Das Nebelhaus
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Beschreibung
Zwei Jahre liegt sie nun schon zurück, die „Blutnacht von Hiddensee“. Damals wurden drei Menschen umgebracht, eine Frau liegt seitdem im Koma – allesamt alte Freunde, die sich lange nicht gesehen haben und in einem Haus ein Wiedersehen feiern wollten. Die Journalistin Doro Kagel soll nun zum Jahrestag einen größeren Artikel über die ungeklärten Ereignisse auf der pittoresken Ostseeinsel schreiben, recherchiert dafür vor Ort – und stolpert über einige Ungereimtheiten im Beziehungsgeflecht der Opfer …
Anneke Kim Sarnau passt wie gemalt zu Hiddensee, dem ebenso schönen wie rauen Schauplatz dieser Geschichte – in Mecklenburg-Vorpommern ist sie im „Polizeiruf 110“ als Rostocker LKA-Beamtin Katrin König tätig, und das ganz hervorragend. Auch das professionelle und zugleich sehr emotionale Persönlichkeitsprofil der Journalistin Doro Kagel könnte Anneke Kim Sarnau auf den Leib geschrieben worden sein. Das hört man in jedem Satz.
(4 CDs, Laufzeit: 5h 12)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Eric Berg heißt eigentlich Eric Walz und wurde 1966 in Königstein im Taunus geboren. Unter seinem richtigen Namen arbeitete er als Einzelhandelskaufmann und ab und zu als Model, erst mit 35 beschloss er, das Schreiben zum Beruf zu machen. Und hatte mit starken historischen Frauenfiguren wie Marocia („Die Herrin der Päpste“), Salome („Die Schleier der Salome“) oder Elisabeth Hevelius („Die Sternjägerin“) gleich großen Erfolg. Als Eric Berg schlug er auch als Krimi-Autor groß ein. Mit einer starken Frau als Heldin, versteht sich.
Beiträge
Hörbuch
Was geschah in der »Blutnacht von Hiddensee«? Seit Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf … Ein guter Krimi aber irgendwie packen mich Krimis nicht so wie Thriller 😅

Ein packender Thriller, der mich komplett überzeugt hat.
Die ehemaligen Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie hatten viele Jahre keinen Kontakt mehr. Als sie sich über das Internet wiederfinden, beschließen sie, sich auf der Insel Hiddensee zu treffen. Doch das Wiedersehen endet in einer schrecklichen Tragödie: In einer stürmischen Nacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau überlebt schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre später beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall erneut zu untersuchen. Während ihrer Nachforschungen entdeckt sie immer mehr Geheimnisse und kommt der Wahrheit über die Ereignisse jener Nacht Stück für Stück näher. Mit Doro bin ich schnell warm geworden, man merkt, dass ihr Herz am rechten fleck ist. Sie ist eine intelligente und ehrgeizige Journalistin, die sich nicht mit oberflächlichen Antworten zufriedengibt. Besonders gefallen hat mir ihre Hartnäckigkeit, denn auch wenn sie immer wieder auf Hindernisse stößt, gibt sie nicht auf. Gleichzeitig wirkt sie sehr menschlich und authentisch, weil sie nicht perfekt ist und sich von ihren Emotionen beeinflussen lässt. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen und Gedanken gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, ich bin gespannt, ob sich das noch steigern lässt. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Jeder von ihnen hat seine eigene Persönlichkeit und bringt etwas Wichtiges in die Geschichte ein. Besonders spannend fand ich, dass man nie genau wusste, wem man vertrauen kann. Nach und nach werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt, wodurch sich das Bild der einzelnen Figuren ständig verändert. Das hat dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen wollte und bis zum Schluss mitgerätselt habe. Und man weiß auch fast bis zum Ende hin nicht, was da wirklich passiert ist. Der Schreibstil von Eric Berg war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von dem Autoren gelesen habe. Die Schreibweise von Eric Berg hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er schreibt flüssig, spannend und schafft es, eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen. Vor allem die Beschreibungen der Insel Hiddensee haben dazu beigetragen, dass ich mir die Schauplätze sehr gut vorstellen konnte. Die wechselnden Zeitebenen sorgen zusätzlich für Spannung, da man die Ereignisse der Vergangenheit und die aktuellen Ermittlungen nach und nach zusammensetzt. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört. ,,Das Nebelhaus“ ist ein fesselnder Thriller, der mit spannenden Ermittlungen, gut ausgearbeiteten Charakteren und vielen Geheimnissen überzeugt. Die Handlung bleibt durchgehend interessant und überrascht immer wieder mit neuen Wendungen. Besonders die düstere Stimmung und die gelungene Auflösung haben mir sehr gefallen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim lesen und habe das Buch regelrecht inhaliert. Mit Sicherheit werde ich noch weitere Bücher des Autoren lesen.

Küstenkrimi Eine Journalistin erhält den Auftrag zu recherchieren, was in einer Sturmnacht vor zwei Jahren in der Villa eines renommierten Architekten auf einer Ostseeinsel passiert ist. Vier Menschen mussten dran glauben, die Mörderin liegt im Koma und ist aussage- bzw. verhandlungsunfähig. Bis zum Ende des Krimis ist unklar, welch schreckliches Geheimnis hinter dem Amoklauf steht. Kann man schon lesen, wenn man sich von leichteren Logikfehlern nicht stören lässt.
„Ich hatte immer die Hoffnung, dass Mörder unglücklich werden“ „Schon immer wollte ich für einen Menschen die ganze Welt sein“
Der Anfang des Buches war für mich eher etwas Zäh. 🫠 Die Spannung nahm gegen Ende aber dann mehr zu. Das Ende hat mich auf jeden Fall doch überrascht. 😮 Jeder Charakter in diesen Buch hat seine eigene, doch eher etwas nachdenklich stimmende Vergangenheit, was gut durch kommt. Es treffen verschiedene Persönlichkeiten aufeinander, was eine doch eher explosive Atmosphäre bildet. 💣 Die kurzen Einblicke in die Geschichte von Kambodscha haben mir sehr gefallen. ➡️ Seit ihr Team Krimi oder eher Team Thriller? Oder weder noch? 🧐 |• Ich bin eher Team Thriller, werde aber zwischendurch einen Krimi lesen 🤭 -R💜

Das Cover passt meiner Meinung nach richtig, richtig gut zu diesem Buch. Es zeigt ein Haus auf einer Insel, mit Sand und Gras/Schilf. Im Hintergrund sieht man das Meer und kann die Seeluft fast schon schmecken. Großartig! Eric Berg - auch bekannt als Eric Walz - hat mit Das Nebelhaus seinen ersten Krimiroman veröffentlicht. Dabei erzählt er die Geschichte aber nicht wie so oft in anderen Romanen durch die Polizei, sondern durch die Journalistin Kagel und die Freunde von einst. Der Roman wird aus zwei Perspektiven und Zeiten geschildert, was das Buch ungemein spannend macht und Tiefgang verleiht. Auf der einen Seite haben wir die überarbeitete Doro Kagel. Sie ist eine erfolgreiche Journalistin aus Berlin und möchte einen seriösen Artikel zur grauenhaften Nacht in Hiddensee schreiben. Dabei recherchiert sie intensiv und sucht nach den Hinterbliebenden/Angehörigen der Freunde. Es ist nur natürlich das jeder dieser Hinterbliebenen seine eigene Meinung zu den Geschehnissen jener Nacht hat. Doro´s Aufgabe ist es nun rauszufinden, was davon wahr ist und was davon nur die jeweilige Meinung der interviewten Person spiegelt. Doro Kagel selbst ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte sie sehr. Ich konnte verstehen wie sie dachte und handelte. Ich konnte nachfühlen, dass das Thema Hiddensee sie einerseits gepackt hat und andererseits abstoßend war. Wie einen Unfall den man sieht und den Blick nicht davon nehmen kann. Sie ist intelligent und findet Zusammenhänge, die dem Leser schlüssig dargelegt werden, sodass ich dem Verlauf gut folgen konnte. Dies ist natürlich dem flüssigen, spannenden und leichten Schreibstil geschuldet. Der zweite Zeitstrang spielt zwei Jahre zuvor. Die beiden Schauplätze fügen sich gut zusammen und ergänzen sich perfekt. Der Autor versteht es die Spannung zu erhalten und sogar weiter aufzubauen. Jeder denkt den Mörder zu kennen, bis man erkennt, dass man zu Beginn nicht mal weiß, wer nun die Opfer sind. Oft dachte ich zu wissen wer der Täter ist/war und stellte ein paar Seiten später fest, dass dem nicht so war. Natürlich treffen die beiden Erzählstränge bald aufeinander und dann geht es Schlag auf Schlag und ich konnte teilweise gar nicht fassen, wie eines zu anderen kam. Die Protagonisten der Blutnacht auf Hiddensee sind alle ganz unterschiedlich. Es gibt den erfolgreichen Architekten, das verschlossen wirkende Mauerblümchen, den ruhigen Autoren und die abgedrehte ehemalige Aktivstin. Jeder hat seine Leben, seine Meinung. Es ist nur natürlich, dass da Welten aufeinander prallen und auch der ein oder andere Streit nicht ausbleibt. Gefühle kommen hoch - sowohl alte als auch neue Gefühle. Obwohl man ja eigentlich weiß das es zum Morden kommt, rätselt man immer wieder "wer tut es". Beim lesen wurde mir klar, dass es jeder getan haben könnte. Da man wissen möchte, wie eins zum anderen kam, bleibt man dran und wird nicht enttäuscht. Fazit Eric Berg hat mich mit diesem Roman begeistert. Er ist gut zu lesen, sturkturiert, spannend und zeigt das theoretisch jeder zu einem Mord fähig ist. Gerade diese realistische Aussage, machte den Roman so beängstigend. Lesen!
Mitreißend & überraschend
Die ersten 50 Seiten haben sich recht gezogen, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Ich habe es gemocht, dass man abwechselnd Doros Sicht und dann die Sicht von den Beteiligten vor 2 Jahren gelesen hat. Den Täter habe ich nicht erwartet. Es war ein krasser Plottwist. Mega gut geschrieben!

Das Cover passt meiner Meinung nach richtig, richtig gut zu diesem Buch. Es zeigt ein Haus auf einer Insel, mit Sand und Gras/Schilf. Im Hintergrund sieht man das Meer und kann die Seeluft fast schon schmecken. Großartig! Eric Berg - auch bekannt als Eric Walz - hat mit Das Nebelhaus seinen ersten Krimiroman veröffentlicht. Dabei erzählt er die Geschichte aber nicht wie so oft in anderen Romanen durch die Polizei, sondern durch die Journalistin Kagel und die Freunde von einst. Der Roman wird aus zwei Perspektiven und Zeiten geschildert, was das Buch ungemein spannend macht und Tiefgang verleiht. Auf der einen Seite haben wir die überarbeitete Doro Kagel. Sie ist eine erfolgreiche Journalistin aus Berlin und möchte einen seriösen Artikel zur grauenhaften Nacht in Hiddensee schreiben. Dabei recherchiert sie intensiv und sucht nach den Hinterbliebenden/Angehörigen der Freunde. Es ist nur natürlich das jeder dieser Hinterbliebenen seine eigene Meinung zu den Geschehnissen jener Nacht hat. Doro´s Aufgabe ist es nun rauszufinden, was davon wahr ist und was davon nur die jeweilige Meinung der interviewten Person spiegelt. Doro Kagel selbst ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte sie sehr. Ich konnte verstehen wie sie dachte und handelte. Ich konnte nachfühlen, dass das Thema Hiddensee sie einerseits gepackt hat und andererseits abstoßend war. Wie einen Unfall den man sieht und den Blick nicht davon nehmen kann. Sie ist intelligent und findet Zusammenhänge, die dem Leser schlüssig dargelegt werden, sodass ich dem Verlauf gut folgen konnte. Dies ist natürlich dem flüssigen, spannenden und leichten Schreibstil geschuldet. Der zweite Zeitstrang spielt zwei Jahre zuvor. Die beiden Schauplätze fügen sich gut zusammen und ergänzen sich perfekt. Der Autor versteht es die Spannung zu erhalten und sogar weiter aufzubauen. Jeder denkt den Mörder zu kennen, bis man erkennt, dass man zu Beginn nicht mal weiß, wer nun die Opfer sind. Oft dachte ich zu wissen wer der Täter ist/war und stellte ein paar Seiten später fest, dass dem nicht so war. Natürlich treffen die beiden Erzählstränge bald aufeinander und dann geht es Schlag auf Schlag und ich konnte teilweise gar nicht fassen, wie eines zu anderen kam. Die Protagonisten der Blutnacht auf Hiddensee sind alle ganz unterschiedlich. Es gibt den erfolgreichen Architekten, das verschlossen wirkende Mauerblümchen, den ruhigen Autoren und die abgedrehte ehemalige Aktivstin. Jeder hat seine Leben, seine Meinung. Es ist nur natürlich, dass da Welten aufeinander prallen und auch der ein oder andere Streit nicht ausbleibt. Gefühle kommen hoch - sowohl alte als auch neue Gefühle. Obwohl man ja eigentlich weiß das es zum Morden kommt, rätselt man immer wieder "wer tut es". Beim lesen wurde mir klar, dass es jeder getan haben könnte. Da man wissen möchte, wie eins zum anderen kam, bleibt man dran und wird nicht enttäuscht. Fazit Eric Berg hat mich mit diesem Roman begeistert. Er ist gut zu lesen, sturkturiert, spannend und zeigt das theoretisch jeder zu einem Mord fähig ist. Gerade diese realistische Aussage, machte den Roman so beängstigend. Lesen!
Die Journalistin Doro Kagel soll einen Artikel über die Blutnacht in Hiddensee schreiben. Wie geht es den Angehörigen der Opfer 2 Jahre nach der Tat und hat sich damals tatsächlich alles so zugetragen, wie es sich die ganze Zeit erzählt wird? Ich wurde von dieser Geschichte positiv überrascht, stellenweise war es richtig spannend und ich mochte es, dass die Kapitel in der Vergangenheit und in der Gegenwart erzählt wurden. 3/5 ⭐️

(Meine Rezi aus 2013) Keiner glaubt, dass in so einem stillen, ruhigen und nettem Örtchen wie Hiddensee, ein solch unglaubliches Verbrechen stattfinden könnte, und doch ist es geschehen. Drei Tote und eine Komapatientin, die scheinbar die Täterin ist. Journalistin Doro steigt tief in die Recherchen von damals ein und deckt peux a peux die Identität des Täters auf. Wer kann es gewesen sein? Dies war der beste Krimi, den ich in 2013 gelesen habe! Warum? - Ich war von erster Minute an gefesselt! - Die Spannung wurde durch zwei Handlungsebenen gesteigert, die so langsam ineinander flossen. - Die Tätersuche durch Spekulationen war jederzeit möglich. - Neue Informationen führten zum Überdenken der Täterwahl. - Ungewissheit bis zum letzten Ende. - Sehr gut ausgearbeitete Figuren, mit Höhen und Tiefen, Charakterstärke sowie -schwächen. - Ein unerwartetes Ende mit "WOW-Effekt". "Das Nebelhaus" ist ein Buch, das man am liebsten an einem Stück lesen möchte, da man es fast nicht aushalten kann zu erfahren, wer denn nun der Täter ist. Es liest sich flüssig und die Logik ist ganz und gar stimmig. Es bleiben auch keine Fragen übrig, die einen ständig weiter grübeln lassen. Ich freue mich auf den nächsten Krimi von Eric Berg!
Beschreibung
Zwei Jahre liegt sie nun schon zurück, die „Blutnacht von Hiddensee“. Damals wurden drei Menschen umgebracht, eine Frau liegt seitdem im Koma – allesamt alte Freunde, die sich lange nicht gesehen haben und in einem Haus ein Wiedersehen feiern wollten. Die Journalistin Doro Kagel soll nun zum Jahrestag einen größeren Artikel über die ungeklärten Ereignisse auf der pittoresken Ostseeinsel schreiben, recherchiert dafür vor Ort – und stolpert über einige Ungereimtheiten im Beziehungsgeflecht der Opfer …
Anneke Kim Sarnau passt wie gemalt zu Hiddensee, dem ebenso schönen wie rauen Schauplatz dieser Geschichte – in Mecklenburg-Vorpommern ist sie im „Polizeiruf 110“ als Rostocker LKA-Beamtin Katrin König tätig, und das ganz hervorragend. Auch das professionelle und zugleich sehr emotionale Persönlichkeitsprofil der Journalistin Doro Kagel könnte Anneke Kim Sarnau auf den Leib geschrieben worden sein. Das hört man in jedem Satz.
(4 CDs, Laufzeit: 5h 12)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Eric Berg heißt eigentlich Eric Walz und wurde 1966 in Königstein im Taunus geboren. Unter seinem richtigen Namen arbeitete er als Einzelhandelskaufmann und ab und zu als Model, erst mit 35 beschloss er, das Schreiben zum Beruf zu machen. Und hatte mit starken historischen Frauenfiguren wie Marocia („Die Herrin der Päpste“), Salome („Die Schleier der Salome“) oder Elisabeth Hevelius („Die Sternjägerin“) gleich großen Erfolg. Als Eric Berg schlug er auch als Krimi-Autor groß ein. Mit einer starken Frau als Heldin, versteht sich.
Beiträge
Hörbuch
Was geschah in der »Blutnacht von Hiddensee«? Seit Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf … Ein guter Krimi aber irgendwie packen mich Krimis nicht so wie Thriller 😅

Ein packender Thriller, der mich komplett überzeugt hat.
Die ehemaligen Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie hatten viele Jahre keinen Kontakt mehr. Als sie sich über das Internet wiederfinden, beschließen sie, sich auf der Insel Hiddensee zu treffen. Doch das Wiedersehen endet in einer schrecklichen Tragödie: In einer stürmischen Nacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau überlebt schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre später beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall erneut zu untersuchen. Während ihrer Nachforschungen entdeckt sie immer mehr Geheimnisse und kommt der Wahrheit über die Ereignisse jener Nacht Stück für Stück näher. Mit Doro bin ich schnell warm geworden, man merkt, dass ihr Herz am rechten fleck ist. Sie ist eine intelligente und ehrgeizige Journalistin, die sich nicht mit oberflächlichen Antworten zufriedengibt. Besonders gefallen hat mir ihre Hartnäckigkeit, denn auch wenn sie immer wieder auf Hindernisse stößt, gibt sie nicht auf. Gleichzeitig wirkt sie sehr menschlich und authentisch, weil sie nicht perfekt ist und sich von ihren Emotionen beeinflussen lässt. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen und Gedanken gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, ich bin gespannt, ob sich das noch steigern lässt. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Jeder von ihnen hat seine eigene Persönlichkeit und bringt etwas Wichtiges in die Geschichte ein. Besonders spannend fand ich, dass man nie genau wusste, wem man vertrauen kann. Nach und nach werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt, wodurch sich das Bild der einzelnen Figuren ständig verändert. Das hat dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen wollte und bis zum Schluss mitgerätselt habe. Und man weiß auch fast bis zum Ende hin nicht, was da wirklich passiert ist. Der Schreibstil von Eric Berg war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von dem Autoren gelesen habe. Die Schreibweise von Eric Berg hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er schreibt flüssig, spannend und schafft es, eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen. Vor allem die Beschreibungen der Insel Hiddensee haben dazu beigetragen, dass ich mir die Schauplätze sehr gut vorstellen konnte. Die wechselnden Zeitebenen sorgen zusätzlich für Spannung, da man die Ereignisse der Vergangenheit und die aktuellen Ermittlungen nach und nach zusammensetzt. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört. ,,Das Nebelhaus“ ist ein fesselnder Thriller, der mit spannenden Ermittlungen, gut ausgearbeiteten Charakteren und vielen Geheimnissen überzeugt. Die Handlung bleibt durchgehend interessant und überrascht immer wieder mit neuen Wendungen. Besonders die düstere Stimmung und die gelungene Auflösung haben mir sehr gefallen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim lesen und habe das Buch regelrecht inhaliert. Mit Sicherheit werde ich noch weitere Bücher des Autoren lesen.

Küstenkrimi Eine Journalistin erhält den Auftrag zu recherchieren, was in einer Sturmnacht vor zwei Jahren in der Villa eines renommierten Architekten auf einer Ostseeinsel passiert ist. Vier Menschen mussten dran glauben, die Mörderin liegt im Koma und ist aussage- bzw. verhandlungsunfähig. Bis zum Ende des Krimis ist unklar, welch schreckliches Geheimnis hinter dem Amoklauf steht. Kann man schon lesen, wenn man sich von leichteren Logikfehlern nicht stören lässt.
„Ich hatte immer die Hoffnung, dass Mörder unglücklich werden“ „Schon immer wollte ich für einen Menschen die ganze Welt sein“
Der Anfang des Buches war für mich eher etwas Zäh. 🫠 Die Spannung nahm gegen Ende aber dann mehr zu. Das Ende hat mich auf jeden Fall doch überrascht. 😮 Jeder Charakter in diesen Buch hat seine eigene, doch eher etwas nachdenklich stimmende Vergangenheit, was gut durch kommt. Es treffen verschiedene Persönlichkeiten aufeinander, was eine doch eher explosive Atmosphäre bildet. 💣 Die kurzen Einblicke in die Geschichte von Kambodscha haben mir sehr gefallen. ➡️ Seit ihr Team Krimi oder eher Team Thriller? Oder weder noch? 🧐 |• Ich bin eher Team Thriller, werde aber zwischendurch einen Krimi lesen 🤭 -R💜

Das Cover passt meiner Meinung nach richtig, richtig gut zu diesem Buch. Es zeigt ein Haus auf einer Insel, mit Sand und Gras/Schilf. Im Hintergrund sieht man das Meer und kann die Seeluft fast schon schmecken. Großartig! Eric Berg - auch bekannt als Eric Walz - hat mit Das Nebelhaus seinen ersten Krimiroman veröffentlicht. Dabei erzählt er die Geschichte aber nicht wie so oft in anderen Romanen durch die Polizei, sondern durch die Journalistin Kagel und die Freunde von einst. Der Roman wird aus zwei Perspektiven und Zeiten geschildert, was das Buch ungemein spannend macht und Tiefgang verleiht. Auf der einen Seite haben wir die überarbeitete Doro Kagel. Sie ist eine erfolgreiche Journalistin aus Berlin und möchte einen seriösen Artikel zur grauenhaften Nacht in Hiddensee schreiben. Dabei recherchiert sie intensiv und sucht nach den Hinterbliebenden/Angehörigen der Freunde. Es ist nur natürlich das jeder dieser Hinterbliebenen seine eigene Meinung zu den Geschehnissen jener Nacht hat. Doro´s Aufgabe ist es nun rauszufinden, was davon wahr ist und was davon nur die jeweilige Meinung der interviewten Person spiegelt. Doro Kagel selbst ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte sie sehr. Ich konnte verstehen wie sie dachte und handelte. Ich konnte nachfühlen, dass das Thema Hiddensee sie einerseits gepackt hat und andererseits abstoßend war. Wie einen Unfall den man sieht und den Blick nicht davon nehmen kann. Sie ist intelligent und findet Zusammenhänge, die dem Leser schlüssig dargelegt werden, sodass ich dem Verlauf gut folgen konnte. Dies ist natürlich dem flüssigen, spannenden und leichten Schreibstil geschuldet. Der zweite Zeitstrang spielt zwei Jahre zuvor. Die beiden Schauplätze fügen sich gut zusammen und ergänzen sich perfekt. Der Autor versteht es die Spannung zu erhalten und sogar weiter aufzubauen. Jeder denkt den Mörder zu kennen, bis man erkennt, dass man zu Beginn nicht mal weiß, wer nun die Opfer sind. Oft dachte ich zu wissen wer der Täter ist/war und stellte ein paar Seiten später fest, dass dem nicht so war. Natürlich treffen die beiden Erzählstränge bald aufeinander und dann geht es Schlag auf Schlag und ich konnte teilweise gar nicht fassen, wie eines zu anderen kam. Die Protagonisten der Blutnacht auf Hiddensee sind alle ganz unterschiedlich. Es gibt den erfolgreichen Architekten, das verschlossen wirkende Mauerblümchen, den ruhigen Autoren und die abgedrehte ehemalige Aktivstin. Jeder hat seine Leben, seine Meinung. Es ist nur natürlich, dass da Welten aufeinander prallen und auch der ein oder andere Streit nicht ausbleibt. Gefühle kommen hoch - sowohl alte als auch neue Gefühle. Obwohl man ja eigentlich weiß das es zum Morden kommt, rätselt man immer wieder "wer tut es". Beim lesen wurde mir klar, dass es jeder getan haben könnte. Da man wissen möchte, wie eins zum anderen kam, bleibt man dran und wird nicht enttäuscht. Fazit Eric Berg hat mich mit diesem Roman begeistert. Er ist gut zu lesen, sturkturiert, spannend und zeigt das theoretisch jeder zu einem Mord fähig ist. Gerade diese realistische Aussage, machte den Roman so beängstigend. Lesen!
Mitreißend & überraschend
Die ersten 50 Seiten haben sich recht gezogen, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Ich habe es gemocht, dass man abwechselnd Doros Sicht und dann die Sicht von den Beteiligten vor 2 Jahren gelesen hat. Den Täter habe ich nicht erwartet. Es war ein krasser Plottwist. Mega gut geschrieben!

Das Cover passt meiner Meinung nach richtig, richtig gut zu diesem Buch. Es zeigt ein Haus auf einer Insel, mit Sand und Gras/Schilf. Im Hintergrund sieht man das Meer und kann die Seeluft fast schon schmecken. Großartig! Eric Berg - auch bekannt als Eric Walz - hat mit Das Nebelhaus seinen ersten Krimiroman veröffentlicht. Dabei erzählt er die Geschichte aber nicht wie so oft in anderen Romanen durch die Polizei, sondern durch die Journalistin Kagel und die Freunde von einst. Der Roman wird aus zwei Perspektiven und Zeiten geschildert, was das Buch ungemein spannend macht und Tiefgang verleiht. Auf der einen Seite haben wir die überarbeitete Doro Kagel. Sie ist eine erfolgreiche Journalistin aus Berlin und möchte einen seriösen Artikel zur grauenhaften Nacht in Hiddensee schreiben. Dabei recherchiert sie intensiv und sucht nach den Hinterbliebenden/Angehörigen der Freunde. Es ist nur natürlich das jeder dieser Hinterbliebenen seine eigene Meinung zu den Geschehnissen jener Nacht hat. Doro´s Aufgabe ist es nun rauszufinden, was davon wahr ist und was davon nur die jeweilige Meinung der interviewten Person spiegelt. Doro Kagel selbst ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte sie sehr. Ich konnte verstehen wie sie dachte und handelte. Ich konnte nachfühlen, dass das Thema Hiddensee sie einerseits gepackt hat und andererseits abstoßend war. Wie einen Unfall den man sieht und den Blick nicht davon nehmen kann. Sie ist intelligent und findet Zusammenhänge, die dem Leser schlüssig dargelegt werden, sodass ich dem Verlauf gut folgen konnte. Dies ist natürlich dem flüssigen, spannenden und leichten Schreibstil geschuldet. Der zweite Zeitstrang spielt zwei Jahre zuvor. Die beiden Schauplätze fügen sich gut zusammen und ergänzen sich perfekt. Der Autor versteht es die Spannung zu erhalten und sogar weiter aufzubauen. Jeder denkt den Mörder zu kennen, bis man erkennt, dass man zu Beginn nicht mal weiß, wer nun die Opfer sind. Oft dachte ich zu wissen wer der Täter ist/war und stellte ein paar Seiten später fest, dass dem nicht so war. Natürlich treffen die beiden Erzählstränge bald aufeinander und dann geht es Schlag auf Schlag und ich konnte teilweise gar nicht fassen, wie eines zu anderen kam. Die Protagonisten der Blutnacht auf Hiddensee sind alle ganz unterschiedlich. Es gibt den erfolgreichen Architekten, das verschlossen wirkende Mauerblümchen, den ruhigen Autoren und die abgedrehte ehemalige Aktivstin. Jeder hat seine Leben, seine Meinung. Es ist nur natürlich, dass da Welten aufeinander prallen und auch der ein oder andere Streit nicht ausbleibt. Gefühle kommen hoch - sowohl alte als auch neue Gefühle. Obwohl man ja eigentlich weiß das es zum Morden kommt, rätselt man immer wieder "wer tut es". Beim lesen wurde mir klar, dass es jeder getan haben könnte. Da man wissen möchte, wie eins zum anderen kam, bleibt man dran und wird nicht enttäuscht. Fazit Eric Berg hat mich mit diesem Roman begeistert. Er ist gut zu lesen, sturkturiert, spannend und zeigt das theoretisch jeder zu einem Mord fähig ist. Gerade diese realistische Aussage, machte den Roman so beängstigend. Lesen!
Die Journalistin Doro Kagel soll einen Artikel über die Blutnacht in Hiddensee schreiben. Wie geht es den Angehörigen der Opfer 2 Jahre nach der Tat und hat sich damals tatsächlich alles so zugetragen, wie es sich die ganze Zeit erzählt wird? Ich wurde von dieser Geschichte positiv überrascht, stellenweise war es richtig spannend und ich mochte es, dass die Kapitel in der Vergangenheit und in der Gegenwart erzählt wurden. 3/5 ⭐️

(Meine Rezi aus 2013) Keiner glaubt, dass in so einem stillen, ruhigen und nettem Örtchen wie Hiddensee, ein solch unglaubliches Verbrechen stattfinden könnte, und doch ist es geschehen. Drei Tote und eine Komapatientin, die scheinbar die Täterin ist. Journalistin Doro steigt tief in die Recherchen von damals ein und deckt peux a peux die Identität des Täters auf. Wer kann es gewesen sein? Dies war der beste Krimi, den ich in 2013 gelesen habe! Warum? - Ich war von erster Minute an gefesselt! - Die Spannung wurde durch zwei Handlungsebenen gesteigert, die so langsam ineinander flossen. - Die Tätersuche durch Spekulationen war jederzeit möglich. - Neue Informationen führten zum Überdenken der Täterwahl. - Ungewissheit bis zum letzten Ende. - Sehr gut ausgearbeitete Figuren, mit Höhen und Tiefen, Charakterstärke sowie -schwächen. - Ein unerwartetes Ende mit "WOW-Effekt". "Das Nebelhaus" ist ein Buch, das man am liebsten an einem Stück lesen möchte, da man es fast nicht aushalten kann zu erfahren, wer denn nun der Täter ist. Es liest sich flüssig und die Logik ist ganz und gar stimmig. Es bleiben auch keine Fragen übrig, die einen ständig weiter grübeln lassen. Ich freue mich auf den nächsten Krimi von Eric Berg!
































