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Krimis

Das Fräulein muss sterben

4,0(12)
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Über das Buch

Kriminalroman und großer Gesellschaftsroman in einem: Tauchen Sie ein in die flirrende Ära von Willy Brandt

Bonn, 1972: In ihrem Penthouse feiert die niederländische Journalistin Nelie Hendriks, dass Willy Brandt das Misstrauensvotum überstanden hat. Zu ihrer illustren Gästeschar gehören neben einigen Damen der Nacht vor allem Spione und Politiker. Hat einer von ihnen die Finger im Spiel, als Nelie in den Tod stürzt?

Kommissarin Clara Frings darf untergeordnet ermitteln, stößt in der Männerwelt der kleinen Hauptstadt am Rhein jedoch schnell an ihre Grenzen. Clara macht Fehler und muss dafür bezahlen. Die Emanzipation der Frauen hat gerade erst begonnen, und das gesellschaftliche Leben wird bestimmt vom Paragraph 218, Studentenprotesten, RAF-Bomben und Radikalenerlass. Erst am Tag von Willy Brandts Rücktritt wird Clara endlich Antworten finden …

»Das Fräulein muss sterben« ist ein kluger historischer Krimi aus der Bonner Republik Anfang der 70er-Jahre – spannend und informativ, erfrischend anders, schnell und witzig geschrieben

Authentisch und unterhaltsam fangen Christine Grän und Marianne von Waldenfels das Lebensgefühl der 70er-Jahre zwischen Aufbruchsstimmung und Spionage-Affären ein. Der historische Kriminalroman der beiden Autorinnen und Journalistinnen bietet zeitgeschichtliche Unterhaltung für die Leser*innen von Marc Raabe oder Christof Weigold.

Editionen (1)

ISBN9783426446881
VerlagDroemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum02.12.24
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

5 Rezensionen

4,0

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  • kat.liest1976
    kat.liest1976

    21 Follower

    5,0

    Absolute Lese - Empfehlung! Ein spannender Roman von der ersten bis zur letzten Seite. Auf den ersten Blick ein Kriminalroman und gleichzeitig beschreibt er die politische Situation in den siebziger Jahren in Deutschland und wir erfahren viel über die Stellung von Frauen in der damaligen Gesellschaft in der BRD. Unbedingt lesen!

    23. Juni 2025

  • library_of_dennis
    library_of_dennis

    819 Follower

    4,0

    Dieser historische Krimi ist noch viel mehr als ein Krimi. Es ist ein Gesellschaftsroman voller Eindrücke der 70er Jahre der Bundesrepublik Deutschland, während des kalten Krieges, während der Ära Willy Brandts und während des Beginns der Emanzipation. Im Mittelpunkt steht Clara Frings, Kommissarin der Bonner Polizei, verheiratet, Mutter. Sie arbeitet in Vollzeit, sehr zum Leidwesen ihres Mannes, dem das gar nicht passt. Er besteht darauf, dass sie weniger arbeitet, und mehr Hausfrau und Mutter ist. Er will ein zweites Kind, einen Sohn. Sie nicht. Das weiß er aber nicht. Er darf das nicht wissen. Die zwei Autorinnen haben das Leben der 70er sehr gut beschrieben. Man bekommt beim Lesen einen starken Eindruck davon, wie das damalige Leben als Frau gewesen ist. Der tägliche Kampf zwischen Selbstbestimmung und 'Ehefrau als Eigentum'. Auch bei der Arbeit muss Clara kämpfen. Sie ist Kommissarin, die einzige Frau in einer von Männern dominierten Polizeiwelt. Darf sich nur um die unwichtigere Arbeit kümmern, wird nicht ernst genommen... Dann stirbt die Journalistin Nelie Hendriks, Verdacht auf Selbstmord oder Unfall. Daher wird Clara ausgesendet. Sie glaubt jedoch nicht an Selbstmord oder Unfall, doch niemand glaubt ihr. Der Kriminalfall ist an sich sehr spannend, vor allem die politischen Themen, die immer mehr Einfluss auf diesen Fall nehmen, sind besonders interessant. Im Laufe der Geschichte werden auch immer wieder Themen eingestreut und angerissen, die damals tatsächlich so geschehen sind. Wem diese nicht bekannt sind und beim Lesen einem der Kontext fehlt, der kann hinten im Buch in der Chronik der Ereignisse nachschlagen, wo die einzelnen Punkte noch einmal beschrieben werden. Ich mag die Vermischung zwischen Krimi und Gesellschaftsroman, jedoch spielt die Ermittlung irgendwann nur eine untergeordnete Rolle, bis es dann wieder mehr Fahrt aufnimmt, weil dies durch äußere Zufälle oder Ereignisse geschieht. Zwischenzeitlich wurde ein anderer Fall mit eingestreut, der sich ähnlich wie der Tod von Nelie abspielte, was für mich aber eher wie ein Fremdkörper wirkte. Wer einen reinen Krimi erwartet, für den ist das vielleicht nichts. Für alle anderen ist ein Blick auf jeden Fall wert. 4 von 5 / 8 von 10 🕵️‍♂️🕵️‍♂️🕵️‍♂️🕵️‍♂️🕵️‍♂️🕵️‍♂️🕵️‍♂️🕵️‍♂️

    9. Jan. 2025

  • 5,0

    Genial!

    Krimi, Gesellschaftsroman, Politik, Liebe, Freundschaft, Geschichte. Das Buch ist der Hammer.

    10. Apr. 2025

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christine Grän

Christine Grän schrieb in den 70er-Jahren für den Bonner General Anzeiger, um danach in Botswana und Hongkong, Frankfurt, Bonn und München als Journalistin und Autorin zu arbeiten. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane, unter anderem die Anna Marx-Krimis. Sie lebt heute in ihrer Geburtsstadt Graz.

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