Romane

Dabei waren wir uns immer so nah

4,3(39)
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Über das Buch

Freundinnen für immer. Aber was ist, wenn das Leben dazwischenkommt? Eigentlich dachten Henri, Merle und Katharina, dass ihre Freundschaft sich nie verändern würde. Dass sie für immer leicht, unbeschwert und selbstverständlich bleiben würde. Doch jetzt mit Anfang dreißig klafft der Alltag der drei immer weiter auseinander und aus täglichen Treffen sind mühsame Terminfindungen geworden. Während Henri ihren Traum vom eigenen Kino verfolgt und von einer Party zur nächsten zieht, kennt Merle lange Nächte nur noch, weil ihr Baby nicht schlafen will. Und Katharina liebt zwar ihren Job in der Buchhandlung, ihrer Gefühle für ihren Partner ist sie sich aber nach zehn Jahren Beziehung nicht mehr sicher. Plötzlich scheint das, was sie trennt, schwerer zu wiegen als die Gemeinsamkeiten von früher. Während jede für sich mit den Herausforderungen des Erwachsenseins kämpft, wächst die Sehnsucht nach der alten Nähe und Leichtigkeit. Doch wie hält man eine Freundschaft, deren Teile wie Eisschollen auseinanderdriften?

Editionen (1)

ISBN9783732488711
Verlagargon
Erscheinungsdatum17.07.26

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

12 Rezensionen

4,3

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  • juliadanner
    juliadanner

    60 Follower

    5,0

    Freundinnenschaft!

    Was ein tolles Buch! Hab mich so an meine Uni Zeit und meine Uni Mädels erinnert… Hach Köln und ihr Mädels….

    2 Stunden vor

  • cazymonkey
    cazymonkey

    107 Follower

    4,0

    Sehr nahbar und authentische Geschichte über die Veränderung von Freundschaft im Laufe der Zeit

    Freundschaft und das Leben Drei Freundinnen, die sich irgendwann nach ihrer Studienzeit aus den Augen verlieren, denn das Leben kommt ihnen, wie sovielen in Realität auch, dazwischen... Merle ist seit kurzem Mutter, gemeinsam mit ihrem Partner Flo läuft der Bau vom Eigenheim und sie sollte sich beim Blick auf ihren Sohn erfüllt fühlen. Doch im Gegenteil, die Aufgaben der Elternschaft lasten hauptsächlich auf ihren Schultern und obwohl sie nicht eine Stunde seit der Geburt alleine war, kam sie sich noch nie so einsam vor. Henri kämpft hingegen mit ihrer Vergangenheit, dass ihre Mutter dem Alkoholismus verfallen ist und ihre Großmutter, die für sie da war, nun im Sterben liegt. Früher gab es ihre Freundinnen, durch die sie lernte, dass Freundschaft manchmal keiner Erklärung bedarf, um füreinander da zu sein, jetzt genießt sie die Stille ihres künstlerischen Seins zwar, aber spürt trotzdem die Einsamkeit. Und dann ist da noch Katharina, die mit Ole bereits damals die Liebe ihres Lebens gefunden hatte, einen scheinbar perfekten Weg für die Zukunft voraus hatte und jetzt in einer Partnerschaft feststeckt, in der ihr ein Kind fehlt, ihre Freundschaften an diesem Thema zu zerbrechen scheinen und ihr eine Ansprechperson fern ist. Drei Frauen, deren Lebenssituationen nicht unterschiedlicher sein könnten und dennoch so glaubhaft und nahbar geschrieben sind, dass ich mich beim Hören in Gedanken und Emotionen zu den zahlreichen Themen noch nie so verstanden gefühlt habe. Es ist der Autorin auch sehr gut gelungen, feinfühlig immer noch weitverbreitete Tabus z.B. in Sachen Kinderwunsch aufzuarbeiten. Gleichzeitig steht vorallem die Entwicklung, das Reifen und die Veränderung der Freundschaften im Mittelpunkt des Romans und war damit sicherlich das gefühlvolle Highlight. Die Sprecherin Rebecca Veil übernahm alle drei Ansichten, von daher war es zu Beginn nicht so leicht zu unterscheiden, welche der Freundinnen sie gerade vorlas, jedoch werden ihre Namen immer recht zeitig in den jeweiligen Kapiteln erwähnt. Fazit: Eine wichtige Botschaft des Romans ist unter anderem, dass eine Beurteilung von Außen auf das Sein anderer meist zu falschen Annahmen führt und aus Entfernung wieder Nähe werden kann!

    4 Tage vor

  • oktoberkind
    oktoberkind

    120 Follower

    4,5

    “Dabei waren wir uns immer so nah” von Jette Kötschau handelt von den drei Freundinnen Katharina, Henri und Merle. Merle hat gerade ein Kind bekommen und kämpft mit ihrer Mutterrolle und Ehe, während Katharina einen heimlichen unerfüllten Kinderwunsch und einen Partner hat, der keine Kinder möchte. Henri hingegen möchte kinderfrei bleiben und träumt vom eigenen Kino, während ihre Großmutter, ihre Hauptbezugsperson, im Sterben liegt. Die unterschiedlichen Herausforderungen ihrer Leben haben die drei auseinander getrieben, während sie sich eigentlich nur wieder nach der früheren Nähe und Vertrautheit sehnen. Der Autorin ist es gelungen, alle drei Lebensläufe gesondert, behutsam und nachvollziehbar zu entwerfen, sodass man sich in jede der drei hinein fühlen und ihre Ängste und Nöte nachempfinden kann. Auch das Thema “gesellschaftliche Erwartungen an und Rollen von Frauen” wird toll auseinander genommen. Besonders berührend fand ich den Schluss, der die Freundinnenschaft und weiblichen Zusammenhalt in den Fokus gerückt hat. Hier hat mir die Lesung durch Rebecca Veil extrem gut gefallen und mich sehr berührt. Dieses Buch ist eines meiner Monatshighlights und sticht durch die toleln Frauenfiguren aus der Masse heraus. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

    6 Tage vor

3 von 12 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4017%
noomithecat
noomithecat10. Juli 2026

Die Babyzeit meiner Kinder ist lange her und dennoch fühle ich all das, was Merle beschreibt und fühlt, so sehr.

Seite 5423%

1 Kommentar verdeckt

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