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"Im Moor hat sie gelassen, was sie selbst nicht mehr tragen konnte. Wie Blätter auf dem Grund des Wassers liegen nun auch die Erinnerungen dort." Erinnerungen von Thersa an ihre Kindheit und Jugend in ihrem Heimatdorf im bayrischen Wald. Es sind nicht nur schöne Momente gewesen, sondern auch viele schmerzliche. Denn ihr kleiner Bruder wurde mit einer chronischen Krankheit geboren, die so schwerwiegend war, dass das gesamte Familiengefüge auseinander gerissen wurde. Der Vater kam irgendwann gar nicht mehr nach Hause und entzieht sich völlig seiner Verantwortung und die Mutter wurde von der Fürsorge von Anselm so in Beschlag genommen, dass für die Mädchen keine Kraft mehr blieb. Dann starb Anselm und Helen, die Mutter verschwand in sich selbst. So mussten Theresa und hre Zwillingsschwester schon früh selbst Verantwortung übernehmen. Innerhalb dieses Spannungsfeldes triffteten auch die Zwillinge auseinander. Jede suchte ihren eigenen Weg um mit dem frühen Tod des kleinen Bruders fertig zu werden. Theresa fand Trost im Moor und der Naturwissenschaft, Chrissi suchte Heil in der Liebe. Nach vielen Jahren ohne Kontakt zueinander, kehrt Theresa zurück zum Moor und in den Lebensbereich ihrer Schwester. Aber vor allem auch zu deren Sohn Korbi. Ach wie habe ich diesen Jungen gerne begleitet. Er wirkt wie ein großes, weiches Pflaster auf der Beziehung der Zwillingsschwestern. Auch lässt er sich von der Begeisterung seiner Tante zur Natur und dem seltenen Moorfrosch mitreißen. Überhaupt konnte ich mich in die Beteiligten unheimlich gut einfühlen, denn alle erzählen ihre Geschichten in den einzelnen Kapiteln. Einzig dem titelgebenden Thema hätte ich noch mehr Raum gewünscht. Ist es doch eigentlich eher ein Familienroman, als einer über das Moor. Große Leseempfehlung für dieses Buch, durch dessen Seiten ich innerhalb von Stunden nur so geflogen bin.

7. Apr. 2025
"Im Moor hat sie gelassen, was sie selbst nicht mehr tragen konnte. Wie Blätter auf dem Grund des Wassers liegen nun auch die Erinnerungen dort." Erinnerungen von Thersa an ihre Kindheit und Jugend in ihrem Heimatdorf im bayrischen Wald. Es sind nicht nur schöne Momente gewesen, sondern auch viele schmerzliche. Denn ihr kleiner Bruder wurde mit einer chronischen Krankheit geboren, die so schwerwiegend war, dass das gesamte Familiengefüge auseinander gerissen wurde. Der Vater kam irgendwann gar nicht mehr nach Hause und entzieht sich völlig seiner Verantwortung und die Mutter wurde von der Fürsorge von Anselm so in Beschlag genommen, dass für die Mädchen keine Kraft mehr blieb. Dann starb Anselm und Helen, die Mutter verschwand in sich selbst. So mussten Theresa und hre Zwillingsschwester schon früh selbst Verantwortung übernehmen. Innerhalb dieses Spannungsfeldes triffteten auch die Zwillinge auseinander. Jede suchte ihren eigenen Weg um mit dem frühen Tod des kleinen Bruders fertig zu werden. Theresa fand Trost im Moor und der Naturwissenschaft, Chrissi suchte Heil in der Liebe. Nach vielen Jahren ohne Kontakt zueinander, kehrt Theresa zurück zum Moor und in den Lebensbereich ihrer Schwester. Aber vor allem auch zu deren Sohn Korbi. Ach wie habe ich diesen Jungen gerne begleitet. Er wirkt wie ein großes, weiches Pflaster auf der Beziehung der Zwillingsschwestern. Auch lässt er sich von der Begeisterung seiner Tante zur Natur und dem seltenen Moorfrosch mitreißen. Überhaupt konnte ich mich in die Beteiligten unheimlich gut einfühlen, denn alle erzählen ihre Geschichten in den einzelnen Kapiteln. Einzig dem titelgebenden Thema hätte ich noch mehr Raum gewünscht. Ist es doch eigentlich eher ein Familienroman, als einer über das Moor. Große Leseempfehlung für dieses Buch, durch dessen Seiten ich innerhalb von Stunden nur so geflogen bin.
7. Apr. 2025









