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Das diakonische Engagement der Hugenotten in Frankreich – von der Reformation bis 1685
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Über das Buch
Die Protestanten in Frankreich wurden Hugenotten genannt und über Jahrhunderte verfolgt. Dies beeinflusste ihr diakonisches Engagement im Bereich der Armen- und Krankenfürsorge, das zugleich die Überlebensstrategie einer Minderheit darstellte. Zu dem spezifisch ausgeprägten Modell hugenottischer Gemeindediakonie des 16. und 17. Jahrhunderts gehörten die unmittelbare Begegnung und die soziale Eigenverantwortung. Effektivität und Rationalität auf der einen und Humanität und würdevoller Umgang auf der anderen Seite zeichneten die hugenottische Gemeindediakonie aus.
In ihrer direkten Begegnung mit den Armen erwies sich die diakonische Praxis der Hugenotten als eine reale Alternative zu der Ausschließung und Marginalisierung vieler Armer, deren Fürsorge zunehmend der Staat übernommen hatte. Die Spezifika der hugenottischen Gemeindediakonie fordern deshalb auch heute diakonische Existenz und Armenpolitik heraus.
Editionen (1)
ISBN9783847002123
VerlagV&R unipress
Erscheinungsdatum22.01.14
Seitenzahl358
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreReligion & Glaube
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis41.20 €
Autorin / Autor
Über Gerhard Wenzel
Gerhard Wenzel, geb. 14.06.1962 in Moers, Studium der Ev. Theologie in Bochum, Wuppertal und Montpellier (Frankreich), Vikariat in der Stiftung Tannenhof (Remscheid-Lüttringhausen), Promotionsstudium in Bochum und Förderung durch das Evangelische Studienwerk Villigst, Pfarrer zur Anstellung und Pastor im Sonderdienst in der Ev. Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide und an der Melanchthon-Akademie in Köln (u. a.: Medienethik, -philosophie u. -pädagogik, Hörfunkarbeit), seit 2002 Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim.
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