Das hier ist kein Tagebuch

Das hier ist kein Tagebuch

Buch
3.713
VerlustSuizidStabat MaterMusiktherapie

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Beschreibung

Er tut es widerwillig, aber doch. Tag für Tag zeichnet Boudewijn auf, was mit ihm los (bzw. nicht los) ist, was er fühlt (oder nicht fühlen kann), weil das passiert ist: Seine Mutter hat sich umgebracht. Schreibend, denkend und erinnernd löst er sich allmählich aus der Starre einer tiefen Depression. Und die Wut auf diese 'dumme egoistische Kuh!' weicht echter Trauer.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Modern
Format
Buch
Seitenzahl
183
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Erna Sassen, 1961 in Beverwijk, Niederlande, geboren, trat nach ihrer Ausbildung an der Theaterschool in Amsterdam in Musicals und Theatervorstellungen auf. Ihr Jugendbuchdebüt ›Das hier ist kein Tagebuch‹ wurde von der Kritiker- und der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2016 nominiert. Für den Roman ›Komm mir nicht zu nah› und zuletzt ›Keine Form in die ich passe‹ bekam sie viel begeisterte Resonanz von jungen LeserInnen. Erna Sassen lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn Mats, ihrer Tochter Micky, einem Kaninchen und einer Katze in Haarlem.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
55%
N/A
N/A
N/A
38%
N/A
24%
85%
54%
47%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
50%
60%
52%
35%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam0%
Mittel100%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach0%
Komplex0%
Mittel100%

Beiträge

2
Alle
5

Vielleicht ist dieses Buch kein Buch für jedermann, auch wenn ich finde, dass wirklich jeder etwas aus dieser Geschichte mitnehmen kann. Es ist gleich zweimal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und das zu Recht. Die Jugendlichen haben es sich selbst ausgesucht und ich finde, das zeigt sehr gut, dass das Thema Verlust, Depression, Wut und Trauer wichtig ist. Die Geschichte ist berührend und zugleich erschreckend, weist eine gewisse Situationskomik auf, die doch nicht unpassend wirkt und schafft es einem die Tränen in die Augen zu treiben. Doch wenn man die letzte Seite gelesen hat, dann ist es keine bloße Traurigkeit, die bleibt, sondern es ist eine Art Reinigung und auch das Wissen, dass es einen Ausweg und Hoffnung gibt, auch wenn der Mensch nie zurückkommen wird, den man verloren hat. Für mich das berührenste Buch des Jahres, das so viel mehr ist als eine Geschichte.

5

Trauerbewältigung, Coming-of-Age

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