Das Kontor der Düfte
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Hamburg 1938: Greta und Carl von Löwenstein haben ihren geliebten Gewürzhandel mit Leidenschaft und harter Arbeit zu einem der erfolgreichsten deutschen Unternehmen gemacht. Nun rückt bedrohlich nah, was sich in den letzten Jahren wie ein Fiebertraum angefühlt hat: Die nationalsozialistische Regierung hat es auf jüdische Familien und Geschäfte abgesehen, und Gretas Vater ist Jude. Während Carl noch versucht, sich dem Regime anzubiedern, und so hofft, mit einem blauen Auge davonzukommen, hat Greta die Gefahr längst erkannt. Mutig und tatkräftig tut sie alles, um ihre Familie und andere bedrohte Mitmenschen zu schützen, und riskiert dabei, sowohl ihr Lebenswerk als auch ihren Ehemann zu verlieren. Derweil suchen die Kinder der von Löwensteins, Helene und Paul, ihren eigenen Weg in der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hanne Paulsen wurde 1964 in Essen im Ruhrgebiet geboren. Heute lebt die sechsfache Mutter im Westmünsterland. Sie liebt es, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, und ihre Leidenschaften sind, neben dem Erzählen großer gefühlvoller Geschichten, die Fotografie, die Musik und das Kino. Ihr ausgeprägtes Fernweh führt sie gedanklich immer wieder an fremde Orte.
Beiträge
Mann Mann Mann wieviel Drama passt in eine Zeitspanne von einem halben Jahr - die Autorin Ja. Ich mag Geschichten wo etwas passiert und die Handlung vorangetrieben wird. Hier allerdings galoppiert die Autorin durch die Handlung wie ein wilder Stier. Es wird an Drama eingepackt, was nur geht und dabei hat sie völlig vergessen, den Protagonisten Wärme und Tiefgang zu verleihen. Mich hat all das Drama überhaupt nicht berührt, ganz im Gegenteil ich hab nur mehr den Kopf geschüttelt ob all der Schicksalsschläge. Am meisten angewidert haben mich die Sex-Szenen. Die passten so gar nicht in so ein Buch. Ein paar stilvolle Andeutungen hätten völlig ausgereicht. Leider war ich so unvernünftig und hab mir auch Band 2 zugelegt, ob ich den allerdings jemals lesen werde bezweifle ich. Da gibt es viiiiiieeeel bessere Bücher zu ähnlichen Themen. Zb die Tuchvilla Saga von Anne Jacobs.
Das Buch war ganz nett für zwischendurch. Die Geschichte an sich war ganz gut und hatte Potenzial, aber es gab leider einige Schwächen, weshalb ich nur 2.5 Sterne vergeben kann. Es waren Sätze z.T. etwas umständlich formuliert, es gab Wiederholungen und mal wieder bin ich über etliche Grammatik- und Rechtschreibfehler gestolpert. Das ist mir speziell beim Heyne-Verlag nun schon häufiger aufgefallen... Ich finde so etwas sehr schade, da die Qualität des Buches meiner Meinung nach definitiv darunter leidet und man das Gefühl hat, dass das Buch nur schnell fertig werden musste. Fazit: Es war ok, man hätte mehr daraus machen können.
Interessanter Plot, nette Lovestory und böse Schwiegermutter. Unterhaltsam.
Die 21jährige Halbjüdin Greta lebt zusammen mit ihrem Vater Levi Rosenthal in Hamburg. Gemeinsam betreiben sie einen Gemischtwarenladen, den sie später einmal übernehmen möchte. Sehr engagiert widmet sie sich der Buchführung und eignet sich die Fähigkeiten an, die erforderlich sind, um ihren Vater bestmöglich zu unterstützen. Als sie dem Gewürzhändler Carl von Löwenstein begegnet, bahnt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden an, doch Greta gilt in den Augen von Carls Mutter nicht als standesgemäß und obwohl sich Carl zu seiner Liebe bekennt, ist der Mutter jedes Mittel recht, um den Beiden - und besonders Greta - Steine in den Weg zu legen. (Besonders ab dem dritten Teil des Romans geht es ordentlich zur Sache, was die Schikanen und Intrigen der bösen Schwiegermutter angeht.) Die Autorin schreibt sehr ausführlich und detailreich. Sowohl die Nebenprotagonisten, als auch die Schauplätze der Handlung, besonders das Kontor, werden schön beschrieben. Ich mochte die innige Bindung zwischen Greta und ihrem Vater und auch Gretas vorlaute Freundin Dörte fand ich äußerst sympathisch. Die Verlobung der Protagonisten nach knapp einer handvoll Treffen fand ich persönlich jedoch etwas übereilt, in Anbetracht des sonst eher ausschweifenden Erzählflusses. Einen Fehler der mich in meinem Lesefluss gestört hat, gab es auf Seite 80, wo aus Frau von Löwenstein Frau von Rosenthal wurde. Bei sowas bin ich ja äußerst pingelig. Das aus Greta mal Gerta wurde, darüber konnte ich noch soeben hinwegsehen. Davon mal abgesehen war es aber eine unterhaltsame und spannende Lektüre für gemütliche Lesenachmittage, die ich gut und gerne weiterempfehlen kann und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch den Folgeband lesen werde. Sehr löblich finde ich trotzdem, dass auf einen Cliffhanger am Ende verzichtet wurde und das Buch so auch als Einzelband bestehen bleiben könnte.

Beschreibung
Hamburg 1938: Greta und Carl von Löwenstein haben ihren geliebten Gewürzhandel mit Leidenschaft und harter Arbeit zu einem der erfolgreichsten deutschen Unternehmen gemacht. Nun rückt bedrohlich nah, was sich in den letzten Jahren wie ein Fiebertraum angefühlt hat: Die nationalsozialistische Regierung hat es auf jüdische Familien und Geschäfte abgesehen, und Gretas Vater ist Jude. Während Carl noch versucht, sich dem Regime anzubiedern, und so hofft, mit einem blauen Auge davonzukommen, hat Greta die Gefahr längst erkannt. Mutig und tatkräftig tut sie alles, um ihre Familie und andere bedrohte Mitmenschen zu schützen, und riskiert dabei, sowohl ihr Lebenswerk als auch ihren Ehemann zu verlieren. Derweil suchen die Kinder der von Löwensteins, Helene und Paul, ihren eigenen Weg in der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hanne Paulsen wurde 1964 in Essen im Ruhrgebiet geboren. Heute lebt die sechsfache Mutter im Westmünsterland. Sie liebt es, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, und ihre Leidenschaften sind, neben dem Erzählen großer gefühlvoller Geschichten, die Fotografie, die Musik und das Kino. Ihr ausgeprägtes Fernweh führt sie gedanklich immer wieder an fremde Orte.
Beiträge
Mann Mann Mann wieviel Drama passt in eine Zeitspanne von einem halben Jahr - die Autorin Ja. Ich mag Geschichten wo etwas passiert und die Handlung vorangetrieben wird. Hier allerdings galoppiert die Autorin durch die Handlung wie ein wilder Stier. Es wird an Drama eingepackt, was nur geht und dabei hat sie völlig vergessen, den Protagonisten Wärme und Tiefgang zu verleihen. Mich hat all das Drama überhaupt nicht berührt, ganz im Gegenteil ich hab nur mehr den Kopf geschüttelt ob all der Schicksalsschläge. Am meisten angewidert haben mich die Sex-Szenen. Die passten so gar nicht in so ein Buch. Ein paar stilvolle Andeutungen hätten völlig ausgereicht. Leider war ich so unvernünftig und hab mir auch Band 2 zugelegt, ob ich den allerdings jemals lesen werde bezweifle ich. Da gibt es viiiiiieeeel bessere Bücher zu ähnlichen Themen. Zb die Tuchvilla Saga von Anne Jacobs.
Das Buch war ganz nett für zwischendurch. Die Geschichte an sich war ganz gut und hatte Potenzial, aber es gab leider einige Schwächen, weshalb ich nur 2.5 Sterne vergeben kann. Es waren Sätze z.T. etwas umständlich formuliert, es gab Wiederholungen und mal wieder bin ich über etliche Grammatik- und Rechtschreibfehler gestolpert. Das ist mir speziell beim Heyne-Verlag nun schon häufiger aufgefallen... Ich finde so etwas sehr schade, da die Qualität des Buches meiner Meinung nach definitiv darunter leidet und man das Gefühl hat, dass das Buch nur schnell fertig werden musste. Fazit: Es war ok, man hätte mehr daraus machen können.
Interessanter Plot, nette Lovestory und böse Schwiegermutter. Unterhaltsam.
Die 21jährige Halbjüdin Greta lebt zusammen mit ihrem Vater Levi Rosenthal in Hamburg. Gemeinsam betreiben sie einen Gemischtwarenladen, den sie später einmal übernehmen möchte. Sehr engagiert widmet sie sich der Buchführung und eignet sich die Fähigkeiten an, die erforderlich sind, um ihren Vater bestmöglich zu unterstützen. Als sie dem Gewürzhändler Carl von Löwenstein begegnet, bahnt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden an, doch Greta gilt in den Augen von Carls Mutter nicht als standesgemäß und obwohl sich Carl zu seiner Liebe bekennt, ist der Mutter jedes Mittel recht, um den Beiden - und besonders Greta - Steine in den Weg zu legen. (Besonders ab dem dritten Teil des Romans geht es ordentlich zur Sache, was die Schikanen und Intrigen der bösen Schwiegermutter angeht.) Die Autorin schreibt sehr ausführlich und detailreich. Sowohl die Nebenprotagonisten, als auch die Schauplätze der Handlung, besonders das Kontor, werden schön beschrieben. Ich mochte die innige Bindung zwischen Greta und ihrem Vater und auch Gretas vorlaute Freundin Dörte fand ich äußerst sympathisch. Die Verlobung der Protagonisten nach knapp einer handvoll Treffen fand ich persönlich jedoch etwas übereilt, in Anbetracht des sonst eher ausschweifenden Erzählflusses. Einen Fehler der mich in meinem Lesefluss gestört hat, gab es auf Seite 80, wo aus Frau von Löwenstein Frau von Rosenthal wurde. Bei sowas bin ich ja äußerst pingelig. Das aus Greta mal Gerta wurde, darüber konnte ich noch soeben hinwegsehen. Davon mal abgesehen war es aber eine unterhaltsame und spannende Lektüre für gemütliche Lesenachmittage, die ich gut und gerne weiterempfehlen kann und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch den Folgeband lesen werde. Sehr löblich finde ich trotzdem, dass auf einen Cliffhanger am Ende verzichtet wurde und das Buch so auch als Einzelband bestehen bleiben könnte.









