Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm

Hardcover
3.312
JugendbücherFreundschaftMusikKurt Cobain

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Beschreibung

Ein Buch wie ein Grunge-Hit: wild, laut und gefühlvoll. 1993. Das ist das Jahr, in dem Nirvana ihr letztes Album ihr letztes Album veröffentlichen. Und das Jahr, in dem Maggie von Chicago nach Irland zieht. Maggie vermisst ihr Zuhause ebenso wie ihren chaotischen und musikbegeisterten Onkel Kevin, Einzig seine Musiktipps sind Lichtblicke im regenverhangenen Irland. Mit der Musik von Pearl Jam, den Smashing Pumpkins und Nirvana ist alles Neue erträglich. Als Eoin auftaucht, der Junge mit dem unergründlichen Lächeln, lässt ihr Heimweh langsam nach. Doch gerade, als die beiden sich näherkommen, erreicht Maggie eine schreckliche Nachricht. Und auf einmal steht sie vor der Frage, was wirklich wichtig ist im Leben ... Ein berührender Roman über das Erwachsenwerden. Mit tollem Extra: Den Soundtrack zum Buch gibt's zum Nachhören im Netz

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
304
Preis
16.50 €

Beiträge

3
Alle
3

Danke an Netgalley und One für das Rezensionsexemplar. Ich hatte meine Teeniezeit in den 90er Jahren, daher war ich sehr gespannt das Buch und habe ich mich auf viele Assoziationen in dieser Richtung gefreut. Leider ist es bei der Nennung von ein paar Bandnamen und deren Songs geblieben. Das Buch konnte mich ganz gut unterhalten, aber leider ist nicht wirklich viel passiert. Wir begleiten Maggie ein Jahr lang bei ihrem Umzug von den USA nach Irland, wie sie sich dort zurecht findet und allerlei erste Male des Teeniedaseins. Es gab ein paar unterhaltsame und auch nachdenkliche Momente, aber leider auch Phasen, in denen eher Langweile beim Lesen aufkam. Es kam leider auch erschwerend hinzu, dass ich mit den Charakteren nicht warm geworden bin. Maggie ist für mich sehr unnahbar und auch eher unsympathisch geblieben. Einzig ihr Onkel Kevin war für mich ein richtiger Charakter. Der Schreibstil konnte mich leider auch nicht so richtig mitnehmen. Stellenweise fand ich ihn für ein Jugendbuch sehr derbe. Dies gilt auch für einige sexuellen Szenen, die für meinen Geschmack etwas zu viel waren. Das Buch kann man lesen, ist für mich aber nicht das Highlight, das ich erwartet habe.

4

Neunziger Jahre? Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm von Jessie Ann Foley Bewertet mit 4 Sternen Zum Inhalt: Maggie ist mit ihrer Schwester Ronnie, sowie ihrer Mutter zusammen mit dem Stiefvater von Chicago nach Irland gezogen. In ein kleines Nest bei Dublin. Maggie ist einsam und vermisst vor allem ihren Onkel Kevin. Kevin ist Musiker, hat den gleichen Musikgeschmack wie Maggie und ist auch so der coolste überhaupt, zumindest für die knapp sechzehnjährige Maggie... Meine Meinung: Das Cover ist echt ein Hingucker. Ich mag das blau und das Mädchen unter Wasser. Die Geschichte hat mich jetzt nicht wirklich überzeugen können. Ich dachte es kommt mehr aus dem letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts, aber abgesehen von den Jahreszahlen zu Beginn der Kapitel und der Tatsache, dass Kurt Cobain starb, hätte es auch jetzt er in können. Abgesehen davon war es nette Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. Schade. Das erste Drittel hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen und ich war zum Teil echt entsetzt über die Ausdrucksweise der Autorin, unter uns gesagt, sie übergibt sich wohl gerne. Ab der knappen Hälfte wurde es dann besser und das Ende hat mir richtig gut gefallen. Die Story nimmt dann richtig Fahrt auf und hat mich im letzten Drittel auch richtig berührt. Maggie und Eoin sind sympathische Protagonisten und Dan Sean kann man nur lieben. Alles in allem ein durchaus lesenswertes Jugendbuch. Fazit: Wenn man, nicht wie ich, gerne ein Buch über die neunziger Jahre lesen möchte, oder einfach in diesem Jahrhundert geboren ist, ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert.

3

Wir steigen im September 1993 auf der Kirmes in Bray in die Geschichte ein. Maggie schlägt mit ihrer kleinen Schwester Ronnie die Zeit tot, denn ihre Mutter verbringt die Flitterwochen und holt sie erst ab, wenn die Kirmes schliesst. Ihre Mutter hatte ihre letzte Liebschaft Calm tatsächlich geheiratet und nun mussten die beiden Schwestern Chicago verlassen und nach Irland ziehen. Maggie realisiert einmal mehr, wie schnell Ronnie neue Freunde findet, wie wenig sie selber hierher passt. Die Inhaltsangabe verrät etwas gar viel über das Buch und weckt falsche Erwartungen. Länger als erwartet lernen wir nämlich Maggie, ihren Onkel Kevin und ihr Umfeld in Irland kennen. Ich mag Bücher, die in meiner Jugend gespielt haben, denn sie wecken Erinnerungen. In "Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" geschieht das vor allem durch die Musik. Maggie hat es wirklich nicht einfach. Ihre Mutter steht sehr gerne im Mittelpunkt, vor allem, wenn sie ausgeht. Da trinkt sie gerne und schmeisst sich an die Männer. Als sie dann Calm heiratet, kann Maggie das gar nicht glauben. Sie will nicht nach Irland und vor allem möchte sie nicht ihren nur zehn Jahre älteren Onkel Kevin 'verlassen'. Ihr Patenonkel ist nämlich ihr Idol, der Rockstar, der ihr seine Liebe zur Musik näher bringen möchte. Die Idee von Jessie Ann Foley gefällt mir richtig gut. Sie beschreibt toll die raue Seite von Irland und vor allem hat mir der 99-jährige Dan Sean gefallen, den Maggie regelmässig besucht. Er ist ihr Vertrauter und Ratgeber, was ich eine sehr schöne Konstellation fand. Auch konnte mich die Autorin mir ihrer ruhigen Liebesgeschichte überzeugen, die sich sehr realistisch liest und ohne jeglichen Kitsch auskommt. "Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" liest sich zwar kurzweilig, doch plätscherte mir die Handlung zu lange vor sich her. Die Charaktere blieben mir zu distanziert und ihr Schicksal ging mir zu wenig unter die Haut, als dass ich richtig mitfiebern konnte. Zudem streute Jessie Ann Foley Szenen ein, die mir überflüssig erschienen. Da hätte ich lieber gehabt, dwenn sie den eigentlichen Handlungsstrang vertieft hätte. Jessie Ann Foley schreibt angenehm und flüssig, so dass sich ihre Geschichte sehr schnell lesen lässt. Sie erzählt in der 3. Person, was vielleicht ein Grund ist, dass mir die Geschichte trotz schwierigen Themen zu sehr an der Oberfläche blieb. Fazit: "Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" von Jessie Ann Foley ist eine nette, kurzweilige Geschichte, aber leider nicht mehr. Trotz tollem Setting in Irland blieb mir Maggies Schicksal zu sehr an der Oberfläche. Ich war nur Zuschauerin und vermisste das gewisse Etwas. (3.5 Sterne)

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