Das Haus der Zeichen

Das Haus der Zeichen

Hardcover
3.52
Zweiter WeltkriegWeltkrieg

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
558
Preis
38.80 €

Beiträge

1
Alle
3

Der Boden wölbt sich und bringt die Bewohner zum Stolpern, aber wenn man sich umschaut, findet man keinen Grund für den Fehltritt. Kein Maurer traut sich mehr auf Gut Eichleben, weil Wände aus unerklärlichen Gründen wieder zusammenfallen. Doch seine Bewohner, die Familie Hohenberg, lassen sich davon nicht ins Boxhorn jagen und gehen mittels eines Magiers dem Spuk auf den Grund. Dabei entdecken sie, dass Generationen vor ihnen mit alchemistischen Mächten paktierten und dies noch heute einen Einfluss auf die Familienkonstellationen hat. Insbesondere die jüngste Tochter der Hohenbergs, Lucie, fühlt sich von der Alchemie und Magie angezogen, was ihre innige Beziehung zu ihrem Bruder Erik vergiftet. Aber beide können ihrer Hassliebe nicht entfliehen, die auch ihr Umfeld argwöhnisch betrachtet und die sogar die kommenden Generationen negativ beeinflusst und in Gefahr bringt. Am Anfang kam ich mit der Geschichte so gar nicht klar. Aber da meine Schwiegermama mich bat dieses Buch zu lesen, weil es hier einen regionalen Bezug zu dieser Familie gibt, habe ich mich tapfer durch die erste Hälfte gequält. Alles wurde so distanziert abgespult, das es mir einfach nicht gelang Zugang zu den Charakteren zu finden. Erst im zweiten Teil mit zunehmendem Alter von Lucie und ihrer Entwicklung zur heimlichen Matriarchin der Hohenbergs, begann die Story mich zu packen. Ich erfuhr viel über den Zeitgeist und die Umwälzungen die in Deutschland zur Jahrhundertwende begannen und die bis zum Ende des zweiten Weltkriegs anhielten und welche Auswirkungen die politischen Entscheidungen aus Berlin auf den einfachen Landadel in Sachsen-Anhalt hatten, welche Konsequenzen sie daraus zogen. Gefallen hat mir auch der Gegensatz der Geschwister: Lucie herrisch und dennoch dem Übernatürlichen verfallen und Erik sinnlich, aber doch eher in der realen Welt verankert. Alles in allem eine schöne Familiensaga, aber mit ein paar Längen, die ich nur ertrug weil ich versprochen hatte das Buch zu lesen.

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