Das Minarett in den Bergen – Porträt eines unvermuteten Europas
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Beschreibung
Von Sarajewo bis zur Adria – eine Reise durch das muslimische Europa
Der westliche Balkan, von vielen verschrien als ungastlicher Ort, zerrissen von ethnischen Konflikten, ist bis heute die Heimat der größten indigenen muslimischen Bevölkerung Europas. Tharik Hussain begibt sich auf die Spuren der Menschen und Orte, deren reichhaltige Kultur seit einem halben Jahrtausend durch den Islam und Europa geprägt werden. Abseits ausgetretener Pfade besucht er mystische Berghütten und osmanische Bauwerke, deren Errichtung über Jahrhunderte den Römern zugeschrieben wurde – und er geht den Wurzeln der europäischen Islamophobie auf den Grund: Wie können wir unsere Identität in Europa neu denken? Und wer entscheidet darüber?
Mit sensiblem Blick für die Geschichten der Menschen öffnet Tharik Hussain für die Vielfalt dieses noch immer lebendigen Erbes, einer verborgenen muslimischen Heimat, die wir entdecken müssen, wenn wir Europa neu begreifen wollen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
THARIK HUSSAIN ist Reiseschriftsteller und Journalist, der sich auf das muslimische Erbe Europas spezialisiert hat. Er ist Fellow am Institut für Religion und Kulturerbe der Universität Groningen und Schöpfer der ersten Kulturerlebnispfade durch das muslimische Surrey, England. Er wurde zu einem der meist inspirierenden Briten aus Bangladesch ernannt. Sein Buch »Das Minarett in den Bergen« war für den Baillie Gifford Preis sowie den Stanford Dolman Travel Book Award nominiert. Es ist das erste Buch eines muslimischen Reiseschriftstellers über den Balkan.
Beiträge
Interessant aber sehr parteiisch
Ich bin kein sonderlich großer Freund der Reaktivierung von Religion in unserer Zeit. Ob gemäßigt oder fundamendalistisch - in meinen Augen kann aus dieser Richtung keine relevante Antwort auf die drängende Fragen unserer Zeit kommen. Dementsprechend las ich die alles andere als unparteiischen Ausführungen von Tharik Hussain mit zunehmender Skepsis. Aus der vermeintlichen Ablehnung des christlich geprägten Europas gegenüber dem Islam baut der Autor bei seiner Suche nach muslimischer Kultur ein Szenario auf, nachdem vom Christentum stets Agression und Dogma ausging, während der Islam stets für Toleranz und Bildung stand. Außerdem empfand ich den Stil seiner Reisebeschreibungen teilweise als sehr gestelzt und auf eine ungelenke Art pathetisch.
Beschreibung
Von Sarajewo bis zur Adria – eine Reise durch das muslimische Europa
Der westliche Balkan, von vielen verschrien als ungastlicher Ort, zerrissen von ethnischen Konflikten, ist bis heute die Heimat der größten indigenen muslimischen Bevölkerung Europas. Tharik Hussain begibt sich auf die Spuren der Menschen und Orte, deren reichhaltige Kultur seit einem halben Jahrtausend durch den Islam und Europa geprägt werden. Abseits ausgetretener Pfade besucht er mystische Berghütten und osmanische Bauwerke, deren Errichtung über Jahrhunderte den Römern zugeschrieben wurde – und er geht den Wurzeln der europäischen Islamophobie auf den Grund: Wie können wir unsere Identität in Europa neu denken? Und wer entscheidet darüber?
Mit sensiblem Blick für die Geschichten der Menschen öffnet Tharik Hussain für die Vielfalt dieses noch immer lebendigen Erbes, einer verborgenen muslimischen Heimat, die wir entdecken müssen, wenn wir Europa neu begreifen wollen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
THARIK HUSSAIN ist Reiseschriftsteller und Journalist, der sich auf das muslimische Erbe Europas spezialisiert hat. Er ist Fellow am Institut für Religion und Kulturerbe der Universität Groningen und Schöpfer der ersten Kulturerlebnispfade durch das muslimische Surrey, England. Er wurde zu einem der meist inspirierenden Briten aus Bangladesch ernannt. Sein Buch »Das Minarett in den Bergen« war für den Baillie Gifford Preis sowie den Stanford Dolman Travel Book Award nominiert. Es ist das erste Buch eines muslimischen Reiseschriftstellers über den Balkan.
Beiträge
Interessant aber sehr parteiisch
Ich bin kein sonderlich großer Freund der Reaktivierung von Religion in unserer Zeit. Ob gemäßigt oder fundamendalistisch - in meinen Augen kann aus dieser Richtung keine relevante Antwort auf die drängende Fragen unserer Zeit kommen. Dementsprechend las ich die alles andere als unparteiischen Ausführungen von Tharik Hussain mit zunehmender Skepsis. Aus der vermeintlichen Ablehnung des christlich geprägten Europas gegenüber dem Islam baut der Autor bei seiner Suche nach muslimischer Kultur ein Szenario auf, nachdem vom Christentum stets Agression und Dogma ausging, während der Islam stets für Toleranz und Bildung stand. Außerdem empfand ich den Stil seiner Reisebeschreibungen teilweise als sehr gestelzt und auf eine ungelenke Art pathetisch.




