Das ferne Licht der Sterne
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Beschreibung
Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich im Weltall – und zwischen zwei Frauen, von denen eine ein tödliches Geheimnis bewahrt
In einer nahen Zukunft steht die Erde kurz vor dem endgültigen Kollaps. Einen anderen bewohnbaren Planeten zu finden, ist die letzte Chance fürs Überleben der Menschheit. An diesem Projekt arbeiten die Biologin Naomi Lovelace und ihre Adoptivmutter, die visionäre Tech-Pionierin Valerie Black, praktisch Tag und Nacht.
Doch als Valerie durch eine politische Intrige von der Mission ausgeschlossen werden soll, überschlagen sich die Ereignisse: Naomis Mutter kapert das Raumschiff und startet gemeinsam mit ihrer Tochter und drei weiteren Wissenschaftlerinnen zu einer ungewissen Reise ins Weltall.
Bald kommt es an Bord zu ersten Zwischenfällen, und Naomi muss erkennen, dass jemand ein tödliches Geheimnis verbirgt. Und dass sie und Valerie möglicherweise nicht dasselbe Ziel verfolgen.
»Laura Lam nutzt in dieser weiblichen Science Fiction geschickt die klaustrophobischen Verhältnisse an Bord eines Raumschiffs, um den sich entwickelnden Kampf zwischen Naomi und Valerie um die Seele der Mission und die Rettung der Menschheit zu schildern.«
Publisher's Weekly
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bestsellerautorin Laura Lam wuchs in Kalifornien auf und lebt heute in Schottland. Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin unterrichtet sie Creative Writing an der Edinburgh Napier University. Ihr Roman »Das ferne Licht der Sterne« ist ein dystopischer Thriller, der gekonnt gesellschaftliche und politische Themen miteinander vereint und dabei eine düstere, aber am Ende hoffnungsvolle Zukunftsvision schafft.
Beiträge
Hmm
Irgendwie wirkte es so, als ob viele Themen in ein Buch gequetscht wurden. Es startete mysteriös und echt spannend. Dann gab es sehr sehr viele Zeitsprünge, die mich oft irritiert haben, im Endeffekt waren einige Szenen auch einfach überflüssig. Klar, das Buch ist Science Fiction, allein was den neuen Platen und die Sprünge mit dem Raumschiff betrifft- aber dann gab es doch einige Elemente, die sehr an den Haaren herbeigezogen waren. Ganz plötzlich wird noch ein Virus eingebaut, der Tod der halben Crew ist auch nur nebensächlich etc. Das Ende fand ich ganz okay, weil es den Anfang abrundet, auch wenn ich die Szene mit den zweiten Kind was unnötig fand, und dass die Familie wegen Valerie nochmal auseinander gerissen wurde, war echt unnötig zu einzubauen. Irgendwie hab ich das Gefühl, das Buch hätte mehr Potential gehabt, wenn die Autorin nicht versucht hätte, so viele Themenbereiche in ein Buch zu packen. Am Ende ging die Handlung mir auch viel schnell, das passte nicht zum Rest und vorallem nicht zu der Wichtigkeit der Handlung.
Meine Meinung Ich habe dieses Jahr Sci-Fi Romane für mich entdeckt. Weltraumgeschichten haben es mich echt angetan und ich war richtig gespannt auf Das ferne Licht der Sterne. Die ersten Seiten waren auch direkt fesselnd und ich flog nur so durch die Geschichte. Naomi ist Biologin und wird von Valerie, ihrer Adoptivmutter, für das Projekt “Cavendish” beworben. Gemeinsam mit drei anderen Frauen stehlen sie vor den Augen der Regierung ein Raumschiff und machen sich auf den Weg zum Mars. Durch einen Wrapring wollen sie nach Cavendish gelangen. Ein neuer Planet, der die Probleme der Erde lösen soll. Die Erde ist vom Klimawandel gezeichnet. Man erfährt am Rande, dass es unglaublich viele Klimaflüchtlinge gibt. Es herrscht Nahrungsknappheit und Armut. An der Spitze der amerikanischen Regierung ist ein frauenfeindlicher Präsident, der immer mehr Frauen aus der Arbeitswelt drängt. Es gibt eine 1-Kind Regelung und auch sonst ist das Leben alles andere als rosig. Die einzelnen Kapitel wechseln sich ab zwischen Naoims Vergangenheit und der Reise zum Mars. Bis etwa zur Hälfte fand ich das Buch richtig gut, doch dann bekam es leider einige Schwachpunkte. So wurde die Story leider etwas vorhersehbar und einige Wendungen fand ich eher nervig als fordernd für den Plot. Auch vom Ende bin ich doch mehr als enttäuscht, da ich schlichtweg etwas anderes erwartet hätte. Die Nebenfiguren bleiben schlicht und einfach Nebenfiguren und erhielten leider kaum Tiefe. So konnte ich ausser zu Naomi nicht wirklich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Das Buch wurde gegen Ende hin etwas zu sehr von allem. So das mir das ganze als nicht wirklich rund erschien. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war fesselnd und man fand sich schnell in dieser Sci-Fi Welt zurecht. Das Cover ist ansprechend und gut ausgewählt. Würde ich das Buch Empfehlen? Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die mir persönlich aber zu viele Wendungen hatte und etwas zu vorhersehbar war. Wer aber gerne mal in die Sci-Fi Welt hineinschnuppern möchte und Weltraumgeschichten mag – dem kann ich das Buch gerne als Einstieg empfehlen. Bewertung Plot ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥ (3/5) Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)
Infos zum Buch Autor: Laura Lam Verlag: Knaur Seitenanzahl: 384 Preis: 16,99 [Taschenbuch] 14,99 [Taschenbuch] ISBN: 978-3-426-52700-9 Erschienen am 1. Juni 2021 Erster Satz Dreißig Jahre lang hat Dr. Naomi Lovelace keine Interviews gegeben. Darum geht es Die Erde steht am Rande eines Kollaps. Weite Teile der Erde sind unbewohnbar. Krieg und Brände herrschen auf dem Planeten, Krankheiten und Luftverschmutzung bedrohen die Menschheit. Die Hoffnung, das Schlimmste abzuwenden, stirbt. Derweil machen sich fünf mutige Frauen auf den Weg in die weiten des Alls, um zu einem Planeten zu reisen, auf dem die Menschheit weiterleben könnte. Naomi Lovelace glaubte an die Mission, den Exoplaneten Cavendish zu besiedeln und die Menschheit zu retten. Gemeinsam mit ihrer Adoptivmutter Valerie Black und drei weiteren qualifizierten Frauen begießt sie sich auf diese Mission. Doch in den Weiten des Alls kommen ihr erstmals zweifel an Valerie, ihrer Kommandantin auf dem Raumschiff. Sie hat Geheimnisse vor ihr und Naomi dämmert nach und nach, dass sie gar nicht dieselben Ziele verfolgen. Wie es mir gefallen hat »Düster, hochspannend, voller unerwarteter Wendungen – und doch bis zum Ende voller Hoffnung.« – Booklist Der Klappentext hat mich wirklich angesprochen. Die Idee von fünf mutigen Frauen, die ein Raumschiff kapern um die Menschheit zu retten, hat mir sehr gut gefallen und mit jeder Seite stieg meine Begeisterung. Über die Cover Gestaltung Simpel und doch wunderschön und aussagekräftig. Die Gestaltung wirkt auf den ersten Blick nicht sehr aufregend, wenn nicht sogar klischeehaft. Doch es spiegelt einfach hervorragend die Geschichte und auch die Stimmung des Buchs wieder. auch die Typografie passt sehr gut dazu. Manchmal muss es gar nicht super aufregend sein und eine gute Wirkung zu erzielen. Über den Schreibstil Ich bin wirklich verliebt in den Schreibstil von Laura Lam. Sie konnte mich von der ersten Seite an fesseln und zog mich regelrecht in ihre Geschichte. Es war unglaublich spannend, tiefgründig, emotional und mitreißend. Ich Erzählstil macht einfach Spaß, ist visionär und vor allem auch provokant. So viele Millionen Menschen dort unten. Wenn die Atalanta es nicht schaffte, würden all diese Lichter verlöschen. – Seite 47 Über die Charaktere Naomi Lovelace hat mir als Protagonistin in diesem spannenden Buch unheimlich gut gefallen. Sie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke, junge, intelligente Frau, die alles daran setzt, die Menschheit zu retten und dabei nicht auf ihre Moral verzichtet. Valerie Black ist mir zu Beginn ebenfalls sympathisch gewesen – wenn auch etwas suspekt. Sie ist eine ehrgeizige Frau mit einer Vision. Ich muss ehrlich sagen, dass ich sie bis zum Schluss verstehen konnte und ihren Gedankengang absolut nachvollziehen kann. Auch die anderen Frauen auf dem Schiff haben mir gut gefallen. Sie alle haben die Geschichte so einzigartig gemacht. Diese völlig unterschiedlichen Charaktere, die Hand in Hand arbeiten mussten. Es war ganz wundervoll zu lesen. Besonders gefallen hat mir auch, dass Hart und Hixon verheiratet waren. Allgemein wurden einige queere Figuren mit eingebracht. Das fand ich wunderbar. Evan Kan ist mir von allen Figuren der liebste. Auch wenn man ihn lediglich in den Chatnachrichten oder den Rückblicken etwas kennenlernte. Über die Handlung Das Buch hält so einige Wendungen bereit und ist trotz des dramatischen Verlaufs und den Krisen auf dem Planeten doch bis zum Schluss voller Hoffnung. Unvorhersehbar, provokant und erschreckend. Es spiegelt auch viele wichtige politische und gesellschaftliche Themen wieder, wie Sexismus und Feminismus. Zudem spricht es deutlich die verherrenden Folgen des Klimawandels an und wirkt sehr realitätsnah. Das Lesen hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich konnte auch kaum aufhören, über diese Handlung nachzudenken. Besonders für Spannung gesorgt hat auch der stetige Wechsel zwischen einigen Rückblicken von Naomi und der Handlung in der Gegenwart. Das hat sowohl für Abwechslung als auch dafür gesorgt, dass man einfach weiterlesen möchte. Das erste Baby im All Ganz besonders gefallen hat mir die Schwangerschaft der Protagonistin. Dadurch bekam dieser erschreckende Klima-Thriller noch zusätzlich eine romantische und vor allem sehr bewegende Komponente. Es gibt nur wenige, die zugeben würden, dass Valeries Plan letztendlich doch aufgegangen ist. Dass erst der Mord an so vielen Menschen geschafft hat, was all die Zahlen und Statistiken vorher nicht erreicht hatten, nämlich dass die Menschheit aufwachte und handelte. – Seite 376 Der Appell dieses Buchs ist klar: Wir sollten etwas ändern und nicht auf etwas so dramatisches Warten, wie es in diesem Buch der Fall war. Besonders das Ende hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es lässt einen Hoffnungsvoll und Glücklich zurück. Fazit Ein absolut faszinierender, visionärer und vor allem provokanter Klima-Thriller, der in den geheimnisvollen Weiten des Alls spielt. Eine Herzensempfehlung von mir!
Nachdem ich ‚Das ferne Licht der Sterne‘ von Laura Lam, übersetzt von Kristina Koblischke, gelesen habe, verstehe ich, warum die Meinungen fast durchweg begeistert sind. Es ist eine dystopische Science-Fiction-Story, die zwar in der Zukunft spielt, dabei aber so realistisch ist, dass mir ein kalter Schauer den Rücken hinabläuft, wenn ich nur daran Nachdem ich ‚Das ferne Licht der Sterne‘ von Laura Lam, übersetzt von Kristina Koblischke, gelesen habe, verstehe ich, warum die Meinungen fast durchweg begeistert sind. Es ist eine dystopische und feministische Science-Fiction-Story, die zwar in der Zukunft spielt, dabei aber so realistisch ist, dass mir ein kalter Schauer den Rücken hinabläuft, wenn ich nur daran denke. Die Geschichte ist düster, provokant, spannend, eindringlich und voller unerwarteter Wendungen und ich konnte mich nur schwer von ihr lösen. In nicht allzu ferner Zukunft werden der Erde noch 30 Jahre prognostiziert. Die Menschheit hat ihren Planeten zugrunde gerichtet, Seuchen verheeren ganze Landstriche, Teile der Erde sind durch extreme klimatische Bedingungen nicht mehr bewohnbar. There is no planet B? Hier schon. Valerie Black hat ihn gefunden. Doch Frauen sind seit einiger Zeit nicht mehr gern im aktiven Dienst der Weltrauminstitute gesehen, werden an die Schreibtische verfrachtet und von Männern verdrängt. Kurzerhand entführt Valerie zusammen mit einer Crew aus vier weiteren Wissenschaftlerinnen ein Raumschiff und macht sich auf in Richtung des Planeten, der die Menschheit retten soll – fernab vom Einfluss korrupter Politiker, von Kriegen, Religion und den Sünden der vorherigen Generationen. Doch ist die Crew bereit, den Preis zu zahlen, den Valerie verlangt? Ich war überrascht, wie wenig technisch der Roman ist. Natürlich kommt die Geschichte nicht ohne aus, wir befinden uns im Weltraum, auf einem Raumschiff und haben dadurch zwangsläufig mit Technik und Wissenschaft zu tun. Doch es ist sehr eingängig und nachvollziehbar beschrieben und nimmt nicht so viel Raum ein, wie es bei anderen Romanen des Genres mit Sicherheit sein wird. Natürlich bleibt die Geschichte an der Oberfläche und setzt viele technische Errungenschaften, wie z.B. dem Warp-Ring zur Reise mit Lichtgeschwindigkeit, als gegeben voraus. Mich persönlich hat dieses Manko an Details nicht gestört, denn im Fokus des Romans stehen vielmehr die Crew, ihre alltäglichen Probleme und die Beziehungen der fünf mitgereisten Wissenschaftlerinnen zueinander. Dominiert von einer Visionärin, die alles dafür tut, dass ihr Traum von der Besiedlung eines erdähnlichen Planeten, Wirklichkeit wird. Teilweise unfassbar und oft düster und moralisch verwerflich, immer spannend und mutig. Und an sich eigentlich unvorstellbar, diese Reise durch die unendlichen Weiten des Alls. Leider weniger unvorstellbar: Der Kollaps unseres Planeten. Die Botschaft Laura Lams ist klar: Wir müssen handeln. Jede*r muss seinen bzw. ihren Beitrag leisten. Und diesen dystopischen Roman lesen, denn er ist unbedingt lesenswert! 4 Sterne.
Fünf Frauen brechen illegal auf ins Weltall - auf dem Weg zu einem Exoplaneten, in der Hoffnungen, diesen neu bevölkern zu können, denn die Welt steht kurz vor dem Kollaps (ein Szenario, das wahnsinnig Herzrasen auslöst). In einer Zeit, in der Frauen kein beruflicher Erfolg mehr zugestanden wird, haben sie die Atalanta gekapert und brechen auf zu einer Mission, die über das Fortbestehen der Menschheit entscheiden wird. Leider konnte ich, obwohl die Prämisse und der Plot vielversprechend klangen, keinen Zugang zur Geschichte finden. Zu Anfang haben mich die vielen Zeitsprünge irritiert - die Gegenwart auf der Atalante und immer wieder andere Ausschnitte aus der Vergangenheit der Hauptfigur. Außerdem war der Plot ein bisschen zu vorhersehbar, ein bisschen zu eilig erzählt - und das Ende ein bisschen zu glücklich. Für Einsteiger in das Genre ist das aber sicherlich ein spannendes Buch - und 3/5 Sterne sind ja bei weitem keine schlechte Bewertung! Für mich war das Buch leider einfach nichts Besonderes.
Beschreibung
Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich im Weltall – und zwischen zwei Frauen, von denen eine ein tödliches Geheimnis bewahrt
In einer nahen Zukunft steht die Erde kurz vor dem endgültigen Kollaps. Einen anderen bewohnbaren Planeten zu finden, ist die letzte Chance fürs Überleben der Menschheit. An diesem Projekt arbeiten die Biologin Naomi Lovelace und ihre Adoptivmutter, die visionäre Tech-Pionierin Valerie Black, praktisch Tag und Nacht.
Doch als Valerie durch eine politische Intrige von der Mission ausgeschlossen werden soll, überschlagen sich die Ereignisse: Naomis Mutter kapert das Raumschiff und startet gemeinsam mit ihrer Tochter und drei weiteren Wissenschaftlerinnen zu einer ungewissen Reise ins Weltall.
Bald kommt es an Bord zu ersten Zwischenfällen, und Naomi muss erkennen, dass jemand ein tödliches Geheimnis verbirgt. Und dass sie und Valerie möglicherweise nicht dasselbe Ziel verfolgen.
»Laura Lam nutzt in dieser weiblichen Science Fiction geschickt die klaustrophobischen Verhältnisse an Bord eines Raumschiffs, um den sich entwickelnden Kampf zwischen Naomi und Valerie um die Seele der Mission und die Rettung der Menschheit zu schildern.«
Publisher's Weekly
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bestsellerautorin Laura Lam wuchs in Kalifornien auf und lebt heute in Schottland. Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin unterrichtet sie Creative Writing an der Edinburgh Napier University. Ihr Roman »Das ferne Licht der Sterne« ist ein dystopischer Thriller, der gekonnt gesellschaftliche und politische Themen miteinander vereint und dabei eine düstere, aber am Ende hoffnungsvolle Zukunftsvision schafft.
Beiträge
Hmm
Irgendwie wirkte es so, als ob viele Themen in ein Buch gequetscht wurden. Es startete mysteriös und echt spannend. Dann gab es sehr sehr viele Zeitsprünge, die mich oft irritiert haben, im Endeffekt waren einige Szenen auch einfach überflüssig. Klar, das Buch ist Science Fiction, allein was den neuen Platen und die Sprünge mit dem Raumschiff betrifft- aber dann gab es doch einige Elemente, die sehr an den Haaren herbeigezogen waren. Ganz plötzlich wird noch ein Virus eingebaut, der Tod der halben Crew ist auch nur nebensächlich etc. Das Ende fand ich ganz okay, weil es den Anfang abrundet, auch wenn ich die Szene mit den zweiten Kind was unnötig fand, und dass die Familie wegen Valerie nochmal auseinander gerissen wurde, war echt unnötig zu einzubauen. Irgendwie hab ich das Gefühl, das Buch hätte mehr Potential gehabt, wenn die Autorin nicht versucht hätte, so viele Themenbereiche in ein Buch zu packen. Am Ende ging die Handlung mir auch viel schnell, das passte nicht zum Rest und vorallem nicht zu der Wichtigkeit der Handlung.
Meine Meinung Ich habe dieses Jahr Sci-Fi Romane für mich entdeckt. Weltraumgeschichten haben es mich echt angetan und ich war richtig gespannt auf Das ferne Licht der Sterne. Die ersten Seiten waren auch direkt fesselnd und ich flog nur so durch die Geschichte. Naomi ist Biologin und wird von Valerie, ihrer Adoptivmutter, für das Projekt “Cavendish” beworben. Gemeinsam mit drei anderen Frauen stehlen sie vor den Augen der Regierung ein Raumschiff und machen sich auf den Weg zum Mars. Durch einen Wrapring wollen sie nach Cavendish gelangen. Ein neuer Planet, der die Probleme der Erde lösen soll. Die Erde ist vom Klimawandel gezeichnet. Man erfährt am Rande, dass es unglaublich viele Klimaflüchtlinge gibt. Es herrscht Nahrungsknappheit und Armut. An der Spitze der amerikanischen Regierung ist ein frauenfeindlicher Präsident, der immer mehr Frauen aus der Arbeitswelt drängt. Es gibt eine 1-Kind Regelung und auch sonst ist das Leben alles andere als rosig. Die einzelnen Kapitel wechseln sich ab zwischen Naoims Vergangenheit und der Reise zum Mars. Bis etwa zur Hälfte fand ich das Buch richtig gut, doch dann bekam es leider einige Schwachpunkte. So wurde die Story leider etwas vorhersehbar und einige Wendungen fand ich eher nervig als fordernd für den Plot. Auch vom Ende bin ich doch mehr als enttäuscht, da ich schlichtweg etwas anderes erwartet hätte. Die Nebenfiguren bleiben schlicht und einfach Nebenfiguren und erhielten leider kaum Tiefe. So konnte ich ausser zu Naomi nicht wirklich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Das Buch wurde gegen Ende hin etwas zu sehr von allem. So das mir das ganze als nicht wirklich rund erschien. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war fesselnd und man fand sich schnell in dieser Sci-Fi Welt zurecht. Das Cover ist ansprechend und gut ausgewählt. Würde ich das Buch Empfehlen? Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die mir persönlich aber zu viele Wendungen hatte und etwas zu vorhersehbar war. Wer aber gerne mal in die Sci-Fi Welt hineinschnuppern möchte und Weltraumgeschichten mag – dem kann ich das Buch gerne als Einstieg empfehlen. Bewertung Plot ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥ (3/5) Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)
Infos zum Buch Autor: Laura Lam Verlag: Knaur Seitenanzahl: 384 Preis: 16,99 [Taschenbuch] 14,99 [Taschenbuch] ISBN: 978-3-426-52700-9 Erschienen am 1. Juni 2021 Erster Satz Dreißig Jahre lang hat Dr. Naomi Lovelace keine Interviews gegeben. Darum geht es Die Erde steht am Rande eines Kollaps. Weite Teile der Erde sind unbewohnbar. Krieg und Brände herrschen auf dem Planeten, Krankheiten und Luftverschmutzung bedrohen die Menschheit. Die Hoffnung, das Schlimmste abzuwenden, stirbt. Derweil machen sich fünf mutige Frauen auf den Weg in die weiten des Alls, um zu einem Planeten zu reisen, auf dem die Menschheit weiterleben könnte. Naomi Lovelace glaubte an die Mission, den Exoplaneten Cavendish zu besiedeln und die Menschheit zu retten. Gemeinsam mit ihrer Adoptivmutter Valerie Black und drei weiteren qualifizierten Frauen begießt sie sich auf diese Mission. Doch in den Weiten des Alls kommen ihr erstmals zweifel an Valerie, ihrer Kommandantin auf dem Raumschiff. Sie hat Geheimnisse vor ihr und Naomi dämmert nach und nach, dass sie gar nicht dieselben Ziele verfolgen. Wie es mir gefallen hat »Düster, hochspannend, voller unerwarteter Wendungen – und doch bis zum Ende voller Hoffnung.« – Booklist Der Klappentext hat mich wirklich angesprochen. Die Idee von fünf mutigen Frauen, die ein Raumschiff kapern um die Menschheit zu retten, hat mir sehr gut gefallen und mit jeder Seite stieg meine Begeisterung. Über die Cover Gestaltung Simpel und doch wunderschön und aussagekräftig. Die Gestaltung wirkt auf den ersten Blick nicht sehr aufregend, wenn nicht sogar klischeehaft. Doch es spiegelt einfach hervorragend die Geschichte und auch die Stimmung des Buchs wieder. auch die Typografie passt sehr gut dazu. Manchmal muss es gar nicht super aufregend sein und eine gute Wirkung zu erzielen. Über den Schreibstil Ich bin wirklich verliebt in den Schreibstil von Laura Lam. Sie konnte mich von der ersten Seite an fesseln und zog mich regelrecht in ihre Geschichte. Es war unglaublich spannend, tiefgründig, emotional und mitreißend. Ich Erzählstil macht einfach Spaß, ist visionär und vor allem auch provokant. So viele Millionen Menschen dort unten. Wenn die Atalanta es nicht schaffte, würden all diese Lichter verlöschen. – Seite 47 Über die Charaktere Naomi Lovelace hat mir als Protagonistin in diesem spannenden Buch unheimlich gut gefallen. Sie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke, junge, intelligente Frau, die alles daran setzt, die Menschheit zu retten und dabei nicht auf ihre Moral verzichtet. Valerie Black ist mir zu Beginn ebenfalls sympathisch gewesen – wenn auch etwas suspekt. Sie ist eine ehrgeizige Frau mit einer Vision. Ich muss ehrlich sagen, dass ich sie bis zum Schluss verstehen konnte und ihren Gedankengang absolut nachvollziehen kann. Auch die anderen Frauen auf dem Schiff haben mir gut gefallen. Sie alle haben die Geschichte so einzigartig gemacht. Diese völlig unterschiedlichen Charaktere, die Hand in Hand arbeiten mussten. Es war ganz wundervoll zu lesen. Besonders gefallen hat mir auch, dass Hart und Hixon verheiratet waren. Allgemein wurden einige queere Figuren mit eingebracht. Das fand ich wunderbar. Evan Kan ist mir von allen Figuren der liebste. Auch wenn man ihn lediglich in den Chatnachrichten oder den Rückblicken etwas kennenlernte. Über die Handlung Das Buch hält so einige Wendungen bereit und ist trotz des dramatischen Verlaufs und den Krisen auf dem Planeten doch bis zum Schluss voller Hoffnung. Unvorhersehbar, provokant und erschreckend. Es spiegelt auch viele wichtige politische und gesellschaftliche Themen wieder, wie Sexismus und Feminismus. Zudem spricht es deutlich die verherrenden Folgen des Klimawandels an und wirkt sehr realitätsnah. Das Lesen hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich konnte auch kaum aufhören, über diese Handlung nachzudenken. Besonders für Spannung gesorgt hat auch der stetige Wechsel zwischen einigen Rückblicken von Naomi und der Handlung in der Gegenwart. Das hat sowohl für Abwechslung als auch dafür gesorgt, dass man einfach weiterlesen möchte. Das erste Baby im All Ganz besonders gefallen hat mir die Schwangerschaft der Protagonistin. Dadurch bekam dieser erschreckende Klima-Thriller noch zusätzlich eine romantische und vor allem sehr bewegende Komponente. Es gibt nur wenige, die zugeben würden, dass Valeries Plan letztendlich doch aufgegangen ist. Dass erst der Mord an so vielen Menschen geschafft hat, was all die Zahlen und Statistiken vorher nicht erreicht hatten, nämlich dass die Menschheit aufwachte und handelte. – Seite 376 Der Appell dieses Buchs ist klar: Wir sollten etwas ändern und nicht auf etwas so dramatisches Warten, wie es in diesem Buch der Fall war. Besonders das Ende hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es lässt einen Hoffnungsvoll und Glücklich zurück. Fazit Ein absolut faszinierender, visionärer und vor allem provokanter Klima-Thriller, der in den geheimnisvollen Weiten des Alls spielt. Eine Herzensempfehlung von mir!
Nachdem ich ‚Das ferne Licht der Sterne‘ von Laura Lam, übersetzt von Kristina Koblischke, gelesen habe, verstehe ich, warum die Meinungen fast durchweg begeistert sind. Es ist eine dystopische Science-Fiction-Story, die zwar in der Zukunft spielt, dabei aber so realistisch ist, dass mir ein kalter Schauer den Rücken hinabläuft, wenn ich nur daran Nachdem ich ‚Das ferne Licht der Sterne‘ von Laura Lam, übersetzt von Kristina Koblischke, gelesen habe, verstehe ich, warum die Meinungen fast durchweg begeistert sind. Es ist eine dystopische und feministische Science-Fiction-Story, die zwar in der Zukunft spielt, dabei aber so realistisch ist, dass mir ein kalter Schauer den Rücken hinabläuft, wenn ich nur daran denke. Die Geschichte ist düster, provokant, spannend, eindringlich und voller unerwarteter Wendungen und ich konnte mich nur schwer von ihr lösen. In nicht allzu ferner Zukunft werden der Erde noch 30 Jahre prognostiziert. Die Menschheit hat ihren Planeten zugrunde gerichtet, Seuchen verheeren ganze Landstriche, Teile der Erde sind durch extreme klimatische Bedingungen nicht mehr bewohnbar. There is no planet B? Hier schon. Valerie Black hat ihn gefunden. Doch Frauen sind seit einiger Zeit nicht mehr gern im aktiven Dienst der Weltrauminstitute gesehen, werden an die Schreibtische verfrachtet und von Männern verdrängt. Kurzerhand entführt Valerie zusammen mit einer Crew aus vier weiteren Wissenschaftlerinnen ein Raumschiff und macht sich auf in Richtung des Planeten, der die Menschheit retten soll – fernab vom Einfluss korrupter Politiker, von Kriegen, Religion und den Sünden der vorherigen Generationen. Doch ist die Crew bereit, den Preis zu zahlen, den Valerie verlangt? Ich war überrascht, wie wenig technisch der Roman ist. Natürlich kommt die Geschichte nicht ohne aus, wir befinden uns im Weltraum, auf einem Raumschiff und haben dadurch zwangsläufig mit Technik und Wissenschaft zu tun. Doch es ist sehr eingängig und nachvollziehbar beschrieben und nimmt nicht so viel Raum ein, wie es bei anderen Romanen des Genres mit Sicherheit sein wird. Natürlich bleibt die Geschichte an der Oberfläche und setzt viele technische Errungenschaften, wie z.B. dem Warp-Ring zur Reise mit Lichtgeschwindigkeit, als gegeben voraus. Mich persönlich hat dieses Manko an Details nicht gestört, denn im Fokus des Romans stehen vielmehr die Crew, ihre alltäglichen Probleme und die Beziehungen der fünf mitgereisten Wissenschaftlerinnen zueinander. Dominiert von einer Visionärin, die alles dafür tut, dass ihr Traum von der Besiedlung eines erdähnlichen Planeten, Wirklichkeit wird. Teilweise unfassbar und oft düster und moralisch verwerflich, immer spannend und mutig. Und an sich eigentlich unvorstellbar, diese Reise durch die unendlichen Weiten des Alls. Leider weniger unvorstellbar: Der Kollaps unseres Planeten. Die Botschaft Laura Lams ist klar: Wir müssen handeln. Jede*r muss seinen bzw. ihren Beitrag leisten. Und diesen dystopischen Roman lesen, denn er ist unbedingt lesenswert! 4 Sterne.
Fünf Frauen brechen illegal auf ins Weltall - auf dem Weg zu einem Exoplaneten, in der Hoffnungen, diesen neu bevölkern zu können, denn die Welt steht kurz vor dem Kollaps (ein Szenario, das wahnsinnig Herzrasen auslöst). In einer Zeit, in der Frauen kein beruflicher Erfolg mehr zugestanden wird, haben sie die Atalanta gekapert und brechen auf zu einer Mission, die über das Fortbestehen der Menschheit entscheiden wird. Leider konnte ich, obwohl die Prämisse und der Plot vielversprechend klangen, keinen Zugang zur Geschichte finden. Zu Anfang haben mich die vielen Zeitsprünge irritiert - die Gegenwart auf der Atalante und immer wieder andere Ausschnitte aus der Vergangenheit der Hauptfigur. Außerdem war der Plot ein bisschen zu vorhersehbar, ein bisschen zu eilig erzählt - und das Ende ein bisschen zu glücklich. Für Einsteiger in das Genre ist das aber sicherlich ein spannendes Buch - und 3/5 Sterne sind ja bei weitem keine schlechte Bewertung! Für mich war das Buch leider einfach nichts Besonderes.










