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Es ist der zweite Norwegen-Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, in den Jahren 2024 und 1961. 2024: Jule hilft ihrem Vater bei der Auflösung seines Elternhauses in Sömmerda bei Erfurt. Dabei findet sie die Aufzeichnungen ihres Großvaters Rainer, die dieser in Norwegen im Jahr 1961 gemacht hatte. Niemand aus der Familie wusste, dass Rainer mal in Norwegen war. Spontan begibt sich Jule auf eine Fahrt mit dem Hurtigruten Postschiff, um auf den Spuren ihres Opas zu wandeln. Juni 1961: Janne lebt mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel am Kongsfjord. Mit dem Leuchtturmwärter Mihkkal sind die vier die einzigen Bewohner der Insel. Sie beliefern die Hurtigruten Schiffe mit selbst gebackenem Kuchen und betreiben in den Sommermonaten das titelgebende Polarlicht Café. Als Jannes Vater schwer krank wird, ziehen die Eltern nach Süd-Norwegen, wo ihm das Klima besser bekommt. Janne beschließt, das Café alleine weiterzuführen. Kurz vor dem Mittsommerfest kommen zwei Deutsche auf die Insel. Sie haben von einem ostdeutschen Verlag den Auftrag, Fotos und Berichte für einen Reiseführer über Norwegen zu machen. Bei Janne und Rainer ist es Liebe auf den ersten Blick. Rainer möchte seinen Auftrag ausführen, sein Honorar erhalten und zu Janne nach Norwegen zurückkehren. Doch nur wenige Wochen später wird die Mauer gebaut, und ihre Liebesgeschichte findet ein trauriges und abruptes Ende. 2024: Jule stößt in Rainers Aufzeichnungen auf die Erwähnung des Polarlicht-Cafés, das - wie sie herausfindet - immer noch existiert. Ihre Überraschung ist groß, als ihr aufgeht, dass das Café von Rainers Tochter und Enkelin betrieben wird. Da Jule von ihrer Norwegenreise auf einem Vlog berichtet, erfahren wir sehr viel über Norwegen, seine Kultur, Geschichte und Bräuche. In den Passagen, in denen Jule für ihren Vlog berichtet, hat das Buch viel von einem Reiseführer/Sachbuch, was ich informativ und interessant fand. Der Teil über Rainers Leben in der DDR wird sehr kurz gehalten, aber es handelt sich ja auch um einen Norwegen-Roman :-; Das Buch empfehle ich denen, die vorhaben, nach Norwegen zu reisen, denen, die schon dort waren und in Erinnerungen schwelgen möchten, aber auch allen anderen, die Lust auf eine schöne norwegisch-deutsche Geschichte haben.
15. Okt. 2025
Es ist der zweite Norwegen-Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, in den Jahren 2024 und 1961. 2024: Jule hilft ihrem Vater bei der Auflösung seines Elternhauses in Sömmerda bei Erfurt. Dabei findet sie die Aufzeichnungen ihres Großvaters Rainer, die dieser in Norwegen im Jahr 1961 gemacht hatte. Niemand aus der Familie wusste, dass Rainer mal in Norwegen war. Spontan begibt sich Jule auf eine Fahrt mit dem Hurtigruten Postschiff, um auf den Spuren ihres Opas zu wandeln. Juni 1961: Janne lebt mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel am Kongsfjord. Mit dem Leuchtturmwärter Mihkkal sind die vier die einzigen Bewohner der Insel. Sie beliefern die Hurtigruten Schiffe mit selbst gebackenem Kuchen und betreiben in den Sommermonaten das titelgebende Polarlicht Café. Als Jannes Vater schwer krank wird, ziehen die Eltern nach Süd-Norwegen, wo ihm das Klima besser bekommt. Janne beschließt, das Café alleine weiterzuführen. Kurz vor dem Mittsommerfest kommen zwei Deutsche auf die Insel. Sie haben von einem ostdeutschen Verlag den Auftrag, Fotos und Berichte für einen Reiseführer über Norwegen zu machen. Bei Janne und Rainer ist es Liebe auf den ersten Blick. Rainer möchte seinen Auftrag ausführen, sein Honorar erhalten und zu Janne nach Norwegen zurückkehren. Doch nur wenige Wochen später wird die Mauer gebaut, und ihre Liebesgeschichte findet ein trauriges und abruptes Ende. 2024: Jule stößt in Rainers Aufzeichnungen auf die Erwähnung des Polarlicht-Cafés, das - wie sie herausfindet - immer noch existiert. Ihre Überraschung ist groß, als ihr aufgeht, dass das Café von Rainers Tochter und Enkelin betrieben wird. Da Jule von ihrer Norwegenreise auf einem Vlog berichtet, erfahren wir sehr viel über Norwegen, seine Kultur, Geschichte und Bräuche. In den Passagen, in denen Jule für ihren Vlog berichtet, hat das Buch viel von einem Reiseführer/Sachbuch, was ich informativ und interessant fand. Der Teil über Rainers Leben in der DDR wird sehr kurz gehalten, aber es handelt sich ja auch um einen Norwegen-Roman :-; Das Buch empfehle ich denen, die vorhaben, nach Norwegen zu reisen, denen, die schon dort waren und in Erinnerungen schwelgen möchten, aber auch allen anderen, die Lust auf eine schöne norwegisch-deutsche Geschichte haben.
15. Okt. 2025






