Das Haus der Erinnerung
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Beschreibung
Völlig unerwartet bittet Evie ihre Enkelin, mit ihr nach Irland zu fliegen – ihre Heimat, über die sie jahrzehntelang geschwiegen hat. Rainey begleitet ihre Großmutter in das alte Landhaus der Familie direkt an der irischen Küste, in der Hoffnung, endlich mehr über deren rätselhafte Vergangenheit zu erfahren. Doch dort findet sie nicht nur alte Briefe voller Sehnsucht, die nie abgeschickt wurden, sondern auch ein Dorf, das nicht vergessen hat. Was ist damals vorgefallen, das Evie so schweigsam macht? Wieso begegnen die Dorfbewohner ihnen mit solchem Misstrauen? Und wieso hat Evie Irland damals so überstürzt verlassen?
Emotionaler und berührender Roman auf zwei Zeitebenen im malerischen Irland
Für Leser:innen von Judith Lennox und Kate Morton
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Cynthia Ellingsen begann ihre Karriere als Drehbuchautorin in Los Angeles, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Ihre Geschichten sind bekannt für große Gefühle und fesselnde Familiengeheimnisse, mit denen die internationale Bestsellerautorin Leser:innen weltweit begeistert. Sie lebt heute mit ihrer Familie und zwei charmanten Siamkatzen in Lexington, Kentucky.
Beiträge
Familiengeschichte in Gegenwart und Vergangenheit
Der Roman „Das Haus der Erinnerung“ von Cynthia Ellingsen ist eine einfühlsame und atmosphärisch Geschichte über Verlust, Identität und die Kraft der Vergangenheit. Mit großer Sensibilität erzählt die Autorin von ihren Protagonistinnen, die sich auf eine emotionale Reise begeben, um lange verdrängte Erinnerungen aufzuarbeiten bzw. überhaupt zu entdecken. Besonders gelungen ist die Art und Weise, wie Ellingson Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt. Die Übergänge wirken fließend und unterstützen die Entwicklung der Figuren auf authentische Weise. Dabei entsteht eine melancholische, stellenweise fast träumerische Stimmung, sowie die positive Bestärkung der Heimatverbundenheit zu Irland. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Gerade die innere Zerrissenheit von „Evie“ wird nachvollziehbar dargestellt und macht es leicht, ihre Empfindungen nachzuvollziehen. Auch die historischen Komponenten sind gut eingewebt in die Handlung. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Tempo der Handlung: Zu Beginn fängt die Geschichte mit „Evie“ in der Vergangenheit mit Schwung an, bleibt bei Erzählungen in der Gegenwart der Enkelin „Rainey“ weiter dabei. Sobald diese in Irland ankommen, verliert sich dieser Spannungsbogen etwas, wird aber zunehmend wieder aufgebaut. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben, da die emotionale Entwicklung und die Auflösung der Geschichte überzeugen. Insgesamt ist „Das Haus der Erinnerung“ ein berührender Roman, der durch seine Atmosphäre und seine emotionalen Themen besticht. Viele Themen wie Familie, Historisches, Liebe, Irland, Verlust treffen sich hier zu einer guten Mischung, die trotz kleiner Spannungsschwächen ein intensives Leseerlebnis bietet und verdient solide vier Sterne.
Rainey begleitet ihre Großmutter Evie in ihre alte Heimat nach Irland. Evie hat nie über ihre Vergangenheit gesprochen. Keiner weiß, warum sie Irland vor vielen Jahren verlassen hat. Rainey hofft auf dieser Reise mehr über ihre Großmutter zu erfahren. Evies Elternhaus ist inzwischen ein Bed & Breakfast. Dort werden die beiden mit offenen Armen empfangen, aber nicht alle Einwohner des irischen Dorfes reagieren positiv auf Evies Rückkehr. Einige alte Weggefährten haben nicht vergessen, was damals passiert ist. In einem alten Koffer findet Rainey alte Briefe, die nie abgeschickt wurden und einige andere geheimnisvolle Gegenstände aus Evies Vergangenheit. Rainey begibt sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Großmutter. Zusammen mit Evies Erzählungen setzt sich das Puzzle nach und nach zusammen und enthüllt eine dramatische Geschichte. Das Buch war ein Zufallskauf und ein richtiger Glücksgriff. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Der Wechsel von der Gegenwart in Evies Vergangenheit, hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Sprachlich manchmal sehr einfach, da hätte ich mir gelegentlich mehr Tiefe gewünscht. Es war alles dabei, was man für eine gute Geschichte braucht. Spannung, ein bisschen Liebe und viele Geheimnisse, die man von Kapitel zu Kapitel zusammen mit Rainey und Evie aufdeckt. Die Charaktere waren sehr detailliert und liebevoll dargestellt. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen und konnte sie nur schwer wieder loslassen. Abgerundet wurde die Geschichte durch schöne Landschaftsbeschreibungen. Ich war mittendrin in diesem kleinen irischen Dorf mit all seinen Bewohnern. Das Buch hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert. Von mir eine klare Leseempfehlung für jeden, der Romane auf zwei Zeitebenen mag.
Beschreibung
Völlig unerwartet bittet Evie ihre Enkelin, mit ihr nach Irland zu fliegen – ihre Heimat, über die sie jahrzehntelang geschwiegen hat. Rainey begleitet ihre Großmutter in das alte Landhaus der Familie direkt an der irischen Küste, in der Hoffnung, endlich mehr über deren rätselhafte Vergangenheit zu erfahren. Doch dort findet sie nicht nur alte Briefe voller Sehnsucht, die nie abgeschickt wurden, sondern auch ein Dorf, das nicht vergessen hat. Was ist damals vorgefallen, das Evie so schweigsam macht? Wieso begegnen die Dorfbewohner ihnen mit solchem Misstrauen? Und wieso hat Evie Irland damals so überstürzt verlassen?
Emotionaler und berührender Roman auf zwei Zeitebenen im malerischen Irland
Für Leser:innen von Judith Lennox und Kate Morton
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Cynthia Ellingsen begann ihre Karriere als Drehbuchautorin in Los Angeles, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Ihre Geschichten sind bekannt für große Gefühle und fesselnde Familiengeheimnisse, mit denen die internationale Bestsellerautorin Leser:innen weltweit begeistert. Sie lebt heute mit ihrer Familie und zwei charmanten Siamkatzen in Lexington, Kentucky.
Beiträge
Familiengeschichte in Gegenwart und Vergangenheit
Der Roman „Das Haus der Erinnerung“ von Cynthia Ellingsen ist eine einfühlsame und atmosphärisch Geschichte über Verlust, Identität und die Kraft der Vergangenheit. Mit großer Sensibilität erzählt die Autorin von ihren Protagonistinnen, die sich auf eine emotionale Reise begeben, um lange verdrängte Erinnerungen aufzuarbeiten bzw. überhaupt zu entdecken. Besonders gelungen ist die Art und Weise, wie Ellingson Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt. Die Übergänge wirken fließend und unterstützen die Entwicklung der Figuren auf authentische Weise. Dabei entsteht eine melancholische, stellenweise fast träumerische Stimmung, sowie die positive Bestärkung der Heimatverbundenheit zu Irland. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Gerade die innere Zerrissenheit von „Evie“ wird nachvollziehbar dargestellt und macht es leicht, ihre Empfindungen nachzuvollziehen. Auch die historischen Komponenten sind gut eingewebt in die Handlung. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Tempo der Handlung: Zu Beginn fängt die Geschichte mit „Evie“ in der Vergangenheit mit Schwung an, bleibt bei Erzählungen in der Gegenwart der Enkelin „Rainey“ weiter dabei. Sobald diese in Irland ankommen, verliert sich dieser Spannungsbogen etwas, wird aber zunehmend wieder aufgebaut. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben, da die emotionale Entwicklung und die Auflösung der Geschichte überzeugen. Insgesamt ist „Das Haus der Erinnerung“ ein berührender Roman, der durch seine Atmosphäre und seine emotionalen Themen besticht. Viele Themen wie Familie, Historisches, Liebe, Irland, Verlust treffen sich hier zu einer guten Mischung, die trotz kleiner Spannungsschwächen ein intensives Leseerlebnis bietet und verdient solide vier Sterne.
Rainey begleitet ihre Großmutter Evie in ihre alte Heimat nach Irland. Evie hat nie über ihre Vergangenheit gesprochen. Keiner weiß, warum sie Irland vor vielen Jahren verlassen hat. Rainey hofft auf dieser Reise mehr über ihre Großmutter zu erfahren. Evies Elternhaus ist inzwischen ein Bed & Breakfast. Dort werden die beiden mit offenen Armen empfangen, aber nicht alle Einwohner des irischen Dorfes reagieren positiv auf Evies Rückkehr. Einige alte Weggefährten haben nicht vergessen, was damals passiert ist. In einem alten Koffer findet Rainey alte Briefe, die nie abgeschickt wurden und einige andere geheimnisvolle Gegenstände aus Evies Vergangenheit. Rainey begibt sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Großmutter. Zusammen mit Evies Erzählungen setzt sich das Puzzle nach und nach zusammen und enthüllt eine dramatische Geschichte. Das Buch war ein Zufallskauf und ein richtiger Glücksgriff. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Der Wechsel von der Gegenwart in Evies Vergangenheit, hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Sprachlich manchmal sehr einfach, da hätte ich mir gelegentlich mehr Tiefe gewünscht. Es war alles dabei, was man für eine gute Geschichte braucht. Spannung, ein bisschen Liebe und viele Geheimnisse, die man von Kapitel zu Kapitel zusammen mit Rainey und Evie aufdeckt. Die Charaktere waren sehr detailliert und liebevoll dargestellt. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen und konnte sie nur schwer wieder loslassen. Abgerundet wurde die Geschichte durch schöne Landschaftsbeschreibungen. Ich war mittendrin in diesem kleinen irischen Dorf mit all seinen Bewohnern. Das Buch hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert. Von mir eine klare Leseempfehlung für jeden, der Romane auf zwei Zeitebenen mag.





