Das Tagebuch von Longdale Manor
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Carrie Turansky ist bereits mit diversen Preisen für ihre Romane ausgezeichnet worden. Ihre Freizeit verbringt die fünffache Mutter und zwölffache Großmutter am liebsten mit ihrer Familie, im Museum oder in ihrem Garten. Sie lebt mit ihrem Ehemann im US-Bundesstaat New Jersey.
Beiträge
Interessante Geschichte auf zwei Zeitebenen, leider etwas vorhersehbar und gelegentlich klischeehaft. Wertvolle Gedanken zum Themenkomplex Schuld und Vergebung, glaubensstarke Figuren, von denen einige mit mehr Kommunikation und weniger Sturheit viele Probleme und Sorgen im Keim hätten ersticken können. Wechselndes Erzähltempo, gelegentlich etwas viel Dramatik.
1912 und 2012 - 100 Jahre liegen dazwischen. Die Gemeinsamkeit ein Tagebuch, im Jahr 1912 schrieb eine junge Frau ihre Gefühle in dieses. 100 Jahre später liest diese eine andere junge Frau und lernt daraus etwas für und über sich.
In diesem Roman nimmt Carrie Turansky die Leser mit in die Jahre 1912 und 2012 mit. Abwechselnd erzählt sie von Charlotte und Gwen doch was verbindet sie? 1912 begegnen die Leser Charlotte. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt sie ein Familiengeheimnis und gerät in eine Glaubenskrise. Das Vertrauen in eine männliche Person fällt ihr ebenfalls schwer. Da beginnt sie ein Tagebuch zu schreiben und diesem all ihre Gefühle anzuvertrauen. 100 Jahre später im Jahre 2012, entdeckt Gwen, eine Historikerin, dieses Tagebuch. Nach Longdale Manor wurde sie von ihrem Großvater geschickt, um dort historische Gegenstände zu begutachten. Was zunächst auf Gwen wie eine Strafe wirkt, verändert sich, als sie in diesem alten Tagebuch anfängt zu lesen. Den Schreibstil von Turansky finde ich fließend und angenehm sowie Bildreich. Die Zeitebenen waren klar erkennbar und man wusste direkt zu Kapitelbeginn in welches die Autorin die Leser entführt. Das beschriebene Leben im Jahre 1912 wirkte auf mich authentisch und lebendig. Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle und prägt die Geschichte. Die Figuren waren glaubwürdig, sympathisch und ihre Gefühle für mich persönlich nachvollziehbar. Die Botschaft des Romans ist den Vätern vergeben, sowie Schuld loslassen und Vertrauen in Gottes Führung finden. Auch wird aufgewiesen dass die Väter verletzen und Fehler machen, Gott jedoch nicht. Für mich war dies eines der besten Bücher, die ich bisher von Carrie Turansky gelesen hatte. Wer historische Romane mit Gegenwartsbezug und einer starken Glaubensbotschaft mag, wird mit diesem Buch wunderbare Lesestunden erleben.
Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen, was auch am angenehmen Schreibstil lag. Ich hatte teilweise das Gefühl neben ihnen zu stehen und alles direkt mitzuerleben. Man merkte wie tief die Figuren in ihrem Glauben verwurzelt sind und Gott in schweren Zeiten oder auch Unsicherheit um Rat fragten. Sie vertrauen darauf das Er ihnen den Weg zeigt. Wenn etwas nicht gleich ersichtlich war, haben sich sowohl Gwen als auch David an andere Personen gewandt. Das kann oftmals zu einer anderen bzw neuen und auch besseren Sicht auf Dinge führen, an denen man sonst zu nah dran ist. Dieses Buch zeigt wozu Glaube fähig ist. Man überdenkt Meinungen, kann Größe zeigen und feststellen, daß in einem mehr Stärke steckt als gedacht. Gerade in schweren Zeiten auf Gott zu vertrauen fällt nicht immer leicht, doch es ist möglich! Zitat: "Ich habe gelernt, daß Vergebung mir selbst genauso hilft wie demjenigen, dem ich vergebe. Durch Vergebung verzichte ich auf mein Recht, es dem anderen gleich zu tun, und überlasse es Gott, für Gerechtigkeit zu sorgen,nach seinem Maßstab und zu seiner Zeit." Für dieses wunderbare Buch kann ich gar nicht anders, als dafür eine große Leseempfehlung auszusprechen!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Carrie Turansky ist bereits mit diversen Preisen für ihre Romane ausgezeichnet worden. Ihre Freizeit verbringt die fünffache Mutter und zwölffache Großmutter am liebsten mit ihrer Familie, im Museum oder in ihrem Garten. Sie lebt mit ihrem Ehemann im US-Bundesstaat New Jersey.
Beiträge
Interessante Geschichte auf zwei Zeitebenen, leider etwas vorhersehbar und gelegentlich klischeehaft. Wertvolle Gedanken zum Themenkomplex Schuld und Vergebung, glaubensstarke Figuren, von denen einige mit mehr Kommunikation und weniger Sturheit viele Probleme und Sorgen im Keim hätten ersticken können. Wechselndes Erzähltempo, gelegentlich etwas viel Dramatik.
1912 und 2012 - 100 Jahre liegen dazwischen. Die Gemeinsamkeit ein Tagebuch, im Jahr 1912 schrieb eine junge Frau ihre Gefühle in dieses. 100 Jahre später liest diese eine andere junge Frau und lernt daraus etwas für und über sich.
In diesem Roman nimmt Carrie Turansky die Leser mit in die Jahre 1912 und 2012 mit. Abwechselnd erzählt sie von Charlotte und Gwen doch was verbindet sie? 1912 begegnen die Leser Charlotte. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt sie ein Familiengeheimnis und gerät in eine Glaubenskrise. Das Vertrauen in eine männliche Person fällt ihr ebenfalls schwer. Da beginnt sie ein Tagebuch zu schreiben und diesem all ihre Gefühle anzuvertrauen. 100 Jahre später im Jahre 2012, entdeckt Gwen, eine Historikerin, dieses Tagebuch. Nach Longdale Manor wurde sie von ihrem Großvater geschickt, um dort historische Gegenstände zu begutachten. Was zunächst auf Gwen wie eine Strafe wirkt, verändert sich, als sie in diesem alten Tagebuch anfängt zu lesen. Den Schreibstil von Turansky finde ich fließend und angenehm sowie Bildreich. Die Zeitebenen waren klar erkennbar und man wusste direkt zu Kapitelbeginn in welches die Autorin die Leser entführt. Das beschriebene Leben im Jahre 1912 wirkte auf mich authentisch und lebendig. Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle und prägt die Geschichte. Die Figuren waren glaubwürdig, sympathisch und ihre Gefühle für mich persönlich nachvollziehbar. Die Botschaft des Romans ist den Vätern vergeben, sowie Schuld loslassen und Vertrauen in Gottes Führung finden. Auch wird aufgewiesen dass die Väter verletzen und Fehler machen, Gott jedoch nicht. Für mich war dies eines der besten Bücher, die ich bisher von Carrie Turansky gelesen hatte. Wer historische Romane mit Gegenwartsbezug und einer starken Glaubensbotschaft mag, wird mit diesem Buch wunderbare Lesestunden erleben.
Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen, was auch am angenehmen Schreibstil lag. Ich hatte teilweise das Gefühl neben ihnen zu stehen und alles direkt mitzuerleben. Man merkte wie tief die Figuren in ihrem Glauben verwurzelt sind und Gott in schweren Zeiten oder auch Unsicherheit um Rat fragten. Sie vertrauen darauf das Er ihnen den Weg zeigt. Wenn etwas nicht gleich ersichtlich war, haben sich sowohl Gwen als auch David an andere Personen gewandt. Das kann oftmals zu einer anderen bzw neuen und auch besseren Sicht auf Dinge führen, an denen man sonst zu nah dran ist. Dieses Buch zeigt wozu Glaube fähig ist. Man überdenkt Meinungen, kann Größe zeigen und feststellen, daß in einem mehr Stärke steckt als gedacht. Gerade in schweren Zeiten auf Gott zu vertrauen fällt nicht immer leicht, doch es ist möglich! Zitat: "Ich habe gelernt, daß Vergebung mir selbst genauso hilft wie demjenigen, dem ich vergebe. Durch Vergebung verzichte ich auf mein Recht, es dem anderen gleich zu tun, und überlasse es Gott, für Gerechtigkeit zu sorgen,nach seinem Maßstab und zu seiner Zeit." Für dieses wunderbare Buch kann ich gar nicht anders, als dafür eine große Leseempfehlung auszusprechen!






