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spannender, vielschichtiger historischer Roman
In diesem Roman finden zwei Erzählstränge zueinander. Zum einen begleitet der Leser im Jahr 1190 Franziska von Hellenau, eine junge Heilkundige, die den Kreuzzug ins Heilige Land begleitet. Parallel dazu befinden wir uns zehn Jahre später in der Burg Hachberg im Schwarzwald, wo die beiden Erzählstränge schließlich zusammen geführt werden. Jedes Kapitel hat eine andere Vogelart als Bezeichnung und wird mit einem Zitat aus einem Lied oder Gedicht untermalt. Der Vogelhändler Wigbert ist auf dem Weg zu einem Turnier, das die drei Söhne des Markgrafen Hermann von Baden ausrichten. Auch Franziska, die vor zehn Jahren Hermanns' Leben gerettet hat, macht sich auf den Weg zu der Festivität. Zusammen mit Wigbert und dem Minnesänger Walther von der Vogelweide sind sie bald in einen rätselhaften Mordfall verwickelt, der sich auf der Burg ereignet hat. Großes Kompliment für diesen historischen Kriminalroman, der mittelalterliches (höfisches) Leben, Falknerei, Spannung und Humor zusammen vereint. Die Charaktere sind facettenreich und überraschen durch Tatkraft und Handlungen, die die Geschichte authentisch halten. Das Highlight beim Lesen waren für mich zum einen Franziska, die eine taffe Protagonistin ist, obwohl ihr viel Unrecht zugeführt wurde. Zum andern hat mich Walther von der Vogelweide begeistert, den Ralf H. Dorweiler als netten, politischen aber auch etwas selbstverliebten Darsteller erschaffen hat. (Irgendwie musste ich beim Lesen immer an den Wendler denken. Leicht arrogant, von sich überzeugt...aber irgendwie mag man ihn trotzdem). Ich habe die Geschichte als sehr vielschichtig empfunden und möchte unbedingt noch mehr von dem Schriftsteller lesen. "Der Gesang der Bienen", der die Geschichte von Wigberts Großvater behandelt, liegt schon zum Lesen bereit!

6. Sept. 2025
spannender, vielschichtiger historischer Roman
In diesem Roman finden zwei Erzählstränge zueinander. Zum einen begleitet der Leser im Jahr 1190 Franziska von Hellenau, eine junge Heilkundige, die den Kreuzzug ins Heilige Land begleitet. Parallel dazu befinden wir uns zehn Jahre später in der Burg Hachberg im Schwarzwald, wo die beiden Erzählstränge schließlich zusammen geführt werden. Jedes Kapitel hat eine andere Vogelart als Bezeichnung und wird mit einem Zitat aus einem Lied oder Gedicht untermalt. Der Vogelhändler Wigbert ist auf dem Weg zu einem Turnier, das die drei Söhne des Markgrafen Hermann von Baden ausrichten. Auch Franziska, die vor zehn Jahren Hermanns' Leben gerettet hat, macht sich auf den Weg zu der Festivität. Zusammen mit Wigbert und dem Minnesänger Walther von der Vogelweide sind sie bald in einen rätselhaften Mordfall verwickelt, der sich auf der Burg ereignet hat. Großes Kompliment für diesen historischen Kriminalroman, der mittelalterliches (höfisches) Leben, Falknerei, Spannung und Humor zusammen vereint. Die Charaktere sind facettenreich und überraschen durch Tatkraft und Handlungen, die die Geschichte authentisch halten. Das Highlight beim Lesen waren für mich zum einen Franziska, die eine taffe Protagonistin ist, obwohl ihr viel Unrecht zugeführt wurde. Zum andern hat mich Walther von der Vogelweide begeistert, den Ralf H. Dorweiler als netten, politischen aber auch etwas selbstverliebten Darsteller erschaffen hat. (Irgendwie musste ich beim Lesen immer an den Wendler denken. Leicht arrogant, von sich überzeugt...aber irgendwie mag man ihn trotzdem). Ich habe die Geschichte als sehr vielschichtig empfunden und möchte unbedingt noch mehr von dem Schriftsteller lesen. "Der Gesang der Bienen", der die Geschichte von Wigberts Großvater behandelt, liegt schon zum Lesen bereit!
6. Sept. 2025







