem Buch. Vor allem was das Ende betrifft. Die Autorin hat versucht die Richtung der Handlung offen zu lassen, dadurch wurde es nichts Halbes und nichts Ganzes. Im Grunde hätte das Buch auch „Die verwunschene Pistole“ heißen können. Recherche ist gut, sollte aber nicht so einseitig sein. Keine Empfehlung von mir.
26. Okt. 2024
Ich wollte mal wieder etwas kurzes und knackiges lesen, deshalb fiel meine Wahl auf dieses Buch. Die Handlung dreht sich um die Geschichte von einem alten Haus, gebaut an Stelle einer Sekten-Kirche. Und den 5 Familien, die darin gewohnt haben oder bzw. noch wohnen. Familie Spielmann kauft ein neues Haus - eine günstige Versteigerung, mit Müll und Graffitis inklusive, die vor dem Haus warnen. Während der Renovierung geschehen seltsame Dinge und komische Unfälle. Ein Medium flieht sogar nach einer missglückten Reinigung. Was ist in dem Haus passiert und wer hat die seltsamen Nachrichten an den Wänden hinterlassen? Die Handlung springt zwischen vier der fünf Familien, darin erfährt man, was ihnen in dem Haus widerfahren ist. Mir persönlich fehlt die Perspektive von einer Familie, es macht für mich keinen Sinn diese in ein Buch einzubauen, um sie dann nicht zu erwähnen. Dadurch, dass alle Geschichten der Familien immer von vorne Anfangen, erhält man lange Zeit ziemlich wenig Informationen zu Geschehnissen. Deshalb zieht sich die Handlung sehr in die Länge. Als dann die Auflösung kam, war diese für mich zu spät und unnötig. Denn sie war unvollständig und hatte eigentlich nichts mit der Geschichte zu tun. Gegen Ende verlor das Buch für mich komplett an seiner Glaubhaftigkeit. Die Handlung wirkt sehr konstruiert und fremd. Viele Geschehnisse werden nicht aufgeklärt oder so verbogen, dass es passt. Bei manchen Einzelheiten musste ich mit den Augen rollen. Einen Menschen aufschneiden bei einer Mandelentfernung? Nähte? Krebserregend? Haben die Autorin und ihre Korrekturleser während der Schulzeit Biologie geschwänzt? Ich war ehrlich gesagt sehr enttäuscht von diesem Buch. Vor allem was das Ende betrifft. Die Autorin hat versucht die Richtung der Handlung offen zu lassen, dadurch wurde es nichts Halbes und nichts Ganzes. Im Grunde hätte das Buch auch „Die verwunschene Pistole“ heißen können. Recherche ist gut, sollte aber nicht so einseitig sein. Keine Empfehlung von mir.
26. Okt. 2024







