Das Ganymed-Fragment

Das Ganymed-Fragment

Taschenbuch
4.47

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Beschreibung

Die Hölle ist kein Ort aus Feuer und Folter, sondern ein Zustand des Bewusstseins, in dem das Ich für immer mit der Wahrheit konfrontiert wird, die es nicht ertragen kann.

Im Jahr 2225 ist die Menschheit tief ins Sonnensystem vorgedrungen, getrieben von unersättlichem Hunger nach Rohstoffen. Die Raumstation Ceres, einst eine hoffnungsvolle Kolonie, ist zu einem brutalen Industriezentrum geworden, beherrscht von skrupellosen Konzernen und korrupten Machenschaften. Mittendrin versucht Alan Bishop, ein abgewrackter Ermittler, irgendwie seinen Job zu erledigen, ohne dabei draufzugehen. Bis auf Ganymed ein Minenarbeiter unter mysteriösen Umständen stirbt. Bald brodeln Gerüchte: Der mächtige Lunaris-Konzern soll etwas entdeckt haben, etwas Fremdartiges, möglicherweise außerirdischen Ursprungs. Vier geheime Frachter sind bereits unterwegs, und plötzlich steht das gesamte Sonnensystem am Abgrund.

Je tiefer Alan gräbt, desto deutlicher wird, dass er einem Geheimnis gegenübersteht, das seine Loyalität, Moral und den Verstand auf die Probe stellt. Wer das Fragment kontrolliert, hält die Zukunft in Händen … doch die Jagd hat längst begonnen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Sci-Fi
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
350
Preis
19.50 €

Autorenbeschreibung

David Reimer ist ein deutscher Autor aus Erftstadt bei Köln, der sich mit Leidenschaft der Science-Fiction und Abenteuerliteratur widmet. Bevor er sich ganz dem Schreiben verschrieb, arbeitete er als Großhandelskaufmann, heute lebt er als freischaffender Autor. In seinen Büchern verbindet er wissenschaftlich fundierte Ideen mit spannender Erzählweise und hat damit bereits zehntausende Leser:innen erreicht. Zu seinen Reihen und Romanen zählen u. a. Die Wächter des Wissens, die Abenteuer um Henry Voigt, Mars Ultor sowie mehrere eigenständige Science-Fiction-Thriller. Mit Das Ganymed-Fragment, das im Dezember 2025 bei Futureverse by Phantorion erscheint, zeigt Reimer einmal mehr seine Stärke, klassische Motive der Science-Fiction – Forschung, Weltraumexpeditionen und das Unbekannte – in packende Geschichten zu verwandeln. Reimer ist Mitglied im Phantastik-Autor:innen-Netzwerk (PAN) e.V..

Beiträge

5
Alle
4.5

Fesselnd, grandiose Kombination, lebendige Charaktere - Must Read 2025

Grandioser Auftakt eines Sci-Fi-Thrillers gepaart mit Rätselfaktoren. „Das Ganymed Fragment" hat mich direkt von Seite eins an in seinen Bann gezogen. Hierbei begleiten wir den Detektiv Alan Bishop bei einem fesselnden Fall, dessen wahre Tiefe sich erst nach und nach offenbart. Sowohl Thriller Elemente als auch politische Anspielungen und moralische Entscheidungen werden meisterhaft in die Handlung eingebaut, sodass echte Gänsehaut entsteht. Bereits bei der Optik sowie der Haptik kann nur ein großes Lob ausgesprochen werden, da auf jedes noch so kleine Detail geachtet wurde. Diese Liebe zum Detail spiegelt sich ebenfalls in den Charakteren wider, wobei der Protagonist Bishop besonders heraussticht. Durch den lebendigen Schreibstil wird dieser zum Leben erweckt, wodurch die Leseerfahrung eher einem Kopfkino gleicht. Bishop hat Ecken und Kanten, die ihn jedoch umso interessanter und nachvollziehbarer machen. Er handelt und denkt wie eine rationale Person, welche auf der Suche nach der Wahrheit nicht käuflich ist. Da wir Leser*innen uns stetig mit Bishop auf Augenhöhe befinden, werden die Geheimnisse immer spannender, weshalb der Roman kaum noch aus der Hand gelegt werden kann. Dabei hilft ebenfalls die Atmosphäre, die bildlich in Worte gefasst wird. Jeder Ort und jedes Objekt wird detailliert beschrieben, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Dadurch kann der Roman auch ohne technische Vorkenntnisse problemlos verstanden werden. Gleichzeitig entsteht ein dunkles Universum, das sukzessiv eine düstere und fesselnde Atmosphäre aufbaut. Besonders gefallen hat mir jedoch die entstehende Paranoia. Anfangs erschien der Fall eindeutig mit einer naheliegenden schnellen Auflösung. Aber mit jedem weiteren Kapitel wurden sowohl die Handlung als auch die Charaktere komplexer, sodass ich am Ende niemandem mehr trauen konnte - fantastisch! Kurz gesagt ist dieser Roman für mich mein Sci-Fi-Highlight 2025. Pure Spannung und Emotionen. Eine düstere Atmosphäre mit real wirkenden Charakteren. Keine konstrulerten oder langweiligen Handlungsstränge. Fesselnd von Seite eins an, gepaart mit Paranoia vom Feinsten. Liebe zum Detail spiegelt sich sowohl in der Optik als auch in der Haptik sowie in der Story wider und prägt den Gesamteindruck. Mein größter Kritikpunkt: ich muss wissen wie es weiter geht und kann es kaum erwarten Band zwei zu lesen. Also hoffe ich doch sehr, dass dieser so schnellst wie möglich erscheint!

5

Spannender Sci-Fi-Krimi mit starken Charakteren, tollem Schreibstil und Tiefgang. Für mich ein absolutes Lesehighlight 2025! ⭐️🚀

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein Sci-Fi-Highlight, das begeistert Titel und Cover haben sofort meine Aufmerksamkeit geweckt, und der Klappentext hat schließlich den letzten Zweifel beseitigt: Dieses Buch musste gelesen werden. Die Geschichte beginnt mit Ermittler Alan Bishop, der von der Station Ceres nach Ganymed entsandt wird, um den mysteriösen Tod eines Minenarbeiters aufzuklären. Schon diese Ausgangslage verspricht Spannung und wird mehr als erfüllt. „Das Ganymed-Fragment“ ist mein erstes Buch von David Reimer, aber ganz sicher nicht mein letztes. Sein Schreibstil ist klar, atmosphärisch und ausgesprochen fesselnd. Die Seiten fliegen nur so dahin, und bereits ab der ersten Seite war ich vollkommen in der Geschichte gefangen 🚀. Besonders beeindruckt haben mich die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere. Sie besitzen genau den richtigen Tiefgang, sind glaubwürdig, kantig und menschlich. Allen voran Alan Bishop, der von starken inneren Konflikten geprägt ist und zugleich von äußeren Einflüssen gelenkt wird. Seine Entwicklung wirkt authentisch und macht ihn zu einer Figur, mit der man mitfühlt und mitdenkt. Die Handlung ist spannend, intelligent aufgebaut und gleichzeitig tiefgründig. Hinter der packenden Sci-Fi-Fassade verbirgt sich eine Geschichte, die nachhallt und zum Nachdenken anregt ✨. Für mich ist „Das Ganymed-Fragment“ definitiv ein Lesehighlight 2025. Eine klare Empfehlung für alle, die Science-Fiction lieben und Wert auf starke Charaktere sowie eine durchdachte Story legen. Absolut verdiente fünf Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

4.5

Atmosphärische Sci-Fi mit starkem Protagonisten, viel Spannung und einem dystopischen Setting. Ein überzeugender Auftakt mit Tiefgang.

Macht, Geheimnisse und falsche Fährten Im Jahr 2225 hat sich die Menschheit tief ins Sonnensystem ausgebreitet. Auf der Raumstation Ceres herrschen Konzerne, Korruption und Ausbeutung. Als auf Ganymed ein Minenarbeiter unter rätselhaften Umständen stirbt, gerät der Ermittler Alan Bishop in einen Fall, der weit größer ist als erwartet. Gerüchte über eine fremdartige Entdeckung machen die Runde – und plötzlich steht nicht nur Bishops Leben, sondern das Machtgefüge des gesamten Sonnensystems auf dem Spiel. Das Ganymed-Fragment hat mich vor allem durch seinen klaren, atmosphärischen und sehr fesselnden Schreibstil überzeugt. David Reimer gelingt es, eine dichte Stimmung aufzubauen, die einen sofort in diese düstere Zukunft hineinzieht. Die Welt wirkt durchdacht und glaubwürdig, ohne mit technischen Details zu überladen. Besonders gefallen hat mir das dystopische Sci-Fi-Setting. Megakonzerne bestimmen das Leben, Gesellschaftsschichten sind klar voneinander getrennt, und Hoffnung scheint vielerorts nur noch eine Illusion zu sein. Diese trostlose, industrielle Zukunft passt hervorragend zur Geschichte und verstärkt die bedrückende Grundstimmung. Ein echtes Highlight ist für mich die Hauptfigur Alan Bishop. Nach außen wirkt er angepasst, beinahe gleichgültig, doch innerlich ist er von Zweifeln, Loyalitätskonflikten und moralischen Fragen geprägt. Seine Entwicklung im Laufe der Handlung empfand ich als sehr authentisch und nachvollziehbar. Dadurch gewinnt die Geschichte spürbar an Tiefe und emotionalem Gewicht. Die Handlung selbst ist spannend aufgebaut. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geführt, und je weiter Alan gräbt, desto unsicherer wird man, wem man überhaupt noch trauen kann. Diese Irrwege und Enthüllungen haben die Spannung kontinuierlich gesteigert. Die Auflösung am Ende ist für mich schlüssig und rund und macht deutlich, dass es sich um einen soliden Auftakt einer größeren Geschichte handelt. Der sogenannte „Alien-Faktor“ bzw. das Übernatürliche wird in diesem Band allerdings nur angerissen. Wer hier bereits sehr konkrete oder intensive außerirdische Elemente erwartet, könnte enttäuscht sein. Mich hat das jedoch nicht gestört, da es neugierig auf den zweiten Teil macht und bewusst Raum für Weiterentwicklung lässt. Fazit: Das Ganymed-Fragment ist eine gelungene Mischung aus Science-Fiction und Krimi. Es ist eine Geschichte, die nicht nur spannend unterhält, sondern auch zum Nachdenken über Macht, Intrigen, Verlogenheit und geheime Forschungen anregt. Mit seinem starken Setting, einem überzeugenden Protagonisten und einer durchgehend hohen Spannung ist der Thriller ein sehr empfehlenswerter Auftakt für alle, die düstere Sci-Fi mit Tiefgang mögen.

4

Ein spannender Sci-Fi-Roman mit Tiefgang, komplexen Charakteren und einem faszinierenden Mysterium rund um das Ganymed-Fragment – stellenweise etwas anspruchsvoll, aber absolut lohnenswert.

„Das Ganymed-Fragment“ von David Reimer entführt die Leser*innen in eine Zukunft voller politischer Spannungen, wissenschaftlicher Rätsel und menschlicher Konflikte. Im Mittelpunkt steht das titelgebende Fragment, dessen Herkunft und Bedeutung nicht nur die Forschung, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen und moralische Fragen herausfordert. Reimers Schreibstil ist durchdacht und detailreich, was besonders Sci-Fi-Fans mit Vorliebe für realistische Zukunftsvisionen begeistern dürfte. Manche Passagen verlangen Konzentration, doch wer dranbleibt, wird mit einer vielschichtigen, intelligenten Geschichte belohnt.

5

Also das Buchh hat mich echt positiv überrascht. Ich bin eigentlich wegen des düsteren Sci-Fi-Settings eingestiegen, geblieben bin ich aber vor allem wegen der Atmosphäre und der Gedanken, die sich nach und nach entfalten. Raumstation Ceres wirkt dreckig, laut und gnadenlos. ein Ort, an dem Hoffnung längst durch Profit ersetzt wurde. Mittendrin Alan Bishop, müdr, aber erstaunlich klar in seinen Beobachtungen über Macht, Schuld und Verantwortung. Was es für mich besonders macht, sind die Zitate und tiefgründigen Aussagen, die immer wieder zwischen der Handlung auftauchen. Viele Sätze enthalten Gedanken über Loyalität, Kontrolle und die Frage, wie weit Menschheit gehen darf, bevor sie sich selbst verliert. Schon der erste Satz hat mich daher komplett mitgerissen.!🤭 Alles in allem ein tolles Sci-Fi Buch, was mir sehr gefallen hat und mich dem Genre entwas näher gebracht hat

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