Das Leben zwischen den Sternen

Das Leben zwischen den Sternen

von Jim Grimsley·Buch 5 von 9
Hardcover
4.54
Schwule BeziehungLiebesromanGayUsa

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Beschreibung

Dan und Ford sind schon seit drei Jahren zusammen, die Unterschiede zwischen ihnen scheinen oft unüberbrückbar. Dan arbeitet als Verwaltungsangestellter eines Krankenhauses und ist ein introvertierter aber selbstbestimmter Mann. Für den wohlhabenden Kinderarzt Ford, der sich seiner Anziehungskraft auf andere stets bewusst war, ist es oft schwierig, die Bedürfnisse seines Partners richtig einzuschätzen. Ein Weihnachtsfest wird schließlich zur Bewährungsprobe für die Liebe der beiden Männer: Während die Familie des Einen das Paar empfängt, provozieren die Eltern des Anderen durch ihre vehemente Ablehnung seiner Sexualität eine Eskalation der Ereignisse. Jim Grimsley zählte zu den ersten amerikanischen Autoren, die jenseits der großen Aufbruchstimmung der 1980er Jahre die Ängste und Probleme schwuler Männer zum Thema ihrer Bücher machten. In Das Leben zwischen den Sternen beschreibt er nicht nur eindringlich und detailreich die Geschichte einer komplizierten Liebe, sondern liefert auch eine genaue Betrachtung der verschiedenen Welten, aus denen Dan und Ford kommen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
336
Preis
12.95 €

Beiträge

1
Alle
5

📚 Rezension | Das Leben zwischen den Sternen – Jim Grimsley (Originaltitel: Comfort and Joy) Manche Bücher begleiten uns ein Leben lang – still, im Hintergrund, bis sie eines Tages wieder auftauchen und uns zeigen, wie sehr wir uns verändert haben. So ging es mir mit Das Leben zwischen den Sternen. Ich habe es vor fast 30 Jahren zum ersten Mal gelesen und geliebt. Jetzt, Jahrzehnte später, bin ich zufällig wieder darauf gestoßen – und es war, als würde ich einem alten Freund begegnen, den ich nie vergessen habe. 💭 Jim Grimsley erzählt von Ford und Dan, zwei Männern aus völlig unterschiedlichen Welten, die sich begegnen, lieben, verletzen und trotzdem immer wieder zueinander finden. Zwischen zarter Nähe und tiefer Angst, zwischen familiären Erwartungen und alten Wunden entfaltet sich eine Geschichte, die nicht laut, aber unglaublich echt ist. Beim Wiederlesen habe ich viele Sätze neu gespürt – manches, was mir früher romantisch erschien, hat heute eine andere Tiefe. Vielleicht, weil man selbst älter, weicher, erfahrener geworden ist. Und trotzdem: Am Ende bleibt dieses Gefühl von Hoffnung. Dass Liebe – trotz allem, was das Leben mit sich bringt – immer wieder möglich ist. ✨ Ein stilles, intensives Buch, das mich wieder daran erinnert hat, warum manche Geschichten nie wirklich aufhören.

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