Das rote Band der Hoffnung
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lucy Adlington schreibt sowohl Jugendromane als auch Sachbücher über sozialgeschichtliche Themen. Sie besitzt eine einzigartige Sammlung antiker Kleidungsstücke, die bei Präsentationen von „History Wardrobe“ zum Einsatz kommt, und lebt auf einem Bauernhof im Norden Englands.
Beiträge
Ganz große Empfehlung! Das Buch löste in mir Emotionen aus, die ich zuvor nur beim Film Titanic hatte
Trotz des geschichtsträchtigen, düsteren Settings, Auschwitz, hatte das Buch einen leichten Schriebstil. Dennoch war es extrem emotional, man konnte mit der Protagonistin stark mitfühlen (sofern das überhaupt möglich ist), mal kamen mir fast die Tränen, dann war ich wieder von einer großen Hoffnung erfüllt. Fast alle Figuren in dem Buch sind fiktiv, dennoch lernt man einiges nebenbei über das KZ. Besonders gut fand ich das man durch das Buch teilweise auch die Capos („Häftlinge“ die halb als Aufseher fungierten) und die Aufseher verstehen gelernt hat und man auch mit ihren Ängsten und Beweggründen konfrontiert wurde. Obwohl ich zuvor schon über Auschwitz gelesen und gelernt habe war die Geschichte für mich SEHR wertvoll. Da das ganze Buch nur aus sechs unterschiedlich großen Kapiteln besteht, kann man es nicht aus der Hand legen, daher habe ich das Buch an einem normalen Rag unter Woche durchgelesen. Ganz große Empfehlung!
Berührender Jugendroman über das Überleben in Auschwitz Rezension | Inhalt Der Jugendroman ‚Das Rote Band der Hoffnung‘ der britischen Schriftstellerin Lucy Adlington (übersetzt von Knut Krüger) ist im Juli 2021 erschienen und basiert auf wahren Begebenheiten der Näherinnen von Auschwitz. Es ist eine fiktive Geschichte, deren historische Grundlagen im Nachwort kurz erläutert werden. Die Protagonistin des Romans ist Ella, die 1943 nach Auschwitz-Birkenau verschleppt wird und dort gefangen gehalten wird. Als Zuschneiderin und Näherin kämpft sie sich durch das Lagerleben und freundet sich mit der Bücherliebhaberin und Geschichtenerzählerin Rose an. Der Roman erzählt die letzten beiden Kriegsjahre und das Lagerleben aus Ellas Perspektive mit all seinen Verbrechen, allerdings sehr angepasst für Jugendliche. Dies zeigt sich bspw. daran, dass Ella Menschen Tierbezeichnungen statt Namen gibt und keine grausamen Lager-Verbrechen detailliert geschildert werden. Die Sprache ist sehr schön gewählt und das Buch besteht aus sechs Kapiteln. Ich nahm Roses Hand mit meiner unverletzten und so standen wir da wie ein altmodisches Paar. »Sollen wir, meine Liebe?« Sie nickte. »Aber natürlich, mein Herz.« Hand in Hand stapften wir durch den Morast, um gemeinsam zu überleben. (S. 178) Meine Meinung | Ich setzte mich sehr stark mit dem Nationalsozialismus, dem Holocaust, den Verbrechen, und diesem Teil der deutschen Geschichte auseinander und habe in diesem Kontext bereits viele Augenzeugenberichte, Biografien, Berichte, wissenschaftliche Literatur und Romane dazu gelesen. Anfangs war dieser Jugendroman für mich etwas befremdlich, da Ella bspw. allen Personen Tierarten zuordnet und sich sehr naiv im Lager verhält. Ihre Entwicklung machen Leser:innen gemeinsam mit Ella und, um Jugendliche einen Zugang zu dieser Thematik zu vermitteln, ist dies sehr gelungen und ein sehr geeigneter Roman, der zu weiteren Recherchen einlädt. Es werden etliche historisch korrekte Fakten (Lageralltag, Unterbringung in Baracken, Essenssituation, Aufseher:innen-Kapo-System, etc.) aufgegriffen und jugend-gerecht beschrieben. Fazit | Insgesamt ein gelungener Jugendroman über Auschwitz, den Holocaust, den Nationalsozialismus und das Überleben in Birkenau.
Ich wünschte, ich könnte mehr Sterne vergeben. So ein starkes Buch!! Für so einen tiefen und schweren Inhalt lässt es sich überraschend leicht lesen. Das Buch ist ergreifend, berührend, unheimlich stark, bewegend und vieles mehr. Meiner Meinung nach sollte jeder es gelesen habe. Nicht nur dass wir unsere eigene Geschichte kennen lernen, es ist auch unglaublich bereichernd. Ich kann gar nicht genug in Worte fassen, wie sehr das Buch mich bewegt hat.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lucy Adlington schreibt sowohl Jugendromane als auch Sachbücher über sozialgeschichtliche Themen. Sie besitzt eine einzigartige Sammlung antiker Kleidungsstücke, die bei Präsentationen von „History Wardrobe“ zum Einsatz kommt, und lebt auf einem Bauernhof im Norden Englands.
Beiträge
Ganz große Empfehlung! Das Buch löste in mir Emotionen aus, die ich zuvor nur beim Film Titanic hatte
Trotz des geschichtsträchtigen, düsteren Settings, Auschwitz, hatte das Buch einen leichten Schriebstil. Dennoch war es extrem emotional, man konnte mit der Protagonistin stark mitfühlen (sofern das überhaupt möglich ist), mal kamen mir fast die Tränen, dann war ich wieder von einer großen Hoffnung erfüllt. Fast alle Figuren in dem Buch sind fiktiv, dennoch lernt man einiges nebenbei über das KZ. Besonders gut fand ich das man durch das Buch teilweise auch die Capos („Häftlinge“ die halb als Aufseher fungierten) und die Aufseher verstehen gelernt hat und man auch mit ihren Ängsten und Beweggründen konfrontiert wurde. Obwohl ich zuvor schon über Auschwitz gelesen und gelernt habe war die Geschichte für mich SEHR wertvoll. Da das ganze Buch nur aus sechs unterschiedlich großen Kapiteln besteht, kann man es nicht aus der Hand legen, daher habe ich das Buch an einem normalen Rag unter Woche durchgelesen. Ganz große Empfehlung!
Berührender Jugendroman über das Überleben in Auschwitz Rezension | Inhalt Der Jugendroman ‚Das Rote Band der Hoffnung‘ der britischen Schriftstellerin Lucy Adlington (übersetzt von Knut Krüger) ist im Juli 2021 erschienen und basiert auf wahren Begebenheiten der Näherinnen von Auschwitz. Es ist eine fiktive Geschichte, deren historische Grundlagen im Nachwort kurz erläutert werden. Die Protagonistin des Romans ist Ella, die 1943 nach Auschwitz-Birkenau verschleppt wird und dort gefangen gehalten wird. Als Zuschneiderin und Näherin kämpft sie sich durch das Lagerleben und freundet sich mit der Bücherliebhaberin und Geschichtenerzählerin Rose an. Der Roman erzählt die letzten beiden Kriegsjahre und das Lagerleben aus Ellas Perspektive mit all seinen Verbrechen, allerdings sehr angepasst für Jugendliche. Dies zeigt sich bspw. daran, dass Ella Menschen Tierbezeichnungen statt Namen gibt und keine grausamen Lager-Verbrechen detailliert geschildert werden. Die Sprache ist sehr schön gewählt und das Buch besteht aus sechs Kapiteln. Ich nahm Roses Hand mit meiner unverletzten und so standen wir da wie ein altmodisches Paar. »Sollen wir, meine Liebe?« Sie nickte. »Aber natürlich, mein Herz.« Hand in Hand stapften wir durch den Morast, um gemeinsam zu überleben. (S. 178) Meine Meinung | Ich setzte mich sehr stark mit dem Nationalsozialismus, dem Holocaust, den Verbrechen, und diesem Teil der deutschen Geschichte auseinander und habe in diesem Kontext bereits viele Augenzeugenberichte, Biografien, Berichte, wissenschaftliche Literatur und Romane dazu gelesen. Anfangs war dieser Jugendroman für mich etwas befremdlich, da Ella bspw. allen Personen Tierarten zuordnet und sich sehr naiv im Lager verhält. Ihre Entwicklung machen Leser:innen gemeinsam mit Ella und, um Jugendliche einen Zugang zu dieser Thematik zu vermitteln, ist dies sehr gelungen und ein sehr geeigneter Roman, der zu weiteren Recherchen einlädt. Es werden etliche historisch korrekte Fakten (Lageralltag, Unterbringung in Baracken, Essenssituation, Aufseher:innen-Kapo-System, etc.) aufgegriffen und jugend-gerecht beschrieben. Fazit | Insgesamt ein gelungener Jugendroman über Auschwitz, den Holocaust, den Nationalsozialismus und das Überleben in Birkenau.
Ich wünschte, ich könnte mehr Sterne vergeben. So ein starkes Buch!! Für so einen tiefen und schweren Inhalt lässt es sich überraschend leicht lesen. Das Buch ist ergreifend, berührend, unheimlich stark, bewegend und vieles mehr. Meiner Meinung nach sollte jeder es gelesen habe. Nicht nur dass wir unsere eigene Geschichte kennen lernen, es ist auch unglaublich bereichernd. Ich kann gar nicht genug in Worte fassen, wie sehr das Buch mich bewegt hat.






