Das Omnivoren-Dilemma

Das Omnivoren-Dilemma

Taschenbuch
4.52
NahrungsmittelVerdauungKörperLebensmittel

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Das Standardwerk über vernünftige Ernährung Der Mensch gehört von der Konsititution seiner Verdauungsorgane her zu den Omnivoren, den Allesfressern. Das war in der Evolution sicherlich nützlich. Doch das heutige Überangebot von Nahrungsmitteln in Supermärkten und Schnellrestaurants bringt nicht nur ihn selbst körperlich an den Rand des Abgrunds, sondern ruiniert auch noch seinen Lebensraum und sein soziales Umfeld. Mit Biss und investigativer Recherche sieht sich Pollan um, wie unsere Nahrungsmittel hergestellt und verarbeitet werden, vom Maisfeld über Cheeseburger mit Pommes bis zum Öko-Menü. Er öffnet uns die Augen für unser gestörtes Essverhalten und für den Weg zurück zu Einfachheit und Genuss.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Familie & Gesundheit
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
608
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Michael Pollan ist Journalist und Knight Professor für Journalismus in Berkeley. Er ist ständiger Kolumnist im "New York Times Magazine" und hat bereits vier Bücher veröffentlicht, darunter die New-York-Times-Bestseller "In Defense of Food" ("Lebens-Mittel") und "The Omnivore's Dilemma".

Beiträge

1
Alle
4

Pollan unternimmt eine dreiteilige Entdeckungsreise zu den gegenwärtigen Möglichkeiten der Ernährung: industriell/”bio”ländlich/”Jäger-und-Sammler”. Dabei wird natürlich mit der ersten Expedition gleich der stärkste Tobak präsentiert. Der militärisch-industrielle Komplex der Lebensmittelproduktion unserer Gegenwart lädt auf unüberschaubar vielen Ebenen zum Gruseln ein. Was hier aber besonders angenehm auffällt, ist, dass der Autor bei allem Diabolischen, die dieser Thematik anhaftet, stets auch in der Lage ist, die beeindruckende technologische Leistung zu honorieren, die bspw. darin steckt, aus einer Pflanze wie Mais derart viele Stoffe zu extrahieren um sie dann wieder zu beliebigen Produkten zusammenzufügen. Auch lässt er hierbei nicht aus den Augen, dass es die industrielle Lebensmitteltechnik war, die uns Omnivoren den Sieg über die Jahreszeiten, die geographische Lage und vieles mehr bescherte. Leider, so muss an dieser Stelle angemerkt werden, bezieht sich das gesamte Buch fast fortwährend auf die USA, so dass der europäische Leser ein wenig im Unklaren darüber gelassen wird, wie viel hiervon auch ihn betrifft. http://vivaperipheria.de/frisch-gelesene-buecher-das-omnivoren-dilemma/

Beitrag erstellen