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Romane

Das Leben ist ein Fest

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Über das Buch

Frida spricht nicht, sie brüllt, sie flucht wie ein Bierkutscher, demonstriert mit den Kommunisten auf den Straßen von Mexiko-Stadt, trinkt literweise Tequila, feiert unzählige Feste – und das alles mit einem von Schmerzen gepeinigten und geschundenen Körper. Und sie malt, revolutioniert mit ihren Selbstporträts die Kunst ihrer Zeit, man sieht ihre Werke in den Galerien von New York und Paris. Frida will kein Leben ohne Sturm. Und sie kann sich kein Leben ohne Diego Rivera vorstellen, den großen mexikanischen Maler, auch wenn die beiden – »der Elefant und die Taube« – ebenso wenig getrennt wie gemeinsam leben können …

Noch nie war man Frida Kahlo so nah wie in dieser Romanbiografie, die ebenso gut aus der Feder der mexikanischen Künstlerin selbst hätte stammen können.

Editionen (4)

ISBN9783458682011
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum09.03.22
Seitenzahl221

Rezensionen & Bewertungen

127 Bewertungen

19 Rezensionen

3,9

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  • 4,0

    "Auch du weißt, alles, was meine Augen sehen und was mein Ich berührt, ganz gleich, welche Entfernung uns trennt, ist Diego." Und so habe ich dieses Buch empfunden, ist es die Geschichte einer obsessiven Liebe von Frida zu Diego Rivera. Diesem glubschäugigen, dicken und hässlichen Mann. Dieser Kröte, wie Frida sagt, und dem sie doch absolut verfallen ist. "Diego, die Farbe der Farbe." Und so ist es nur konsequent, das jedem Kapitel eine Farbe vorangestellt ist, entsprechend der Gefühlslage der Künstlerin zu jener Zeit. Beginnend mit ihrer Jugendliebe und dem schrecklichen Unfall, geht der Roman schnell zum Kennenlernen von Frida und Diego über. Es beginnt eine sinnliche und leidenschaftliche Zeit, in der sich Frida quasi ausschließlich um Diego kümmert und ihn schließlich heiratet. Ich habe mir Bilder von dem Paar angesehen. Frida klein, zierlich, charismatisch schön! Was sieht Frida in diesem Mann, dem die Frauen scharenweise zu Füßen liegen? Was sehen die anderen Frauen in ihm? Das sind die schweren Zeiten in ihrem Leben, wenn andere Frauen bei Diego sind. Genau das sind aber auch die Zeiten, in denen ihre meisten Werke entstehen. "Sie malt, wenn sie Zuflucht sucht. Um nicht allein zu sein." Man muss diese Frau einfach bewundern! Diese physischen Schmerzen, die sie seit dem katastrophalen Unfall ein Leben lang begleiten. Die psychischen Schmerzen, die ihr ihre große Liebe zufügt und worum sich ihr ganzes Leben dreht, wenn man diesem Roman glauben darf. "Ich will von Diego Rivera geliebt werden." Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die mehr von dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit erfahren möchten.

    11. Nov. 2025

  • skysa1412
    skysa1412

    25 Follower

    4,0

    Frida, Feuer und Farben 👩‍🎨 🇲🇽

    Ich mochte Frida Kahlos Bilder schon seit der Schulzeit, diese intensiven Farben und das ganze Leben, das in jedem Pinselstrich steckt. Deshalb hat mich das Buch neugierig gemacht – und es hat mich wirklich nicht enttäuscht. Claire Berest erzählt Fridas Geschichte so lebendig, dass man fast das Gefühl hat, sie sitzt einem gegenüber und erzählt selbst. Es ist biografisch, klar, aber eben kein klassisches Sachbuch – mehr wie ein Roman, der einen mitten in Fridas Welt hineinzieht. Man spürt ihre Leidenschaft, ihren Schmerz, ihre Wut und diese unglaubliche Lebenslust, die trotz allem immer wieder durchscheint. ❤️‍🔥 Ich fand’s total spannend, weil man Frida nicht nur als Künstlerin, sondern als Mensch kennenlernt – mit all ihren Ecken, Zweifeln und ihrem Feuer. Das hat mich richtig berührt. Für mich ist „Das Leben ist ein Fest“ eine wunderbare Romanbiografie – intensiv, emotional und einfach anders. Wer Frida Kahlo mag (oder einfach starke Frauen, die ihren eigenen Weg gehen 👊🏼👩🏼 ), sollte das unbedingt lesen!

    Frida, Feuer und Farben 👩‍🎨 🇲🇽

    19. Okt. 2025

  • alteweissefrau
    alteweissefrau

    23 Follower

    3,0

    Ich konnte das Buch nicht zu Ende lesen. Zu gewaltig waren mir die Emotionen, die Sprache. Ich habe mich immer bedrückter gefühlt beim Lesen über die toxische Ehe , über den missbrauch von Drogen und Alkohol, um dem Schmerz der Welt zu entkommen. Welch eine arme Frau, die soviel körperliches und mentales Leid ertragen musste. Kein Buch zum Verschenken für mich.

    24. Feb. 2026

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Claire Berest

Claire Berest, geboren 1982 in Paris, veröffentlichte mit 27 Jahren ihren ersten Roman. 2017 schrieb sie zusammen mit ihrer Schwester ein Buch über ihre Großmutter, Gabriële, das in Frankreich rasch zu einem Bestseller wurde. Mit Frida Kahlo beschäftigte sich Berest jahrelang, ehe sie ihren Erfolgsroman schrieb.

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