Das große Heft
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Beschreibung
Ergreifend und ungeschönt protokolliert Agota Kristof in ihrer preisgekrönten und auch verfilmten Geschichte eine Kindheit, die nichts Idyllisches hat. Sie zeichnet das Schicksal zweier im Krieg heranwachsender Zwillingsbrüder, die in einer schlechten Welt auf erstaunlich mutige Weise ums Überleben kämpfen. Zur Großmutter aufs Land geschickt, betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten sie, stellen sich taub, blind und bewegungslos − die Brüder haben gelernt, was sie zum Überleben brauchen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf Französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Sie wurde mit zahllosen Preisen geehrt wie 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur sowie dem Kossuth-Preis in ihrem Geburtsland Ungarn. Agota Kristof starb Ende Juli 2011 nach längerer Krankheit in Neuchâtel.
Beiträge
Puh. Was für ein Buch. Die Geschichte von Zwillingsbrüdern , die im Krieg aufwachsen. Die Mutter bringt sie aus der großen Stadt zur Großmutter in die kleine Stadt. Da es keine Schule mehr gibt, lernen sie selbständig. Sie schreiben Aufsätze und die nüchternsten Geschichten , werden ins große Heft geschrieben. Ziemlich heftige Geschichten, schnörkellos geschrieben und trotzdem sehr aufwühlend.
Episodenhaftes historisches Drama, so Brutal wie das Leben und so nüchtern erzählt
Episodenhaft berichtet Kristof klar, prägnant, trocken, nüchtern, ungeschönt, scheinbar ehrlich irgendwo naiv von der Brutalität des Krieges, all seinen Facetten, aus der Perspektive von Zwillingsbrüder, die zu ihrer Großmutter aufs Land geschickt wurden. Ich habe noch nie ein Buch mit solcher Härte in so wenigen Zeilen gelesen. Der Titel ist gleichzeitig ein kluger Schachzug für die Erzählperspektive. Mehr sei nicht verraten. Brutal, konfrontativ, manchmal unerträglich, aber spannend und unbedingt lesenswert.
Beschreibung
Ergreifend und ungeschönt protokolliert Agota Kristof in ihrer preisgekrönten und auch verfilmten Geschichte eine Kindheit, die nichts Idyllisches hat. Sie zeichnet das Schicksal zweier im Krieg heranwachsender Zwillingsbrüder, die in einer schlechten Welt auf erstaunlich mutige Weise ums Überleben kämpfen. Zur Großmutter aufs Land geschickt, betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten sie, stellen sich taub, blind und bewegungslos − die Brüder haben gelernt, was sie zum Überleben brauchen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf Französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Sie wurde mit zahllosen Preisen geehrt wie 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur sowie dem Kossuth-Preis in ihrem Geburtsland Ungarn. Agota Kristof starb Ende Juli 2011 nach längerer Krankheit in Neuchâtel.
Beiträge
Puh. Was für ein Buch. Die Geschichte von Zwillingsbrüdern , die im Krieg aufwachsen. Die Mutter bringt sie aus der großen Stadt zur Großmutter in die kleine Stadt. Da es keine Schule mehr gibt, lernen sie selbständig. Sie schreiben Aufsätze und die nüchternsten Geschichten , werden ins große Heft geschrieben. Ziemlich heftige Geschichten, schnörkellos geschrieben und trotzdem sehr aufwühlend.
Episodenhaftes historisches Drama, so Brutal wie das Leben und so nüchtern erzählt
Episodenhaft berichtet Kristof klar, prägnant, trocken, nüchtern, ungeschönt, scheinbar ehrlich irgendwo naiv von der Brutalität des Krieges, all seinen Facetten, aus der Perspektive von Zwillingsbrüder, die zu ihrer Großmutter aufs Land geschickt wurden. Ich habe noch nie ein Buch mit solcher Härte in so wenigen Zeilen gelesen. Der Titel ist gleichzeitig ein kluger Schachzug für die Erzählperspektive. Mehr sei nicht verraten. Brutal, konfrontativ, manchmal unerträglich, aber spannend und unbedingt lesenswert.








