Daidalos 2

Daidalos 2

Hardcover
4.01

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Beschreibung

Laurie weiß noch immer nicht, wie sie Brian Milner ohne Beklommenheit begegnen soll. Mit ihrem gemeinsamen Freund Jimmy und einigen anderen verbringen sie das Wochenende an einem Bergsee und wie immer hält der verschlossene Brian sich abseits. Einzig der abseitige Science-Fiction-Film, den sie hier oben drehen, scheint ihn zu interessieren. Der Film, in dem sie die Hauptrolle spielt. Wie auch in Brians nicht minder abseitigem Kopfkino… Auch im zweiten Teil von Daidalos werden Träume zu Inspirationsquellen für die Fiktion – und Kamera oder Bleistift zum Werkzeug, die Brücke zwischen Imagination und Realität zu schlagen. „Noch mal jung sein? Das geht. Ich kann zwar nicht versprechen, dass es schön wird, eher im Gegenteil, aber es funktioniert – dank Charles Burns und Daidalos.“ – Timur Vermes, Spiegel Online „Kaum einer kann die Verwirrungen der Adoleszenz so darstellen wie Charles Burns.“ – Rilana Kubassa, Tagesspiegel.de

Buchinformationen

Haupt-Genre
Comics
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
64
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Charles Burns, 1955 in Washington, D. C. geboren, gilt dank seiner atmosphärischen, von starken Schwarzweißkontrasten geprägten Zeichnungen als einer der großen Stilisten des Comics. Neben Illustrationen für The New Yorker oder Rolling Stone entwarf Charles Burns auch Bühnenbilder und Plattencover.

Beiträge

1
Alle
4

Meine Meinung Im zweiten Teil der autobiographisch angehauchten Comic-Reihe »Daidalos« von Charles Burns wird die Geschichte um den eigenbrötlerischen Kreativling Brian Milner und seine Freundesclique weitergesponnen. Die überbordende Fantasie des Hauptprotagonisten nimmt in der Fortsetzung der Story einen großen Raum ein und geht in einen nahtlosen Tanz zwischen „Realität“ und abgefahrenen „Träumereien“ über. Die Rahmenhandlung lässt sich rasch zusammenfassen: Brian Milner beschäftigt sich viel mit seinen Ideen zum nächsten selbst produzierten Splatter-Film und nach einem Abend mit der hübschen Laurie und seinen Freunden steht ein Wochenende in einer einsamen Berghütte an, die sie für ihren neuen Filmdreh nutzen möchten. Für Brian steckt hinter dem Projekt jedoch nicht nur der Spaß und hinzukommt ein brodelnder Hormoncocktail der jungen Leute, die für Spannungen und eine aufgeheizte Atmosphäre sorgen. Ein klares Ziel lässt sich allerdings noch nicht erkennen und etwas mehr Nachdruck in der Handlungsentwicklung hätte dem Werk sicherlich auch gut getan. Dennoch bin ich fasziniert von Charles Burns geradlinigen, prägnanten und illusionistischen Bildern, die sich mit ihrer Farbgewalt regelrecht ins Gedächtnis einbrennen. Fazit Der Hormoncocktail einer Clique junger Erwachsener schwimmt mit den Inspirationen zu einem Splatter-Film in ein abstraktes Traum- und Gedankenwerk über. Faszinierendes Comic-Kino! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 23.03.2022

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